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Steffen Jörg, Irene Bude und Olaf Sobczak haben einen Film über die Kämpfe um die Esso-Häuser gemacht:

Der Druck auf die europäischen Großstädte steigt: Alte Häuser werden aufgekauft, luxussaniert oder abgerissen und müssen hochpreisigen Neubauten weichen. Wo die Mieten steigen, profitieren Investor_innen und Eigentümer_innen zulasten der Bewohner_innen. Die Langzeitdokumentation buy buy st. pauli begleitet die Geschehnisse rund um die ESSO-Häuser – zwei Plattenbauten der 1960er auf der Hamburger Reeperbahn, deren Abriss seit 2009 in Planung ist. In zahlreichen Interviews nah an den Bewohner_innen dokumentiert der Film deren Kampf um ihre Wohnungen und steht damit stellvertretend für größere aktuelle stadtpolitische Auseinandersetzungen rund um ein Recht auf Stadt für alle.
http://www.thishumanworld.com/programm_detail.php?id=96

Über zwei Jahre haben Steffen Jörg, Irene Bude und Olaf Sobczak an ihrem Dokumentarfilm über den Abriss der Esso-Häuser gearbeitet[…]. Es ist ein sehr persönlicher Film über eine der wichtigsten stadtpolitischen Auseinandersetzungen der letzten Jahre in Hamburg. Persönlich ist “Buy Buy St. Pauli” nicht nur, weil die ProduzentInnen selbst aus dem kreativen Protestumfeld kommen – in einigen Szenen sind sie sogar zu sehen. Persönlich ist der Film deshalb, weil er so nah an den BewohnerInnen der Häuser dran ist: Sie sind die eigentlichen ProtagonistInnen.
taz, 01.11.2014 – http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&dig=2014%2F11%2F01%2Fa0218

Danach Diskussion:
Kämpfe um das Recht auf Wohnen – Erfahrungen aus Hamburg und Wien
mit: Anna Hirschmann und Irene Bude oder Olaf Sobczak (Regie)
Moderation: Mara Verlic und Justin Kadi

Fr. 5. Dez. 2014 –  18.00
Brunnenpassage – Brunnengasse 71 – 1160 Wien

Eintritt frei!

Im Rahmen des Filmfestival this human world – http://www.thishumanworld.com

Buy Buy St. Pauli – http://www.buybuy-stpauli.de/

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Ulli Gladik hat einen Film über Shoppincenterentwicklung gemacht: Global Shopping Village. Sie begleitet Entwickler bei der Arbeit und untersucht die Folgen der Entwicklungen.

Am Sonntag den 23.11. findet im Filmcasino eine Matinee mit anschließender Diskussion statt.

Es diksutieren:
Prof. Gerlind Weber, Raumplanerin
Jörg Bitzer, Leiter der Einzelhandelsimmobilienabteilung bei EHL und Protagonist in Global Shopping Village
Ulli Gladik, Regisseurin
Moderation: Margaret Haderer, Politologin, Wien, Toronto

So. 23.11. 13.00  – Filmcasino
Margaretenstraße 78
1050 Wien

https://www.facebook.com/GlobalShoppingVillage & http://www.globalshoppingvillage.at/

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Die Aktion “Rotlicht statt Blaulicht” fordert den Straßenstrich im Stuwerviertel und der Pratergegend zum Weltkulturerbe zu erklären:

Die hochqualifizierte Arbeit der süßen Mädels und der strengen Damen, der holden Nymphen und der willigen Sklav_innen, der galizischen Französinnen und der bulgarischen Griechinnen soll nicht schamhaft verlogen verdrängt oder als Skandal betrachtet werden wie lange Zeit auch Schnitzlers Reigen, einige Bilder Klimts und Schieles oder die frivole Männerphantasie «Josefine Mutzenbacher». Erkennen wir nicht nur kulturelle Beiträge von Männern zum Rotlichtmilieu als Kunst und Teil unserer Kunst an, würdigen wir auch die Arbeit und kulturellen Leistungen der Dirnen selbst als wesentlichen Beitrag zur Geschichte und Kultur Wiens.
s. http://www.stuwer.info/2014/05/stuwerstrich-als-weltkulturerbe-anerkennen/

Zu diesem Anlass veranstaltet das Stuwerkomitee eine Podiumsdiskussion zur lange zurückreichenden Kulturgeschichte der Sexarbeit im Stuwerviertel und der Umgebung des Praters.

