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Stop and Go.

Nodes of Transformation and Transition

December 3rd to 5th 2015

Stop and Go. LAB/ project space
Nordwestbahnhof
Ladestrasse 1
A-1200 Vienna

The conference and workshop will present and discuss both the theoretical framework and methods and the interim results developed during the current WWTF-funded research project Stop and Go – Nodes of Transformation and Transition. This interdisciplinary project is emphasizing on nodes and hubs of transnational mobilities and migration alongside the major Pan-European road corridors.
When increasing numbers of people are obliged to spend increasing amounts of time in transit then transition nodes, hubs and terminals along their primary route – where exchange between the actors en route happens – acquire ever-greater significance. These nodes represent new forms of urbanity where both individual’s motives, routes and rhythms, routines and rituals, their appropriation of space, their modes of interaction within their multi-local existence, but also the effects of political transitions, urban transformations, and the policing and management of mobilities and migration can be explored.

The geographic scope of the project is a triangle between Vienna, Tallinn and the Turkish-Bulgarian Border, between 3 territories with contested geo-political histories and very different qualities of post-socialist transformation. A Ford Transit transporter van had served as a mobile laboratory for embedded field research, for collecting and transporting artifacts, while mapping workshops both in the academic field and in public space, and large-scale network installations on site triggered conversations to gain a variety of forms of knowledge from routes and stops, that had also been exhibited in the van and in institutions alongside the routes.

Finally in a special project space in a logistic hub located in a former Vienna railway station the interim results and proceedings are displayed as a networked “deep” cartography of routes and hubs, including also related projects by other artists and scholars that altogether display both supranational developments and the mobile individuals’ experiences but also the impact on each other and on the transformations of urban space.
Stop and Go – Nodes of Transformation and Transition is a research project at the Academy of Fine Arts Vienna, Institute for Art Theory and Cultural Studies funded by Public Spaces in Transition – Call 2013 within the framework of the funding program ‘Social Sciences and Humanities in Vienna’ of WWTF Vienna Science and Technology Fund.
Principal Investigators: Michael Hieslmair und Michael Zinganel
International Partners: Emiliya Karaboeva, Department of Anthropology at Sofia University; Tarmo Pikner, Tallinn University, Estonian Institute of Humanities Read More

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Stop and Go – Terminal AKH Wien
Tour #2 | Knotenpunkte transnationaler Mobilität und Migration in Wien 

Datum | Freitag, 06. Februar 2015, 13 Uhr bis max. 16 Uhr
Ort | Eingangshalle AKH Wien (Info-Schalter), Eingang Michelbeuern (Anschluss U6)
Währinger Gürtel 18–20, 1180 Wien

Zur Navigation siehe auch den Link auf Google Maps

Anmeldung | Aus Kapazitätsgründen ist die Teilnehmer_innenzahl beschränkt.
Bitte unbedingt um Voranmeldung per E-Mail an:
m.hieslmair@akbild.ac.at

Eine Stadtführung mit Michael Hieslmair und Michael Zinganel (Stadtforscher, Tracing Spaces Wien). Eine Veranstaltung des WWTF-Forschungsprojektes „Stop and Go“ am IKW – Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften – an der Akademie der Bildenden Künste Wien.

akh-citywalk

Mit 2.100 Betten gilt das AKH als größtes Krankenhaus Europas. Es stellt zum einen eine riesige metabolistische Maschine dar, die rund um die Uhr einen enormen Menschen-, Material- und Datenfluss logistisch bewältigen muss. Der „Terminal AKH“ weist daher unterschiedlichste Ein- und Ausgänge auf und wird von mehreren getrennten Wege-Systemen und Versorgungskanälen durchkreuzt: z.B. Transport von Patient_innen, Arzneien und Laborproben, Krankenakten, Blutkonserven, Lebensmitteln, Wäsche, Müll, etc.

