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DerStandard.at bringt heute ein Interview mit Jörg Wippel, Geschäftsführer der Wohnbauträger-Firma WVG Wippel sowie Initiator der Baukulturgespräche beim Forum Alpbach. Wenn man etwas zwischen den Zeilen liest, liefert Wippel einige interessante Denkanstöße, woran es am Wiener Wohnungsmarkt im Moment hakt. Unter anderem wirft er folgende Punkte auf:

  • Der Bürokratieaufwand für den geförderten Wohnbau ist unverhältnismäßig hoch
  • Ein großes Problem für den geförderten Wohnbau liegt in den hohen Grundstückspreisen, vor allem in den inneren Bezirken. Gesetzlich darf der Grundkostenanteil für geförderte Wohnungen 300 Euro nicht übersteigen, was in vielen Teilen der Stadt aufgrund der rasanten Preisentwicklung in den letzten Jahren zunehmend unmöglich geworden ist.
  • Die Prognosen über die starke Bevölkerungszunahme in Wien in den nächsten Jahren sollten mit Vorsicht betrachtet werden. Die angeblich hohe Nachfrage nach neuem Wohnraum ist ebenso getrieben von Interessen der Immobilienanbieter.
  • Probleme mit zunehmender Zersiedlung hängen direkt zusammen mit der dezentralisierten, unkoordinierten Kompetenzlage im Bereich der Raumplanung.
  • Wien braucht mehr Wohnungen für Einkommensschwächere. Laut Wippel ist der geförderte Wohnbau nicht in der Lage unter den gegebenen Bedingungen diese bereit zu stellen.
  • Sofern Wien seine Wohnungspolitik in den nächsten Jahren nicht überdenkt werden die Errungenschaften der Wohnungspolitik vergangener Jahrzehnte – vor allem eine im Vergleich zu vielen anderen Städten stärkere Durchmischung dank der Einschränkung von Marktkräften – verloren gehen. Wippel: “Arme werden in schlechten Gegenden wohnen, Reiche in reichen Gegenden”. Wien wird seinen Status als andersartig verlieren, und “wir werden eine ganz normale Stadt sein”.

Das ganze Interview gibt es hier zu lesen: http://derstandard.at/1345165839147/Wir-koennten-auch-in-Wien-in-die-Hoehe-bauen

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– so ein Mitglied der Breakdancegruppe “Street Life Supreme” im Videointerview mit standard.at anlässlich der seit Juni verschärften Verordnung für Straßenkunst in Wien. Im Detail lässt sich diese Verordnung hier nachlesen, die Quintessenz ist: Die Ausübung akustischer Straßenkunst (und darunter fallen auch Breakdancer) ist nur an einigen wenigen Orten des Wiener Stadtgebiets erlaubt (siehe Anlage I der Verordnung) und ab diesem Sommer außerdem nur mehr zwischen 16.00 und 20.00 möglich und auf zwei Stunden pro Darbiertung  begrenzt.

Presse und Standard sprechen von der Vertreibung  von Straßenkünstler_innen aus der Wiener Innenstadt, da duch Platzzuweisung (auch an unlukrative Orte wie den Praterstern) und zeitliche Begrenzungen lebenswichtige Einnahmen nicht mehrz erzielt werden können. Ein Ausweichen wird sich für die Künstler_innen nicht leicht gestalten – in Graz weht ein ähnlicher Wind. Gegen den Grazer Stadtsäuberer haben Staßenmusiker_innen bereits ein kleines Lied geschrieben:

Ggegen das Wiener Äquivalent kann man zum Beispiel vom 14.-16.09 ein ganzes Festival besuchen: das Erste Wiener Straßenkunst Festival Buskers.

16 comments
  1. roman says: 01.09.201220.53

    Danke für den wunderbaren Beitrag. Gegen Ende war mir nicht so klar ob das Straßentheater-Festival in Wien oder in Graz ist.