Es diskutieren:

Mittowoch, 14.5. – 20.15
Arenabar – Margaretenstraße 117 – 1050 Wien

Weiters wird am Sonntag, den 11.5. von 10-12h die Radiosendung zum Thema auf Orange 94.0 wiederholt.
Eine Aufzeichnung der Sendung findet sich auf: http://www.stuwer.info/2014/04/radiosendungen-zum-weltkulturerbe-stuwerstrich/

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Das Stuwerkomitee organisiert wieder einen Abend wider die Mythen und für die Aufklärung über Begriffe und Realitäten der Sexarbeit. In der Branche engagierte Expertinnen erklären Rechtslagen, Arbeitsbedingungen, Begriffe und Formen der Sexarbeit.

Der Prostitution wird seit geraumer Zeit rhetorisch und in Maßnahmen der Kampf angesagt. Neue Prostitutionsgesetze, welche die Sexarbeiter_innen entkriminalisieren sollen, werden evaluiert und gleichermaßen als Positiv- wie als Negativbeispiele präsentiert. Begriffe wie das vom Laufhaus, vom schwedischem Modell, der Freierbestrafung, der Ware Frau, dem Flatrate-Bordell, dem neuseeländischen Modell oder einem generellem Sexkaufverbot, Menschenrechtsverletzungen u.v.m. werden voller Elan sowohl in Debatten als auch in den Medien, gerne kräftig durcheinander geworfen.

Wie die tatsächlichen Arbeits- und Lebensbedingungen aussehen, rechtliche Rahmenbedingungen gestaltet sind und sich auf die Betroffenen auswirken, darum bekümmern sich wenige Debattenteilnehmer_innen. Das Wissen um die Bedeutung der Begriffe und Modelle ist offensichtlich spärlich. Die Informationen aus Politik und Medien zu Sexarbeit sind allzu häufig falsch oder zeichnen falsche Bilder.

Ein Infoabend zu klaren Begriffen und Realitäten der Sexarbeit, wider die Mythen und Plattitüden der Prostitution.

Mit:

 

Montag, 28. April – ab 19.00h
Lokativ – Anretzhoferstraße 12 – Stuwerviertel – 1020 Wien

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sexarbeiterInnen haben Lust auf ihre Rechtet auf ihre rechteDie Kampagne “Rotlicht statt Blaulicht” fordert nun das Weltkulturerbe Stuwestrich und eröffnet diese Kampagne mit einer Radiosendung am Samstag auf Orange 94.0 und im Viertel:

Sexarbeit ist ein Beruf, über den einige Mythen bestehen, viele Vorurteile vorherrschen und wenig sachliches Wissen verbreitet ist.

Sexarbeit ist ein Beruf, der gleichermaßen literarisch romantisiert wie auch gesellschaftlich stigmatisiert wird. Die so genannten süßen Mädel und die Praterhuren, die Mutzenbacherinnen und die Grabennymphen kommen wohl in der Wiener Weltliteratur zu Wort, aber nicht in der Wiener Stadtpolitik.

In kaum einem anderen Berufsfeld übergeht die Politik in ähnlich frechem Ausmaß die Anliegen und die Bedürfnisse, das Wissen und die Wünsche derjenigen, die ihn ausüben und mit diesem Beruf ihr Einkommen bestreiten. Das Ergebnis sind absurde und wirklichkeitsfremde, entmündigende und entwürdigende Regelungen, Arbeits- und Lebensbedingungen.

Während wissenschaftliche Untersuchungen deutlich zeigen, dass ein gesetzliches Verbot der Sexarbeit die Arbeits- und Lebensbedingungen für die Sexarbeiter_innen weiter verschlechtern würde und die Betroffenen noch leichter ausbeutbar machen würde, schreit nun auch in Österreich eine Allianz aus Ahnungslosen – sei es aus religiösem Eifer, politischer Profilierungssucht oder gutgemeintem Feminismus – nach Maßnahmen, die zu mehr Diskriminierung, nach weiterer Verdrängung der Problemlagen und Abdrängung der Betroffenen in Abhängigkeitsverhältnisse führen müssen.

