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Die Grünen Neubau veranstalten am 17. November einen Abend zum Thema Stadtwachstum und Segregation.

Es diskutieren:

Raimund Gutmann, wohnbund:consult; Bettina Köhler, Stadtforscherin; Irmi Voglmayr, Soziologin Moderation: Sonja Gruber, Verein Wirbel

Der Ankündigungstext liest sich wie folgt:

Wien wächst. Diese Entwicklung schlägt sich u. a. in verstärkter Wohnbautätigkeit, in hohen Bebauungsdichten oder dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs nieder. Die Verdichtungsgespräche laden ein zur Diskussion der Folgen von Verdichtung im urbanen (Lebens-)Raum.

Für wen ist der Wohnort in einer Stadt wie wählbar? Fixe Verortung von Menschen in bestimmten Stadtteilen oder Wohnbauten? Vertikale Segregation in neuen Wohnbauten?

Quelle: https://neubau.gruene.at/verdichtung-und-soziale-segregation-wer-lebt-wo

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Anzahl der Unterschriften zur Leerstandspetition übertraf die Erwartungen. Pressekonferenz am 7. Oktober.

Die von der IG Kultur Wien lanciere Unterschriftenaktion zur Unterstützung ihrer Leerstandspetition wurde bis Ende August von 1095 Personen und Gruppen unterstützt. Damit wurde das Ziel von 1000 UnterzeichnerInnen trotz der geringen Mittel für eine breit angelegte PR-Kampagne deutlich übertroffen.

Die Anzahl der Unterschriften wurde gemeinsam mit der Petition nun an Bürgermeister Michael Häupl, Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou sowie an die StadträtInnen Renate Brauner, Michael Ludwig und  Andreas Mailath-Pokorny mit der Aufforderung zu einem direkte Gespräch über die Leerstandsproblematik kommuniziert. Über die konkreten Reaktionen, Ergebnisse und weiteren Schritte werden wir in einer Pressekonferenz berichten:

Dienstag, 7. Oktober um 10:30
RAUM der IG Architektur
Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien

Eine gesonderte Einladung folgt.

Wir danken allen UnterzeichnerInnen für ihre Unterstützung. Denn obwohl genug Räume leer stehen, wird der Bedarf an Räumlichkeiten für kreative, soziale oder künstlerische Arbeit abseits von Verwertungslogiken bei weitem nicht abgedeckt.

Eine mutige Leerstandspolitik muss der Beginn für eine andere Stadtpolitik werden!

 

Dieser Post wurde von der Homepage der IG Kultur übernommen: http://www.igkulturwien.net/igkw-news/singlenews/?tx_ttnews[tt_news]=274&cHash=1720784b599938176843d79c52ff9c11

Rückfragen an: office(at)igkulturwien.net

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“This is a book that will change both the way we think about society and the way we do economics” – so schreibt Paul Krugman.  “Ein Triumph der Wirtschaftsgeschichte über das theoretische, mathematische Modellieren, das in den letzten Jahren die Ökonomie dominierte” – meint Steven Pearlstein. Die Rede ist von Thomas Pickettys Bestseller Le Capital au XXIe siècle (in der englischen Übersetzung Capital in the 21st century).

Wer den Franzosen live erleben möchte hat am 4. Juli die Chance dazu. Auf Einladung der AK Wien kommt Picketty nach Wien. Zur Anmeldung geht’s hier: http://wien.arbeiterkammer.at/service/veranstaltungen/Buchpraesentation_mit_Thomas_Piketty.html

Die Kurzankündigung des Vortrags liest sich so:

Wie funktioniert die Akkumulation und Distribution von Kapital? Welche dynamischen Faktoren sind dafür entscheidend? Jede politische Ökonomie umkreist die Fragen nach der langfristigen Evolution von Ungleichheit, der Konzentration von Wohlstand und den Chancen für ökonomisches Wachstum. Aber befriedigende Antworten gab es bislang kaum, weil geeignete Daten und eine klare Theorie fehlten. In „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ untersucht Thomas Piketty Daten aus 20 Ländern, mit Rückgriffen bis ins 18. Jahrhundert, um die entscheidenden ökonomischen und sozialen Muster freizulegen. Seine Ergebnisse verändern bereits die Debatte und setzen die Agenda für eine neue Diskussion über Wohlstand und Ungleichheit in der nächsten Generation. (Quelle: http://wien.arbeiterkammer.at/service/veranstaltungen/Buchpraesentation_mit_Thomas_Piketty.html)

