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Im Oktober ist es soweit: Für etwa 25.000 StudentInnen sowie 1.500 MitarbeiterInnen der Wirtschaftsuniversität Wien beginnt das Wintersemester 2013 in einer neuen Umgebung. Zwischen Prater und Messe, Vergnügungspark und Krieau liegt der eben erst fertig gestellte, neue WU-Campus. Kaum mehr als sechs Jahre vergingen seit der Standortentscheidung 2007, über den Spatenstich 2009 bis hin zum jetzigen Einzug. Eine relativ kurze Zeitspanne für ein derart großes Projekt, dessen Gesamtkosten etwa 500 Millionen Euro ausmachen werden. Trotzdem wird die Standortwahl für den WU-Campus nicht allerorts gleichermaßen begrüßt: Der einhergehende Sog der Aufwertung für das angrenzende Stuwerviertel, ein klassischer „arrival space“, wird ebenso kritisiert wie die Vertreibung der Sexarbeit in der dafür traditionell bekannten Pratergegend.

Im Gespräch mit Professor Joachim Becker vom Institut für Außenwirtschaft und Entwicklung an der WU Wien sowie der Stadtforscherin Franziska Lind vom Netzwerk Inura wollten Katharina Brandl, Johannes Puchleitner und Konrad Wolf für dérive – Radio für Stadtforschung herausfinden, was denn eigentlich passiert, wenn eine Universität wie die WU ihren Standort wechselt. Welche Konsequenzen hat der Umzug für die Institution selbst? Welche für die Umgebung? Wer profitiert davon und wer nicht? Und kann das alles in einem weiteren historischen Rahmen gefasst werden, der vergangene wie aktuelle politische und ökonomische Entwicklungen mit einbezieht?

Die Radiosendung wurde im Zuge eines Projektseminars des Masters für Critical Studies an der Akademie der Bildenden Künste Wien im Sommersemester 2013 produziert.

Redaktion: Katharina Brandl, Johannes Puchleitner und Konrad Wolf
Sendungsverantwortung: Konrad Wolf
Musik: Bass Tandem – Forgotten Seconds; Butterfly Tea – The World; Eracilon – Le fil du temps
Mitarbeit: Elke Rauth

Weiterführende Informationen: 
INURA – Int. Network for Urban Research and Action
Wirtschaftsuniversität Wien
Master Critical Studies, Akademie der Bildenden Künste Wien

dérive N° 36: Schwerpunkt Aufwertung (anhand des an die WU angrenzenden Stuwerviertels in Wien)

Erstausstrahlung: Dienstag, 3. September 2013, 17:30 auf Radio Orange 94.0 (Wien) oder als Livestream

Sendung abonnieren: CBA Podcast
Information und Kontakt: www.derive.at, radio@derive.at

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Ware Wohnen?

Wilder Wohnen Aktionstage, Wien
Jetzt als Download bzw. Stream verfügbar: cba.fro.at/105538

Explodierende Wohnkosten führen in vielen Städten zu Protesten. Auch in Österreich rückt die Wohnungsfrage und damit die Frage nach der Sicherung von „Wohnen als Grundrecht“ wieder stärker ins Zentrum der gesellschaftlichen und politischen Debatte. Denn auch hierzulande steigen Mieten weitaus schneller als Löhne und immer mehr Menschen sind gezwungen, einen immer höheren Anteil ihres Einkommens für das sprichwörtliche „Dach über dem Kopf“ auszugeben. „Wohnen darf keine Ware sein“ lautete daher das Motto umfangreicher Aktionstage, die Anfang Dezember 2012 vom „Bündnis Wilder Wohnen“ in Wien veranstaltet wurden. Von 5. bis 8. Dezember luden zahlreiche Initiativen mit Diskussionen und Vorträgen, einem öffentlichen Wohnzimmer am Praterstern und Führungen zur Auseinandersetzung mit aktuellen Wohnungsfragen. dérive – Radio für Stadtforschung hat sich bei den „Wilder Wohnen Tagen“ umgehört.