    Ob das Festival so viel mit der Freiheit der Straßenkunst zu tun hat wenn es von der Raiffeisenkasse gesponsert wird ist die Frage. Die “Über Uns” Seite auf der Webseite (s. http://www.buskerswien.at/content_ueberuns.html) ist dann auch nur eine Werbung für die Stadt Wien ohne jeglichen Inhalt.

    Schade – da hätte ich mir mehr erwartet.

  2. Ulla UrbaniZm says: 02.09.201213.20

    roman said:

    Danke für den wunderbaren Beitrag. Gegen Ende war mir nicht so klar ob das Straßentheater-Festival in Wien oder in Graz ist.

    Ob das Festival so viel mit der Freiheit der Straßenkunst zu tun hat wenn es von der Raiffeisenkasse gesponsert wird ist die Frage. Die “Über Uns” Seite auf der Webseite (s. http://www.buskerswien.at/content_ueberuns.html) ist dann auch nur eine Werbung für die Stadt Wien ohne jeglichen Inhalt.

    Schade – da hätte ich mir mehr erwartet.

    at 20:53 on 01-09-2012
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  3. UrbaniZm says: 02.09.201215.34

    Ulla UrbaniZm said:

    roman said:

    Danke für den wunderbaren Beitrag. Gegen Ende war mir nicht so klar ob das Straßentheater-Festival in Wien oder in Graz ist.

    Ob das Festival so viel mit der Freiheit der Straßenkunst zu tun hat wenn es von der Raiffeisenkasse gesponsert wird ist die Frage. Die “Über Uns” Seite auf der Webseite (s. http://www.buskerswien.at/content_ueberuns.html) ist dann auch nur eine Werbung für die Stadt Wien ohne jeglichen Inhalt.

    Schade – da hätte ich mir mehr erwartet.

    at 20:53 on 01-09-2012
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    at 13:20 on 02-09-2012
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  4. UrbaniZm says: 02.09.201215.34

    Ulla UrbaniZm said:

    roman said:

    Danke für den wunderbaren Beitrag. Gegen Ende war mir nicht so klar ob das Straßentheater-Festival in Wien oder in Graz ist.

    Ob das Festival so viel mit der Freiheit der Straßenkunst zu tun hat wenn es von der Raiffeisenkasse gesponsert wird ist die Frage. Die “Über Uns” Seite auf der Webseite (s. http://www.buskerswien.at/content_ueberuns.html) ist dann auch nur eine Werbung für die Stadt Wien ohne jeglichen Inhalt.

    Schade – da hätte ich mir mehr erwartet.

    at 20:53 on 01-09-2012
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    at 13:20 on 02-09-2012
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  5. Ulla UrbaniZm says: 02.09.201222.18

    roman said:

    Danke für den wunderbaren Beitrag. Gegen Ende war mir nicht so klar ob das Straßentheater-Festival in Wien oder in Graz ist.

    Ob das Festival so viel mit der Freiheit der Straßenkunst zu tun hat wenn es von der Raiffeisenkasse gesponsert wird ist die Frage. Die “Über Uns” Seite auf der Webseite (s. http://www.buskerswien.at/content_ueberuns.html) ist dann auch nur eine Werbung für die Stadt Wien ohne jeglichen Inhalt.

    Schade – da hätte ich mir mehr erwartet.

    at 20:53 on 01-09-2012
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  6. Ulla UrbaniZm says: 02.09.201222.32

    roman said:

    Danke für den wunderbaren Beitrag. Gegen Ende war mir nicht so klar ob das Straßentheater-Festival in Wien oder in Graz ist.

    Ob das Festival so viel mit der Freiheit der Straßenkunst zu tun hat wenn es von der Raiffeisenkasse gesponsert wird ist die Frage. Die “Über Uns” Seite auf der Webseite (s. http://www.buskerswien.at/content_ueberuns.html) ist dann auch nur eine Werbung für die Stadt Wien ohne jeglichen Inhalt.