Wer noch keine Chance hatte das Buch zu lesen, hier ein paar Book Reviews:

Paul Krugman: http://www.nybooks.com/articles/archives/2014/may/08/thomas-piketty-new-gilded-age/

Robert M. Solow: http://www.newrepublic.com/article/117429/capital-twenty-first-century-thomas-piketty-reviewed

David Harvey: http://davidharvey.org/2014/05/afterthoughts-pikettys-capital/

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Die Aktion “Rotlicht statt Blaulicht” fordert den Straßenstrich im Stuwerviertel und der Pratergegend zum Weltkulturerbe zu erklären:

Die hochqualifizierte Arbeit der süßen Mädels und der strengen Damen, der holden Nymphen und der willigen Sklav_innen, der galizischen Französinnen und der bulgarischen Griechinnen soll nicht schamhaft verlogen verdrängt oder als Skandal betrachtet werden wie lange Zeit auch Schnitzlers Reigen, einige Bilder Klimts und Schieles oder die frivole Männerphantasie «Josefine Mutzenbacher». Erkennen wir nicht nur kulturelle Beiträge von Männern zum Rotlichtmilieu als Kunst und Teil unserer Kunst an, würdigen wir auch die Arbeit und kulturellen Leistungen der Dirnen selbst als wesentlichen Beitrag zur Geschichte und Kultur Wiens.
s. http://www.stuwer.info/2014/05/stuwerstrich-als-weltkulturerbe-anerkennen/

Zu diesem Anlass veranstaltet das Stuwerkomitee eine Podiumsdiskussion zur lange zurückreichenden Kulturgeschichte der Sexarbeit im Stuwerviertel und der Umgebung des Praters.

Es diskutieren:

Mittowoch, 14.5. – 20.15
Arenabar – Margaretenstraße 117 – 1050 Wien

Weiters wird am Sonntag, den 11.5. von 10-12h die Radiosendung zum Thema auf Orange 94.0 wiederholt.
Eine Aufzeichnung der Sendung findet sich auf: http://www.stuwer.info/2014/04/radiosendungen-zum-weltkulturerbe-stuwerstrich/

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Das Stuwerkomitee organisiert wieder einen Abend wider die Mythen und für die Aufklärung über Begriffe und Realitäten der Sexarbeit. In der Branche engagierte Expertinnen erklären Rechtslagen, Arbeitsbedingungen, Begriffe und Formen der Sexarbeit.

Der Prostitution wird seit geraumer Zeit rhetorisch und in Maßnahmen der Kampf angesagt. Neue Prostitutionsgesetze, welche die Sexarbeiter_innen entkriminalisieren sollen, werden evaluiert und gleichermaßen als Positiv- wie als Negativbeispiele präsentiert. Begriffe wie das vom Laufhaus, vom schwedischem Modell, der Freierbestrafung, der Ware Frau, dem Flatrate-Bordell, dem neuseeländischen Modell oder einem generellem Sexkaufverbot, Menschenrechtsverletzungen u.v.m. werden voller Elan sowohl in Debatten als auch in den Medien, gerne kräftig durcheinander geworfen.

Wie die tatsächlichen Arbeits- und Lebensbedingungen aussehen, rechtliche Rahmenbedingungen gestaltet sind und sich auf die Betroffenen auswirken, darum bekümmern sich wenige Debattenteilnehmer_innen. Das Wissen um die Bedeutung der Begriffe und Modelle ist offensichtlich spärlich. Die Informationen aus Politik und Medien zu Sexarbeit sind allzu häufig falsch oder zeichnen falsche Bilder.

Ein Infoabend zu klaren Begriffen und Realitäten der Sexarbeit, wider die Mythen und Plattitüden der Prostitution.

Mit:

 

Montag, 28. April – ab 19.00h
Lokativ – Anretzhoferstraße 12 – Stuwerviertel – 1020 Wien

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sexarbeiterInnen haben Lust auf ihre Rechtet auf ihre rechteDie Kampagne “Rotlicht statt Blaulicht” fordert nun das Weltkulturerbe Stuwestrich und eröffnet diese Kampagne mit einer Radiosendung am Samstag auf Orange 94.0 und im Viertel:

Sexarbeit ist ein Beruf, über den einige Mythen bestehen, viele Vorurteile vorherrschen und wenig sachliches Wissen verbreitet ist.