Geschichte der Urbanität: ”Die Stadt im 19. Jahrhundert – Sphärenwechsel”,
Manfred Russo, Universität Wien.

Weiterfuehrende Informationen zum Thema:
Bündnis Wilder Wohnen: http://wilderwohnen.blogsport.eu
Andrej Holm Gentrification Blog: http://gentrificationblog.wordpress.com
Pizzeria Anarchia: http://pizza.noblogs.org
Leerstandsmelder Wien: http://www.leerstandsmelder.net

dérive – Zeitschrift für Stadtforschung N° 46: Vom Superblock zur Ueberstadt – Das Modell Wiener Wohnbau und derive – Radio für Stadtforschung zum Thema Wiener Wohnbau

Redaktion und Sendungsgestaltung: Elke Rauth, Anne Erwand, Christoph Laimer, Shenja von Manstein, Manfred Russo

Sendungsverantwortung: Elke Rauth

Information und Kontakt: http://www.derive.at, radio@derive.at

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Am Freitag, 5. Oktober, startet zum 3. Mal urbanize! – Int. Festival für urbane Erkundungen. Thema des Festivals ist “Stadt selber machen”. Es gibt Vorträge und Diskussionen zu Themen wie: Liegenschaftspolitik, Partizipation, Zwischennutzung, Gentrification, des weiteren Workshops (z.B. Streetart), Führungen (Siedlerbewegung) und den Filmschwerpunkt Stadt filmen – von unten (Kooperation mit dem Filmmuseum). Erstmals steht auch eine Festivalzentrale zur Verfügung, die täglich (außer am 7.10) vom 5. bis 13. Oktober geöffnet hat. In der Zentrale finden täglich Veranstaltungen statt, sie dient als Treffpunkt und Ort der Diskussion.

Alle Infos: www.urbanize.at

Auftakt: 5. Oktober, 19 Uhr

Ort: Festivalzentrale Schraubenfabrik, Lilienbrunngasse 18, 1020 Wien

Vortrag Ellen Bareis: Die Stadt in der Revolte revisited: Revolten und Platzbesetzungen

Magazin-Präsentation dérive 49, Schwerpunkt: Stadt selber machen

Festivaleröffnung mit Speis, Trank und Musik von Zirkus Maximus


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Für das von dérive veranstaltete urbanize!-Festival (5. – 14. Oktober) entwickelt Lars Schmid, Performance-Künstler aus Wien, eine  „Wörterbuchinstallation“ zum Festival-Thema „Stadt selber machen“: Begriffe und kurze Texte rund um das „Stadt-selber-Machen“ (von A wie Aneignung bis Z wie Zweckentfremdung) werden auf große Pappkarten (ca. 60x60cm) gedruckt, die beim Festival aufgehängt und zum Lesen von den BesucherInnen abgenommen werden können. Dabei wird auf die Vorderseite der Karten der Begriff und eine kurze Definition gedruckt und auf die Rückseite ein ausführlicherer Wörterbucheintrag. Als „Guide“ durch das Wörterbuch dient eine Audio-Ebene (die man über Kopfhörer in der Installation anhören kann): Alle Kurzdefinitionen der Begriffe werden eingelesen und zu einem Querfeldein-Kurztrip durch das Wörterbuch montiert.

Vorgaben für die Wörterbucheinträge:

– Kurzdefinition (max. 300 Zeichen), Querverweise zu anderen Begriffen
– Eintrag (max: 2500 Zeichen). Interessant wären z.B. Herkunft des Begriffs, seine heutige Bedeutung und auch die Kritik daran.
– Auch bis zu 3 Fotos können dem Artikel hinzugefügt werden.

Deadline: 20.9., alle Infos: urbanize.at/call-a-z

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