Die Initiative “Lieber Rotlicht statt Blaulicht!” im Leopoldstädter Stuwerviertel hat sioch der Aufgabe verschrieben, der Vernunft und den Betroffenen zu Gehör zu verhelfen. Sie will ihre Stimmen hören. Sie bemüht sich, eine enthysterisierte und solidarische Debatte eröffnen.

Am Sa, 14. April 2014 von 16-16.30 und von 17.30-18.30
auf Radio Orange 94.0 (Livestream) und vor Ort (Treffpunkt 15.30 im Stuwerviertel am Vorgartenmarkt im Big Garten Restaurant)

http://stuwer.info

Die VeranstalterInnen bitten AnrainerInnen darum die Sendung aus ihrem Fenster auf die Straße zu tragen. Auch wird darum gebeten vorbei zu kommen und mit Ghettoblastern oder Autoradios das Viertel zu beschallen.

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Die Planung und der Betrieb des Schubhaftszentrums Vordernberg hat eine Kontroverse ausgelöst. So waren im Dezember von Seiten der Gebäudelehre an der Architekturfalkultät der TU Wien die Architekten des Projekts zu einer Projektvorstellung geladen.

Die Aussagen der Architekten sind wohl eher von eigenwilliger Naivität gekennzeichnet. So meinten sie etwa in einem Standard Interview sie wollten Ihr Projekt nicht mit einem Gefängnis verglichen sehen. Der Kreativität sind da scheinbar keine Grenzen gesetzt, wenn es darum geht sich seine Welt schönzureden.

Diesen Freitag finde nun im Mobilen Stadraumlabor ein Workshop zum Thema mit Dokumentarfilm, Plänen und weiteren Unterlagen statt.

Fr 17.1.2014 – ab 18.00
Mobiles Stadtraumlabor aus.büxen – Resselpark – 1040 Wien

https://www.facebook.com/events/413634198739881/?ref_newsfeed_story_type=regular

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© Cathrine Stukhard

© Cathrine Stukhard

Die Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien (Fachbereich Örtliche Raumplanung und Institut für Kunst und Gestaltung 1) veranstltet gemeinsam mit der Universität Wien und dem BMI eine Vortragsreihe unter dem Titel „Erinnerungsorte in Bewegung“:

Die KZ-Gedenkstätte Mauthausen befindet sich in einer Phase der Neugestaltung. 2013 konnten zwei neue Dauerausstellungen sowie der „Raum der Namen“- ein neuer Gedenkort- in dem neu sanierten Museumsgebäude eröffnet werden.

Für das Gelände der KZ-Gedenkstätte sowie für die Bewusstmachung der geschichtlichen Ausdehnung der Lagerbereiche, der damit verbundenen Bedeutung für die nähere Umgebung und die umliegende Region verbleiben räumliche und gestalterische Aufgaben, die von (Un)Sichtbarkeiten, Grenzen, Zugängen, Bewegungen und Verbindungen im Bereich einer öffentlichen Erinnerungskultur handeln. Diese Themenfelder stehen im Fokus der Annäherungen an das Gedenken vor Ort und sind Ausgangspunkt für die Vorträge und Diskussionen.

s. http://www.ifoer.tuwien.ac.at/download/Folder_Erinnerungsorte_web.pdf

Mo, 21. Oktober 2013, 18.00
T. Scarlett Epstein (Hove/UK): Es gibt einen Weg. Eine Jüdin aus Wien.
Ein Zeitzeuginnengespräch.

Mo, 28. Oktober 2013, 19.00
Erwin K. Bauer (Wien): Den Ort zum Sprechen bringen.
Überlegungen und Strategien im Orientierungs- und Informationsdesign.

Mo, 4. November 2013, 19 Uhr
Suzana Milevska (Skopje): The Invisible Borderlines of Racism.
From Amnesia to Racism in Visual Representation.

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sexarbeiterInnen-haben-lust-auf-ihre-rechteIm Stuwerviertel gibt es einen Straßenstrich – seit wohl über 100 Jahren. Dieser wurde in den letzten Jahren zunehmend zurückgedrängt und illegalisiert. Nunmehr soll auch der letzte legale Teil im Prater verschwinden. Unter dem Titel “Rotlicht statt Blaulicht” tritt das Sutwerkomitee – eine Gruppe von AnrainerInnen – gegen diese und andere Formen von Verdrängung auf:

Wir als Anrainer_innen verwehren uns dagegen als Vorwand und Rechtfertigung dafür zu dienen, dass im Dienste einer Aufwertung und Gentrifizierung unseres Viertels die Sexarbeiter_innen noch weiter schikaniert, diskriminiert und kriminalisiert werden.