Sexarbeit ist ein Beruf, der gleichermaßen literarisch romantisiert wie auch gesellschaftlich stigmatisiert wird. Die so genannten süßen Mädel und die Praterhuren, die Mutzenbacherinnen und die Grabennymphen kommen wohl in der Wiener Weltliteratur zu Wort, aber nicht in der Wiener Stadtpolitik.

In kaum einem anderen Berufsfeld übergeht die Politik in ähnlich frechem Ausmaß die Anliegen und die Bedürfnisse, das Wissen und die Wünsche derjenigen, die ihn ausüben und mit diesem Beruf ihr Einkommen bestreiten. Das Ergebnis sind absurde und wirklichkeitsfremde, entmündigende und entwürdigende Regelungen, Arbeits- und Lebensbedingungen.

Während wissenschaftliche Untersuchungen deutlich zeigen, dass ein gesetzliches Verbot der Sexarbeit die Arbeits- und Lebensbedingungen für die Sexarbeiter_innen weiter verschlechtern würde und die Betroffenen noch leichter ausbeutbar machen würde, schreit nun auch in Österreich eine Allianz aus Ahnungslosen – sei es aus religiösem Eifer, politischer Profilierungssucht oder gutgemeintem Feminismus – nach Maßnahmen, die zu mehr Diskriminierung, nach weiterer Verdrängung der Problemlagen und Abdrängung der Betroffenen in Abhängigkeitsverhältnisse führen müssen.

Die Initiative “Lieber Rotlicht statt Blaulicht!” im Leopoldstädter Stuwerviertel hat sioch der Aufgabe verschrieben, der Vernunft und den Betroffenen zu Gehör zu verhelfen. Sie will ihre Stimmen hören. Sie bemüht sich, eine enthysterisierte und solidarische Debatte eröffnen.

Am Sa, 14. April 2014 von 16-16.30 und von 17.30-18.30
auf Radio Orange 94.0 (Livestream) und vor Ort (Treffpunkt 15.30 im Stuwerviertel am Vorgartenmarkt im Big Garten Restaurant)

http://stuwer.info

Die VeranstalterInnen bitten AnrainerInnen darum die Sendung aus ihrem Fenster auf die Straße zu tragen. Auch wird darum gebeten vorbei zu kommen und mit Ghettoblastern oder Autoradios das Viertel zu beschallen.

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Die Planung und der Betrieb des Schubhaftszentrums Vordernberg hat eine Kontroverse ausgelöst. So waren im Dezember von Seiten der Gebäudelehre an der Architekturfalkultät der TU Wien die Architekten des Projekts zu einer Projektvorstellung geladen.

Die Aussagen der Architekten sind wohl eher von eigenwilliger Naivität gekennzeichnet. So meinten sie etwa in einem Standard Interview sie wollten Ihr Projekt nicht mit einem Gefängnis verglichen sehen. Der Kreativität sind da scheinbar keine Grenzen gesetzt, wenn es darum geht sich seine Welt schönzureden.

Diesen Freitag finde nun im Mobilen Stadraumlabor ein Workshop zum Thema mit Dokumentarfilm, Plänen und weiteren Unterlagen statt.

Fr 17.1.2014 – ab 18.00
Mobiles Stadtraumlabor aus.büxen – Resselpark – 1040 Wien

https://www.facebook.com/events/413634198739881/?ref_newsfeed_story_type=regular

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Samstag, 16. November 2013, Treffpunkt 12.30 Uhr mit Fahrrad beim Fluc/ Praterstern, 1020 Wien, oder 14.30 Uhr ohne Rad Endstation U2 Seestadt.

Stadterforschung per Fahrrad und zu Fuß zur neuen WU, ins Viertel Zwei und zu Fuß und per Rad in den 22. Bezirk, Stadtentwicklungsgebiet Aspern “Seestadt”.