    Schade – da hätte ich mir mehr erwartet.

    at 20:53 on 01-09-2012
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  7. mara says: 03.09.201211.13

    Da stimme ich dir zu, Roman, bei genauerer Betrachtung ist die Homepage eher inhaltslos. Habe mich von der Facebook-Seite täuschen lassen (hier: http://www.facebook.com/BuskersFestivalWIEN) auf der steht:

    “2012 war ein Jahr der Rückschläge und Verbote für die Straßenkunst in Österreich! Den Spieß werden wir m 14. und 15. September umdrehen und der Straßenkunst jede gebührende Ehre zukommen lassen damit alle sehen dass die Straßenkunst nicht untergeht! Kommt vorbei und setzt ein deutliches Zeichen damit die Kulturstadt Wien sich auch wirklich so nennen darf!”

    Vielleicht weiß ja jemand mehr über die Hintergünde des Festivals?

  8. UrbaniZm says: 03.09.201211.17

    mara said:

    Da stimme ich dir zu, Roman, bei genauerer Betrachtung ist die Homepage eher inhaltslos. Habe mich von der Facebook-Seite täuschen lassen (hier: http://www.facebook.com/BuskersFestivalWIEN) auf der steht:

    “2012 war ein Jahr der Rückschläge und Verbote für die Straßenkunst in Österreich! Den Spieß werden wir m 14. und 15. September umdrehen und der Straßenkunst jede gebührende Ehre zukommen lassen damit alle sehen dass die Straßenkunst nicht untergeht! Kommt vorbei und setzt ein deutliches Zeichen damit die Kulturstadt Wien sich auch wirklich so nennen darf!”

    Vielleicht weiß ja jemand mehr über die Hintergünde des Festivals?

    at 11:13 on 03-09-2012
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  9. UrbaniZm says: 03.09.201211.17

    mara said:

    Da stimme ich dir zu, Roman, bei genauerer Betrachtung ist die Homepage eher inhaltslos. Habe mich von der Facebook-Seite täuschen lassen (hier: http://www.facebook.com/BuskersFestivalWIEN) auf der steht:

    “2012 war ein Jahr der Rückschläge und Verbote für die Straßenkunst in Österreich! Den Spieß werden wir m 14. und 15. September umdrehen und der Straßenkunst jede gebührende Ehre zukommen lassen damit alle sehen dass die Straßenkunst nicht untergeht! Kommt vorbei und setzt ein deutliches Zeichen damit die Kulturstadt Wien sich auch wirklich so nennen darf!”

    Vielleicht weiß ja jemand mehr über die Hintergünde des Festivals?

    at 11:13 on 03-09-2012
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  10. Ulla UrbaniZm says: 03.09.201211.17

    mara said:

    Da stimme ich dir zu, Roman, bei genauerer Betrachtung ist die Homepage eher inhaltslos. Habe mich von der Facebook-Seite täuschen lassen (hier: http://www.facebook.com/BuskersFestivalWIEN) auf der steht:

    “2012 war ein Jahr der Rückschläge und Verbote für die Straßenkunst in Österreich! Den Spieß werden wir m 14. und 15. September umdrehen und der Straßenkunst jede gebührende Ehre zukommen lassen damit alle sehen dass die Straßenkunst nicht untergeht! Kommt vorbei und setzt ein deutliches Zeichen damit die Kulturstadt Wien sich auch wirklich so nennen darf!”

    Vielleicht weiß ja jemand mehr über die Hintergünde des Festivals?

    at 11:13 on 03-09-2012
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  11. Ulla UrbaniZm says: 03.09.201211.46

    mara said:

    Da stimme ich dir zu, Roman, bei genauerer Betrachtung ist die Homepage eher inhaltslos. Habe mich von der Facebook-Seite täuschen lassen (hier: http://www.facebook.com/BuskersFestivalWIEN) auf der steht:

    “2012 war ein Jahr der Rückschläge und Verbote für die Straßenkunst in Österreich! Den Spieß werden wir m 14. und 15. September umdrehen und der Straßenkunst jede gebührende Ehre zukommen lassen damit alle sehen dass die Straßenkunst nicht untergeht! Kommt vorbei und setzt ein deutliches Zeichen damit die Kulturstadt Wien sich auch wirklich so nennen darf!”

