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Neil Smith ist heute Früh in einem Krankenhaus an multiplem Organversagen verstorben. Er war letzten Mittwoch in offenbar sehr ernstem Zustand in das Krankenhaus eingeliefert worden.
Es wird nun überlegt auf der nächsten AAG einen Track mit Diskussionen zu seinen Forschungschungsschwerpunkten abzuhalten. Hier sein letzter Vortrag auf der AAG im Jahr 2011: “Of Social Interests and Critical Intent: From Ideology to Discourse and Back”

Unter http://pcp.gc.cuny.edu/2012/09/neil-r-smith-1954-2012/ findet sich eine Art Kondolenzbuch.

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Ilija Trojanow lädt zur Schule der der Intellektuellen Selbstverteidigung. Am 2.Oktober zum Thema Recht auf Stadt:

“Recht auf Stadt” steht für die Summe von Projekten, Bewegungen oder Ideen, die sich gegen das Zurückdrängen partizipativer Stadtplanung zugunsten der Verwertungsinteressen von Großinvestoren aus der Bau- und Finanzbranche wehren und sich mit dem Ausschluss unerwünschter sozialer Gruppen aus den Zentren der Städte auseinandersetzen. Sie setzen sich für bezahlbaren Wohnraum, nichtkommerzielle Freieräume, eine neue demokratische Stadtplanung und die Erhaltung von öffentlichen Grünflächen ein. Und sie bestreiten, dass die angestrebte flächendeckende Kontrolle des öffentlichen Raums (durch Überwachungkameras u.a.) eine notwendige Reaktion auf das Unsicherheitsgefühl vieler Menschen ins der Stadt ist. Im Rahmen des Abends wird auch dei Ausstellung WELTWEITWARTEN von Mario Lang eröffnet.
Gäste: Sabine Gretner, Roman Seidl, u.a.
http://www.aktionsradius.at/gaussplatzelf/2012/10/aktionsradius_sept-okt2012jpg_page5.jpg

Di. 2.10.2012 19.30 – Aktionsradius Wien – Gaußplatz 11

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Die Abteilung Kommunalpolitik der AK Wien  veranstaltet eine Fachtagung zum Thema Privatisierung öffentlicher Leistungen. Dabei sollen die Folgewirkungen derartiger Maßnahmen diskutiert werden. Das Programm umfasst etwa Beiträge von Andrej Holm zum über “Privatisierungserfahrungen aus Berlin am Beispiel Wohnungen und Wasser”, einen von Sylvia Leodolter zu Privatisierungen im Öffentlichen Verkehr.

Das detaillierte Programm findet sich hier.

Mo, 15. Oktober 2012 von 9.00 –  17.00
AK-Bildungszentrum (BIZ), Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien

Anmeldungen bis Mo, 8.10.2012 hier oder per email an stadt@akwien.at.

 

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Die Pizzeria Mühlfeldgasse veranstaltet eine Leusng / Performance (was auch immer das sein möge) zum Thema Mietspekulation:

Lesung „Einsichten in die Gedankenwelt eines Häuserspekulanten“
„Hätte ich gewusst, dass Sie Sozialist oder arm sind, ich hätte Ihnen nie eine Wohnung in meinem Haus vermietet!“ Lesung aus Briefen an Baupolizei, Mieter_innenschutz, Gerichte, Konkurrent_innen und unbeugsamen Mietparteien. Großes Kino!
http://pizza.noblogs.org/

Do 27.09, ab 20h –  Mühlfeldgasse 12, 1020 Wien

Immobilienkrise

Weiters gibt es im Ö1-Radiokolleg  eine vierteilige Reihe von Margit Hainzl und Emil Wimmer zur Immobilienkrise in Spanien und die Folgen:

Während der reale Bedarf bei 300.000 Wohnungen pro Jahr lag, wurden bis zu 800.000 gebaut, mit der Folge, dass nun mindestens 1,5 Millionen Wohnungen keine Käufer/innen mehr finden und leer stehen. Könnte man Wohnungen exportieren, wäre Spanien nicht nur im Fußball Welt- und Europameister.
http://oe1.orf.at/programm/312937

Die Beiträge finden sich noch etwa drei Wochen lang hier:
Folge 1Folge 2Folge 3Folge 4

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Im Rahmen des Stadtfests bzw. Donauinselfests in grün – also der Wienwoche – gibt es einen Beitrag aus dem Platzda?!-Netzwerk.