 

Treffpunkt mit Fahrrad um 12.30 beim Fluc/Praterstern. Weil alles am Weg liegt wird die Route der Stadterforschung (mit Fahrrad) ausgehend vom Praterstern zum Campus der neuen Wirtschaftsuniversität Wien, zum Viertel Zwei, vorbei am Sportclub Hakoah, dem neu geplanten Projekte „Marina City“ und der ÖGB-Zentrale führen. Ab der U2-Station Donaumarina geht’s per U-Bahn bis zur Endstation Seestadt. Um etwa 14.30 sollten die Radler_innen in der Seestadt ankommen, für Leute, die zu Fuß unterwegs sein wollen, ist dies der allgemeine Treffpunkt

Einige Infos zur “Seestadt” Aspern

2008 wurde das Stadtentwicklungsgebiet Flugfeld Aspern “gebrandet” und heißt seitdem “Die Seestadt”. Ein neuer “lebenswerter, attraktiver, multifunktionaler, moderner, innovativer Stadtteil mit überregionaler Bedeutung” soll dort in den nächsten Jahren entstehen. Die Linie U2 wurde im Oktober 2013 dorthin verlängert, ein innovatives Konzept für die Stadterweiterung Wiens soll umgesetzt werden. Die “Wien 3420 Aspern Development AG” versucht über diverse Veranstaltungen symbolisches und kulturelles Kapital auf die Brache zu holen. Damit wird bezweckt, keinen leblosen Stadtteil am Rande von Wien zu schaffen, sondern Menschen von Beginn an in die Entwicklung und Gestaltung einzubeziehen. Ob das gelingen wird, wird sich zeigen.

Mittlerweile sind einige Bauprojekte voll im Gang. Ein Infopoint in Form eines Containerdorfes und das sogenannte Flederhaus stehen am ehemaligen Flugfeld und sollen die Bürger_innen über die Baumaßnahmen informieren. Als erstes Gebäude wurde im Oktober 2012 das Technologiezentrum “Aspern IQ” eröffnet. Ansonsten: eine großteils weite, freie Fläche, auf der noch die Reste des früheren Flughafen Aspern zu erkennen sind. Und ein interessanter Ort, wenn man bedenkt, welche stadtplanerischen, verkehrstechnischen, umweltpolitischen und sozialen Folgen dieses Projekt haben wird.

Am süd-östlichen Ende der „Seestadt“ steht der Wagenplatz Gänseblümchen. Nachdem bis September 2013 nicht klar war, ob der Wagenplatz weiter dort stehen kann, ist der Aufenthalt mittlerweile mittelfristig gesichert.

Zur Geschichte von Aspern:

In Aspern wurde nach österreichischer Geschichtsschreibung dem Heer Napoleons im Mai 1809 die erste Niederlage zugefügt, in französischer Geschichtsschreibung wird dieser vermeintliche österreichische Sieg jedoch negiert. Zeug_innen dieser Schlacht sind heute noch der “Löwe von Aspern”, ein Steinmonument am Asperner “Siegesplatz”, unweit des Asperner “Heldenplatzes”.

Der Flughafen Aspern wurde 1912 eröffnet und war zu dieser Zeit der größte und modernste Europas. Im II. Weltkrieg war das Flugfeld Aspern Luftwaffenstützpunkt für die Nazi-Flieger. 1945 wurde der Flugplatz von der Roten Armee besetzt und die sowjetische Kommandatur in Aspern eingerichtet. In den 60er und 70er Jahren wurde das Flugfeld auch als Autorennplatz benutzt. 1977 wurde der Flughafen Aspern aufgelassen da Schwechat wichtiger wurde. Seit 1982 befindet sich dort das Werk von General Motors Austria.

Im Südosten des ehemaligen Flugfeldes befindet sich der sogenannte Holocaust-Gedächtniswald. 1987 wurde dort zum Gedenken an die während der Nazi-Diktatur ermordeten jüdischen Wienerinnen und Wiener für jedes Opfer ein Baum gepflanzt.

In Aspern befand sich von September 1944 bis April 1945 ein Zwangsarbeitslager für ungarische Jüd_innen. Es ist jedoch bis heute nicht klar, wo genau sich dieses Lager befand.

Stadterforschungen in Wien und darüber hinaus sollen zur Selbstaneignung von (Stadt-)Geschichte dienen, zur Entwicklung eines kritischen Blicks auf Stadt(-entwicklungen, -planungen) beitragen. Aus verschiedenen Gründen interessante Orte gibt es ja genug. Also: bei Interesse kommen, und wenn wer was über die jeweiligen Orte weiß einfach erzählen.