Wir wollen der Debatte die Doppelmoral aus den Segeln nehmen und uns für die Menschenrechte der Betroffenen, meist Frauen, einsetzen.

Wir sind der Meinung, dass die momentan noch erlaubte Strichzone im Prater weiterhin Erlaubniszone bleiben soll, solange keine gleichwertige oder bessere Lösung für die Sexarbeiter_innen durchgesetzt ist, ihrer Arbeit unter möglichst menschenwürdigen Bedingungen nachgehen zu können. Im Vergleich zu allen anderen in Wien erlaubten Zonen (Auhof, Brunnerstrasse) ist der Prater noch ein stadtnahes und für die Arbeitenden halbwegs sicheres Gebiet.
(Presseaussendung des Stuwerkomitees)

Dazu findet eine Podiumsdiskussion mit betroffenen und Vertreterinnen von Sexarbeiterinnen statt:

Heute, Mi, 25.92013 – 19.00
Lokativ – Arnetzhoferstraße 12 – 1020 Wien

http://www.stuwer.info/ – https://www.facebook.com/pages/Rotlicht-statt-Blaulicht/1388015998094603

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Immer mehr sind nunmehr historische Bilder von Städten öffentlich zugänglich. Spannend sind dabei vor allem auch Luftbilder, an denen sich die Entwicklung von Stadtteilen nachverfolgen lässt.

Die Wiener Stadtvermessung besitzt zahlreiche historische Aufnahmen. Seit einiger Zeit sind für drei Zeitpunkte Luftbilder im Geodatenviewer der MA41 öffentlich zugänglich. Der erste Satz ist von 1938 und weist einige “überklebte” Stellen auf. Laut Auskunft der Stadtvermessung ist der Satz im Oktober bis November 1938 entstanden. 1939 wurden die Luftaufnahmen vom Reichsluftfahrtministerium als geheimer Gegenstand gekennzeichnet. Dabei dürften in einigen Bereichen Abdeckungen vorgenommen worden sein. Wie es zur Auswahl der Abdeckungen kam ist aber nicht bekannt.

Der nächste Datensatz ist von 1956, danach gibt es noch einen Satz von 2011 und man kann auf die aktuelle Stadtkarte Wien umschalten. Das Umschalten an einzelnen Orten zeigt sehr klar die oft umfassenden Umbrüche im Laufe der letzten 75 Jahre.

Ähnliche Zeitreihen finden sich auch in Google Earth. Dort kann man im Menü die Option “Historische Bilder” aktivieren und dann die verschiedenen Zeiten wählen. In Wien gibt es da seit 2003 zu 10 Zeitpunkten Bilder – die Reise geht also weniger in die ferne als in die Details der nahen Vergangenheit.

Zu alten Wien-Fotos in gibt es einen ganz netten Blog auf http://wearevintagevienna.tumblr.com/.

1 comment
  1. @wientagebuch says: 29.03.201316.08

    Praterstern 1938 – Praterstern 1956 – Praterstern 2011: http://t.co/ENismUQBKf #Wien

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Die Abteilung Kommunalpolitik der AK Wien veranstaltet eine Tagung zum Thema “BürgerInnenbeteiligung in der Stadt – Zwischen Demokratie und Ausgrenzung?”.

Das Programm ist eine Reihe von Vorträgen mit abschließender Podiumsdiskussion. Zu Wien sprechen etwa Hans Emrich über “Agenda 21 in Wien – Mitgestaltung nur für BesserverdienerInnen?” und Andrea Breitfuss über “Die Gebietsbetreuung Wien – Programm für schwer erreichbare Gruppen?”. Für den internationalen wissenschaftlichen Rahmen sorgen Norbert Kersting von der Universität Münster, Johanna Klatt vom Göttinger Institut für Demokratieforschung und Rolf Prigge von der Universität Bremen.

Anmeldung bis 2.4. unter stadt@akwien.at erbeten.

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