    Vielleicht weiß ja jemand mehr über die Hintergünde des Festivals?

    at 11:13 on 03-09-2012
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  12. UrbaniZm says: 04.05.201312.46

    Ulla UrbaniZm said:

    roman said:

    Danke für den wunderbaren Beitrag. Gegen Ende war mir nicht so klar ob das Straßentheater-Festival in Wien oder in Graz ist.

    Ob das Festival so viel mit der Freiheit der Straßenkunst zu tun hat wenn es von der Raiffeisenkasse gesponsert wird ist die Frage. Die “Über Uns” Seite auf der Webseite (s. http://www.buskerswien.at/content_ueberuns.html) ist dann auch nur eine Werbung für die Stadt Wien ohne jeglichen Inhalt.

    Schade – da hätte ich mir mehr erwartet.

    at 20:53 on 01-09-2012
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    at 13.20 on 02.09.2012
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  13. UrbaniZm says: 04.05.201312.46

    Ulla UrbaniZm said:

    roman said:

    Danke für den wunderbaren Beitrag. Gegen Ende war mir nicht so klar ob das Straßentheater-Festival in Wien oder in Graz ist.

    Ob das Festival so viel mit der Freiheit der Straßenkunst zu tun hat wenn es von der Raiffeisenkasse gesponsert wird ist die Frage. Die “Über Uns” Seite auf der Webseite (s. http://www.buskerswien.at/content_ueberuns.html) ist dann auch nur eine Werbung für die Stadt Wien ohne jeglichen Inhalt.

    Schade – da hätte ich mir mehr erwartet.

    at 20:53 on 01-09-2012
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    at 22.18 on 02.09.2012
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  14. UrbaniZm says: 04.05.201312.46

    Ulla UrbaniZm said:

    roman said:

    Danke für den wunderbaren Beitrag. Gegen Ende war mir nicht so klar ob das Straßentheater-Festival in Wien oder in Graz ist.

    Ob das Festival so viel mit der Freiheit der Straßenkunst zu tun hat wenn es von der Raiffeisenkasse gesponsert wird ist die Frage. Die “Über Uns” Seite auf der Webseite (s. http://www.buskerswien.at/content_ueberuns.html) ist dann auch nur eine Werbung für die Stadt Wien ohne jeglichen Inhalt.

    Schade – da hätte ich mir mehr erwartet.

    at 20:53 on 01-09-2012
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    at 22.32 on 02.09.2012
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  15. UrbaniZm says: 04.05.201312.46

    Ulla UrbaniZm said:

    mara said:

    Da stimme ich dir zu, Roman, bei genauerer Betrachtung ist die Homepage eher inhaltslos. Habe mich von der Facebook-Seite täuschen lassen (hier: http://www.facebook.com/BuskersFestivalWIEN) auf der steht:

    “2012 war ein Jahr der Rückschläge und Verbote für die Straßenkunst in Österreich! Den Spieß werden wir m 14. und 15. September umdrehen und der Straßenkunst jede gebührende Ehre zukommen lassen damit alle sehen dass die Straßenkunst nicht untergeht! Kommt vorbei und setzt ein deutliches Zeichen damit die Kulturstadt Wien sich auch wirklich so nennen darf!”