Kontakt: stadterforschung (at) gmx.at

links:

Stadterforschungen: http://no-racism.net/thema/113

Wagenplatz Gänseblümchen: http://gaensebluemchen.wagenplatz.at

1 comment
  1. Klara says: 20.12.201311.21

    Ich finde es sehr spannend zu lesen, was war, wo etwas entsteht, welche Geschichte dahinter steckt! Ich bin etwas zwiespältig was Aspern betrifft, ich habe kurz überlegt, ob ich mich dort um eine Wohnung umschauen soll, habe auch von diese Studentenwohnungen/Containern aus Holz erfahren. Einerseits finde ich es recht spannend, ich glaube es hat dort auch einige provisionsfreie Immobilien gegeben, um es schmackhafter wird dorthinzu ziehen. Ich bin gespannt, wie sich dieser Stadtteil entwickelt!
    Lg Klara

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© Cathrine Stukhard

© Cathrine Stukhard

Die Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien (Fachbereich Örtliche Raumplanung und Institut für Kunst und Gestaltung 1) veranstltet gemeinsam mit der Universität Wien und dem BMI eine Vortragsreihe unter dem Titel „Erinnerungsorte in Bewegung“:

Die KZ-Gedenkstätte Mauthausen befindet sich in einer Phase der Neugestaltung. 2013 konnten zwei neue Dauerausstellungen sowie der „Raum der Namen“- ein neuer Gedenkort- in dem neu sanierten Museumsgebäude eröffnet werden.

Für das Gelände der KZ-Gedenkstätte sowie für die Bewusstmachung der geschichtlichen Ausdehnung der Lagerbereiche, der damit verbundenen Bedeutung für die nähere Umgebung und die umliegende Region verbleiben räumliche und gestalterische Aufgaben, die von (Un)Sichtbarkeiten, Grenzen, Zugängen, Bewegungen und Verbindungen im Bereich einer öffentlichen Erinnerungskultur handeln. Diese Themenfelder stehen im Fokus der Annäherungen an das Gedenken vor Ort und sind Ausgangspunkt für die Vorträge und Diskussionen.

s. http://www.ifoer.tuwien.ac.at/download/Folder_Erinnerungsorte_web.pdf

Mo, 21. Oktober 2013, 18.00
T. Scarlett Epstein (Hove/UK): Es gibt einen Weg. Eine Jüdin aus Wien.
Ein Zeitzeuginnengespräch.

Mo, 28. Oktober 2013, 19.00
Erwin K. Bauer (Wien): Den Ort zum Sprechen bringen.
Überlegungen und Strategien im Orientierungs- und Informationsdesign.

Mo, 4. November 2013, 19 Uhr
Suzana Milevska (Skopje): The Invisible Borderlines of Racism.
From Amnesia to Racism in Visual Representation.

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sexarbeiterInnen-haben-lust-auf-ihre-rechteIm Stuwerviertel gibt es einen Straßenstrich – seit wohl über 100 Jahren. Dieser wurde in den letzten Jahren zunehmend zurückgedrängt und illegalisiert. Nunmehr soll auch der letzte legale Teil im Prater verschwinden. Unter dem Titel “Rotlicht statt Blaulicht” tritt das Sutwerkomitee – eine Gruppe von AnrainerInnen – gegen diese und andere Formen von Verdrängung auf:

Wir als Anrainer_innen verwehren uns dagegen als Vorwand und Rechtfertigung dafür zu dienen, dass im Dienste einer Aufwertung und Gentrifizierung unseres Viertels die Sexarbeiter_innen noch weiter schikaniert, diskriminiert und kriminalisiert werden.

Wir wollen der Debatte die Doppelmoral aus den Segeln nehmen und uns für die Menschenrechte der Betroffenen, meist Frauen, einsetzen.

Wir sind der Meinung, dass die momentan noch erlaubte Strichzone im Prater weiterhin Erlaubniszone bleiben soll, solange keine gleichwertige oder bessere Lösung für die Sexarbeiter_innen durchgesetzt ist, ihrer Arbeit unter möglichst menschenwürdigen Bedingungen nachgehen zu können. Im Vergleich zu allen anderen in Wien erlaubten Zonen (Auhof, Brunnerstrasse) ist der Prater noch ein stadtnahes und für die Arbeitenden halbwegs sicheres Gebiet.
(Presseaussendung des Stuwerkomitees)

Dazu findet eine Podiumsdiskussion mit betroffenen und Vertreterinnen von Sexarbeiterinnen statt:

Heute, Mi, 25.92013 – 19.00
Lokativ – Arnetzhoferstraße 12 – 1020 Wien

http://www.stuwer.info/ – https://www.facebook.com/pages/Rotlicht-statt-Blaulicht/1388015998094603

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