Zum anderen ist das AKH aber eine Institution der sozialen Integration, in der die täglichen Begegnungen von ca. 20.000 Personen aus unterschiedlichen sozialen Milieus, ethnischen und religiösen Hintergründen unter teils großer Belastung moderiert werden müssen. In der Zusammensetzung der Berufsgruppen und Hierarchiestufen der Belegschaft, der Student_innen und Lehrenden, Patient_innen und Besucher_innen bildet sich hier ein Stück weit österreichische Mobilitäts- und Migrationsgeschichte ab.

Diese „Tour“ ist die zweite in einer Serie von Stadtführungen, die als Mittel performativer Wissensgenerierung und -vermittlung die Erfahrungen von Mobilitäts-Expert_innen mit unterschiedlichen Motiven, Routen und Rhythmen, gegen überstellt, die jeweils zur Produktion von sozialem Raum beitragen. Weitere Touren führen 2015 jeweils freitags zu Knotenpunkten transnationaler Mobilität in und um Wien: u.a. zum Wiener Hafen, zu Logistik-Knoten im Süden, zum Busbahnhof in Wien-Erdberg, sowie ins Dreiländereck Slowakei, Ungarn und Österreich.

Die Touren sind Teil der öffentlichen Veranstaltungen des WWTF-Forschungsprojektes „Stop and Go“, das die Transformation öffentlichen Raums an Haltepunkten transnationaler Mobilität entlang bedeutender europäischer Verkehrskorridore untersucht, konzipiert und durchgeführt von Michael Zinganel und Michael Hieslmair an der Akademie der Bildenden Künste Wien.

Nähere Informationen zum Gesamtprojekt:
http://stopandgo-transition.net/

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© Transit Spaces, Bauhaus Kolleg Dessau

Im Rahmen der von Michael Hieslmair und Michael Zinganel veranstalteten indisziplinären Vortragsreihe “Mapping Mobilities” spricht Regina Bittner über postsozialistische Urbanisierung entlang des Korridors Berlin – Moskau:

„Transitraum” ist eine Metapher für die überaus komplexen gesellschaftlichen und räumlichen Umbrüche in Mittel- und Osteuropa, die mit dem Zusammenbruch des „Eisernen Vorhangs“ verbunden sind. In Folge gesellschaftlicher Transformation in den ehemaligen sozialistischen Ländern und einem damit einhergehenden globalen Strukturwandel folgten radikale Veränderungen auch im urbanen Raum. Darüber hinaus hat die EU-Osterweiterung 2004 das komplexe Gefüge der Grenzgeografien in Osteuropa erneut radikal beeinflusst. Das Projekt des internationalen Bauhaus Kollegs V „Transiträume“ beschäftigte sich mit postsozialistischer Urbanisierung am Beispiel ausgewählter Stationen entlang des Korridors Berlin – Moskau. Den Forschenden boten sich überraschende Einsichten in die Neuformierung der Räume entlang der deutsch-polnischen Grenze, sie verfolgten veränderte Handelswege oder fragten nach der Neujustierung von Nachbarschaft und dem sozialen Sinn russischer Plattenbausiedlungen. In der darauffolgende Publikation wurden diese Studien durch Beiträge zum osteuropäischen Kapitalismus, zum Wandel der populären Kultur oder zu neuen Mustern von Re- bzw. Suburbanisierung ergänzt. Damit können die Fallstudien und Reflexionen nicht nur aktuelle Einsichten in die unterschiedlichen Transformationspfade dieser Städte vermitteln, sondern sie werfen auch die Frage auf, inwieweit sich hier bereits Prozesse im Zeitraffer vollziehen, mit denen die westeuropäische Stadtentwicklung in Zukunft konfrontiert sein wird.

Regina Bittner, ist Kulturwissenschaftlerin, Publizistin und Leiterin des Bauhaus Kolleg, der internationalen Postgraduate Akademie der Stiftung Bauhaus Dessau. Projekte u.a.: Transit Spaces, Transnational Spaces, UN Urbanism etc.

Di, 11. Dezember 2012 – 19.00h – Architekturzentrum Wien – Museumsplatz 1 – 1070 Wien

Detaillierte Info zum Programm der gesamten Reihe:
http://tracingspaces.net/mapping-mobilities-program/

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