Es geht um Urban Commons und darum diese zu kartieren – und das irgendwie kritisch:

Während der WIENWOCHE wird eine Karte von Wiener Urban Commons erarbeitet und verteilt. Sie soll vorhandene Projekte und Ressourcen solidarischer und umsonstökonomischer Strukturen sichtbar machen und die Möglichkeiten der kollektiven Aneignung des städtischen Raums ausloten.
http://platzda.blogsport.eu/2012/09/08/workshop-kollektives-kritisches-kartieren-in-der-praxis/

Daz gibt es zwei Workshops und zwei Diskussionsveranstaltungen:

Workshop

Di, 25.9., 12.00–14.00: 1100, Viktor-Adler-Platz, (Ecke Favoritenstraße)
Di, 25.9.,  15.00–17.00: 1050, Bruno-Kreisky-Park (Margartengürtel/Schönbrunner Straße)

Diskussion mit orangotango: Kollektives Kritisches Kartieren und Urban Commons

Mo, 24.9., 19.00: U45, 15., Ullmannstraße 45

Abschlussdiskussion: Erfahrungen der Workshops und Perspektiven von Urban Commons

Do, 4.10., 19.00: 1150, U45, Ullmannstraße 45

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Elisabeth Mittendorfer hat unter dem Titel “In Wien fehlt der Diskurs zu Gentrifizierung” ein Interview mit Mara Verlic und Justin Kadi zum Thema Gentrifizierung in Wien veröffentlicht. Thema ist die Situation am Wiener Wohnungsmarkt und die fehlenden Diskurse über Fragen der Gentrifizierung in Wien:

http://derstandard.at/1345166255203/In-Wien-fehlt-der-Diskurs-zu-Gentrifizierung

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Im mittlerweile ja wohl wieder abflauenden internationalen Trend städtischen Campierens setzt der steirische Herbst 2012 auf ein einwöchiges 24/7 Camp mit dem Titel “Truth is Concrete“. Das Programm ist sehr umfangreich und orientiert vor allem auf eine bunte Mischung internationaler kritischer KünsterInnen und AktivistInnen. Darunter sind auch Lieblinge des westlichen Medien-Mainstreams wie Femen oder – irgendwann angekündigt aber wohl nicht möglich – Pussy Riot.

Was die Stadt betrifft – sei es die wo das Camp steht oder sei es die abstrakte – so ist da eher wenig Platz im Programm. Einzelne Dinge berühren sie. Zu Bogotá gibt es ein Gespräch über die Rolle der Kunst in der “Aufwertung” – was auch immer das sein möge – der Innenstadt und eine Lecture-Performance über den Abriss eines Wohnviertels. Zu Graz veranstaltet das Theater am Bahnhof täglich um 5 Uhr Früh eine Exkursion in den öffentlichen Raum. Eine Gruppe kroatischer Künstler organisiert schließlich noch eine Diskussion zum Thema “Commoning the space”. Und dann gibt es noch  ein wenig zu Interventionen im öffentlichen Raum und collective mapping.

Sicher ein sehr gut organisiertes Camp – schließlich wurde es von ArchitektInnen gebaut. Die Wahrheit ist aber: es ist kein Camp. Campieren ist verboten. Im Gegensatz zur diesjährigen Berlin Bienale werden hier keine AktivistInnen ausgestellt sondern gleich nur der Name besetzt. Wenigstens bleibt man dann unter sich. Ob das die Stadt so wollte oder die VeranstalterInnen?

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Der Fachbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien veranstaltet wieder seine Serie “Zukunft Stadt”. Der Erste Termin ist eine Expedition in die Donaustadt unter der Leitung von Boris Sieverts vom Büro für Städtereisen:

Wir begeben uns auf eine Reise in das für viele unbekannte Land Donaustadt und machen uns auf die Suche nach neuen Bildern dieser urbanen Landschaft. Wir wollen Qualitäten im Zufälligen entdecken, die Eigenlogik und Eigenästhetik dieses Raumes erkennen und die Fragmente dieses Patchworks zusammenfügen. Gemeinsam mit Boris Sieverts machen wir uns auf den Weg, um per Rad die Donaustadt zu »erfahren« und das Besondere und Überraschende zu finden. In einem abschließenden Salongespräch wird diese Tour reflektiert und die Frage diskutiert, welche Planungsansätze in solchen Räumen greifen.
(aus einer Aussendung des IFÖR)

Di, 25.9.2012
10.00 – Genochplatz, 1220 Wien – Expedition
19:00 – Stadlauer Vorstadtbeisl zum Selitsch, Konstanziagasse 17, 1220 Wien – Salon Expedition

Um Anmeldung unter zukunftstadt@ifoer.tuwien.ac.at wird gebeten.