    Vielleicht weiß ja jemand mehr über die Hintergünde des Festivals?

    at 11:13 on 03-09-2012
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    at 11.17 on 03.09.2012
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  16. UrbaniZm says: 04.05.201312.46

    Ulla UrbaniZm said:

    mara said:

    Da stimme ich dir zu, Roman, bei genauerer Betrachtung ist die Homepage eher inhaltslos. Habe mich von der Facebook-Seite täuschen lassen (hier: http://www.facebook.com/BuskersFestivalWIEN) auf der steht:

    “2012 war ein Jahr der Rückschläge und Verbote für die Straßenkunst in Österreich! Den Spieß werden wir m 14. und 15. September umdrehen und der Straßenkunst jede gebührende Ehre zukommen lassen damit alle sehen dass die Straßenkunst nicht untergeht! Kommt vorbei und setzt ein deutliches Zeichen damit die Kulturstadt Wien sich auch wirklich so nennen darf!”

    Vielleicht weiß ja jemand mehr über die Hintergünde des Festivals?

    at 11:13 on 03-09-2012
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    at 11.46 on 03.09.2012
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Der Guardian widmet sich in einem Artikel der Frage, auf welche Weise Services wie Google Maps unser Leben nicht nur erleichtern, sondern auf vielfältige Weise auch beeinflussen. Wie nützen wir digitale Kartenservices? Was liefern wir damit Konzernen wie Google für Informationen? Und wie beeinflusst Google mit seinen Services unsere Wahrnehmung der Welt?

Hier gehts zum Artikel: http://www.guardian.co.uk/technology/2012/aug/28/google-apple-digital-mapping

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Im zweiten Wiener Gemeindebezirk gibt es derzeit Aufregung um ein Wohnhaus in der Mühlfeldgasse, in dem von Vermieterseite Druck auf MieterInnen ausgeübt wird, das Haus zu verlassen. Konkret geht es um drei Parteien mit unbefristeten Mietverträgen sowie eine Partei mit befristetem, einjährigen Mietvertrag.

Die Geschichte ist noch am Laufen, aber hier schon ein paar Zeitungslinks zum Thema:

Eine Schilderung aus Sicht von (verbliebenen) BewohnerInnen: https://linksunten.indymedia.org/de/node/63616

Der Augustin widmet sich in einem kurzen Artikel ebenfalls der Problematik und thematisiert die generell steigende Anspannung am Wiener Wohnungsmarkt: http://www.augustin.or.at/article1853.htm

DerStandard.at berichtet ebenfalls in zwei Artikeln:

http://derstandard.at/1343743826463/Wildwest-Praktiken-in-der-Leopoldstadt

http://derstandard.at/1345165079254/Wenn-sich-der-Vermieter-als-Spekulant-entpuppt

Weiters empfiehlt sich auch ein Blick auf die im Haus ansässige und aktive PizzariA, ein – in eigenen Worten – “offenes Kollektiv von Leuten, die das Lokal nutzen, um einen Ort zum Treffen, Reden, für Veranstaltungen aller Art, gemeinsames Kochen und Essen zu schaffen”. Hier schließt sich auch wieder der Kreis zum Beitrag über die Demo “Die scheiß Miete ist zu hoch!” auf diesem Blog.

Oder: hören statt lesen – Radio Stimme der Initative Minderheiten spricht mit den Bewohner_innen der Mühlfeldgasse und fragt “Wem gehört die Stadt?”

Wir sind gespannt was weiter passiert und bleiben dran.

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…hilft dieser Blog, hofft Robert Sommer im aktuellen Augustin. Nachdem ich die Welthauptstadt der Finanzindustrie, die zur Avantgarde bei Überwachung, Kontrolle und Verdrängung zählt auch nicht so recht leiden kann, fände ich das nicht schlecht.

http://www.augustin.or.at/article2028.htm

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Die Zeit bringt einen spannenden Kurzartikel zur Frage, ob die Politik nicht eingreifen kann in die Aufwärtsspirale der Mieten in deutschen Großstädten. Wenn auch die Analyse der Triebkräfte für Mietsteigerungen etwas kurz ausfällt, der Artikel gibt interessante Anregungen.
Hier der Link: http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-08/mieten-anstieg-kommentar/seite-1