5 comments
  1. […] Anmeldung unter zukunftstadt(ät)ifoer[*]tuwien[*]ac[*]at wird gebeten. 48.205760 16.398903 Teilen Sie dies mit:Gefällt mir:Gefällt mirSei der Erste dem […]

  2. UrbaniZm says: 18.11.201208.36

    Expedition Donaustadt: das unbekannte Land? « GrünRaum Donaufeld said:

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    at 12:05 on 17-09-2012
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  3. UrbaniZm says: 18.11.201208.36

    Expedition Donaustadt: das unbekannte Land? « GrünRaum Donaufeld said:

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    at 12:05 on 17-09-2012
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  4. Ulla UrbaniZm says: 18.11.201209.32

    Expedition Donaustadt: das unbekannte Land? « GrünRaum Donaufeld said:

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    at 12:05 on 17-09-2012
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  5. UrbaniZm says: 04.05.201312.46

    Ulla UrbaniZm said:

    Expedition Donaustadt: das unbekannte Land? « GrünRaum Donaufeld said:

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    at 09.32 on 18.11.2012
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Neuordnungen des Städtischen hat Andrej Holms Vortrag von letzter Woche am Berner Recht auf Stadt-Kongress oder dem was doch noch stattfand veröffentlicht.

Er spricht über die Geschichte der Bewegung, seine Eindrücke von der Berner Forschungswerkstatt der Kritischen GeographInnen, und  der Entwicklung von Konzepten der Kommodifizierung des Urbanen und der unternehmerischen Stadt zur gespaltenen Stadt.

Laut Holm führen im Klima des “post-politischen” gerade “linkere” Stadtregierungen dazu, dass sich Recht auf Stadt-Bewegungen gründen. Außer in Düsseldorf waren zum Zeitpunkt der Gründung immer die Grünen oder die SPD in der Stadtregierung. Die Ursache sieht er in einem dann vorhandenen Vakuum für Bündnispartner von Bewegungen an Bündnispartnern in der Stadtpolitik.

Wo ist die in Wien? Gibt es zu wenige Konflikte für Bewegungen? Sind die Bewegungen eher bürgerlich – wie etwa die BürgerInneninitative gegen die Verbauung der Steinhofgründe? Ist die Stadtregierung im Sinne allumfassender sozialdemokratischer Hegemonie gar ein Bündnispartner gegen die Stadtregierung? Oder die gute alte Formel: Bern brennt, Wien pennt?

Die Hinweise auf Karten und Grafiken sind leider ein wenig herausfordernd bei einer Tonaufnahme.

http://www.neuordnungen.info/2012/09/11/vortrag-recht-auf-stadt/

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Der Bau des etwa 100 km lange Gewässerberbundsystems, zu dem der Marchfeldkanal gehört, wurde 1983 begonnen, um das weitere Absinken des Grundwasserspiegels im Marchfeld (1983 und 1984 jährlich ca. 50 cm) zu verhindern. Der Kanal wurde 1986 bis 1995 errichtet, “naturnah” gestaltet und flutet den Rußbach mit Wasser aus der Donau. Der 18 Kilometer lange Kanal ist unter anderem ein wichtiger Wasserlieferant für die Gemüsebäuer_innen des Marchfelds und ein Naherholungsgebiet. Zum Gewässerverbund gehören Marchfeldkanal, Rußbach, Obersiebenbrunner Kanal und Stempfelbach.

Im Rahmen der Stadterforschung wird der Marchfeldkanal von Deutsch-Wagram bis zur Einmündung an der Donau befahren. Die Strecke ist etwa 19 km lang.

Treffpunkt mit Fahrrad: Samstag, 01.09.2012 um 12.30 Uhr beim Betriebshof Marchfeldkanal in Deutsch Wagram (siehe:http://www.marchfeldkanal.at/download/marafolder_karte.pdf)

Stadterforschungen in Wien und darüber hinaus sollen zur Selbstaneignung von (Stadt-)Geschichte dienen, zur Entwicklung eines kritischen Blicks auf Stadt(-entwicklungen, -planungen) beitragen. Aus verschiedenen Gründen interessante Orte gibt es ja genug. Also: bei Interesse kommen, und wenn wer was über die jeweiligen Orte weiß einfach erzählen.
Kontakt: stadterforschung (at) gmx.at

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