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Die taz hat ein Interview mit Doreen Massey veröffentlicht. Sie kritisert darin die Ausrichtung der urbanen Linken auf die Städte:

Gerade dreht sich eine Menge um das Recht auf Stadt und um urbane Kämpfe. In derselben Weise, wie mich die Überfokussierung auf Multikulturalismus besorgt macht, beunruhigt mich auch die übermäßige Konzentration auf Städte, nur weil wir uns gerade in ihnen befinden. Und auch eine Dominanz der Politik durch die großen Städte. Kann ja sein, dass dort die Dinge explodieren, in diesem Sinne ist es richtig, auf sie zu schauen. Aber es ist auch eine Form von Insularität und Selbstobsession, dass wir alle dorthin sehen, wo wir sind, anstatt nach außen gerichtet zu denken.

[…] Immer nehmen wir das Wort „urban“ in den Mund. Warum? Warum nicht „Gesellschaft“?

Der  Rest des Interviews kreist um die Geschichte Londons als Global City, die britische Linke und die Frage wie es gelang in der Finanzkrise die Hegemonie des Neoliberalismus zu bewahren:

Ganz am Anfang gab es mal einen Moment, als jeder dachte: Hey, etwas sehr Grundlegendes könnte passieren. Die Menschen stellten Gier und Individualismus in Frage. Und dann verschwand der Moment wieder. Wenn man so will, schafften sie es, die Geschichte umzuerzählen. Es ist nun nicht mehr länger ein Problem der Banken, es ist eins der öffentlichen Ausgaben. Und wir dachten: Wie konnte das passieren. Aber sie haben sich darauf schon seit langem vorbereitet.

http://taz.de/Neoliberales-London/!98572/

Die taz hat mittlerweile eine eigene Sektion mit kritischen Berichten zu Olympia. Zu finden sind dort auch ein ausführlicher Artikel zu Gentrifizierung uns Olympia unter dem Titel “Von New Labour zu New London” und Berichterstattung über eine Critical Mass gegen Olympia am Freitag. Ergebnis der Radtour waren der Einsatz von Tränengas und 182 Festnahmen. Gegen Olympia darf man scheinbar nicht protestieren. Waren die Spiele in Peking am Ende offener?

5 comments
  1. Justin says: 04.08.201203.51

    Spannender Artikel über Gentrifizierung in London! Vor allem im Zusammenhang mit den beschriebenen Transformationsprozessen in Newham soll nochmal auf den Guardian-Artikel über die potentielle “Absiedlung” von armen Haushalten aus dem Bezirk verwiesen sein. Here you go: http://www.guardian.co.uk/society/2012/apr/24/london-borough-benefit-claimants-outside-capital?intcmp=239

  2. UrbaniZm says: 04.08.201214.47

    Justin said:

    Spannender Artikel über Gentrifizierung in London! Vor allem im Zusammenhang mit den beschriebenen Transformationsprozessen in Newham soll nochmal auf den Guardian-Artikel über die potentielle “Absiedlung” von armen Haushalten aus dem Bezirk verwiesen sein. Here you go: http://www.guardian.co.uk/society/2012/apr/24/london-borough-benefit-claimants-outside-capital?intcmp=239

    at 03:51 on 04-08-2012
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  3. UrbaniZm says: 04.08.201214.47

    Justin said:

    Spannender Artikel über Gentrifizierung in London! Vor allem im Zusammenhang mit den beschriebenen Transformationsprozessen in Newham soll nochmal auf den Guardian-Artikel über die potentielle “Absiedlung” von armen Haushalten aus dem Bezirk verwiesen sein. Here you go: http://www.guardian.co.uk/society/2012/apr/24/london-borough-benefit-claimants-outside-capital?intcmp=239

    at 03:51 on 04-08-2012
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  4. Ulla UrbaniZm says: 04.08.201214.47

    Justin said:

    Spannender Artikel über Gentrifizierung in London! Vor allem im Zusammenhang mit den beschriebenen Transformationsprozessen in Newham soll nochmal auf den Guardian-Artikel über die potentielle “Absiedlung” von armen Haushalten aus dem Bezirk verwiesen sein. Here you go: http://www.guardian.co.uk/society/2012/apr/24/london-borough-benefit-claimants-outside-capital?intcmp=239

    at 03:51 on 04-08-2012
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  5. UrbaniZm says: 04.05.201312.45

    Ulla UrbaniZm said:

    Justin said:

    Spannender Artikel über Gentrifizierung in London! Vor allem im Zusammenhang mit den beschriebenen Transformationsprozessen in Newham soll nochmal auf den Guardian-Artikel über die potentielle “Absiedlung” von armen Haushalten aus dem Bezirk verwiesen sein. Here you go: http://www.guardian.co.uk/society/2012/apr/24/london-borough-benefit-claimants-outside-capital?intcmp=239

    at 03:51 on 04-08-2012
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    at 14.47 on 04.08.2012
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Ein kurzes Interview mit Saskia Sassen bringt die Schweizer Sonntagszeitung. Sassen nimmt Stellung zum Thema von Protesten im öffentlichen Raum, der Qualität öffentlicher Räume und dem Austausch von stillem Wissen in Städten. Für letzteren gibt sie eine interessante Definition:

Du kannst halb betrunken sein nach einer sehr langen Party mit Freunden und jemandem erzählen, dass du jemanden kennst, der gerade in Ulan Bator ist. Und der andere, ebenso betrunken, denkt sich, das ist vielleicht genau die Person, die ich suche. Die Zone dieses informellen Wissensaustausches ist viel wichtiger als formale Sitzungen.

Das ganze Interview gibt es hier: http://www.sonntagszeitung.ch/fokus/sonntagsgespraech/sonntagsgespraech-detailseite/?newsid=224810

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Spiegel Online berichtet über Stratford, ein bisher eher als Arbeiter-Viertel wargenommener Stadtteil in London. Die Olympischen Spiele finden gleich ums Eck statt, das heißt: Large-Scale Investments wie zB in Shopping Malls finden nur ein paar Straßen weiter statt. Das Resultat? Beginnende Gentrifizierung.

“[…] Die Eröffnung des größten Einkaufszentrums Europas im zweitärmsten Bezirk Englands hat die lokale Ökonomie durcheinandergewirbelt. “Der Morgenhandel ist komplett weggebrochen”, klagt Obsthändler Reggie Metcalfe. Er baut seinen Stand jeden Tag um sieben Uhr auf, doch Westfield öffnet erst um zehn Uhr – und die Leute richten sich danach. Sein Umsatz sei um 30 Prozent zurückgegangen, sagt er. Dabei liegt sein Stand noch am nächsten dran an dem neuen Gravitationszentrum der Nachbarschaft. […]

Durch die Spiele sollte die vernachlässigte Gegend regeneriert werden. Doch die meisten Bewohner können keinen Aufschwung erkennen. Zwar wurde das Stadtbild durch neue Bürgersteige und Bäume verschönert, doch die sozioökonomischen Indikatoren bleiben düster: Die Einkommenslücke zwischen Newham und dem Rest Londons hat sich laut einer Studie der London School of Economics zwischen 2006 und 2011 sogar noch vergrößert.

Auch die Arbeitslosigkeit ist demnach seit der Olympia-Bewerbung stärker gestiegen als im Rest der Stadt. Zwar hat das Shoppingcenter 10.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Aber 200 Firmen mussten dem Olympia-Gelände weichen, Tausende Jobs fielen weg.”

Hier geht es zum Spiegel Online Artikel…

9 comments
  1. roman says: 28.07.201219.52

    Im Format ist übrigens auch ein Artikel zum Thema Olympia – es wirkt ein wenig als hätten sie da deutsches Material recycled aber es ist auch nicht uninteressant.

    http://www.format.at/articles/1230/525/336214/london-2012-olympia-luege

  2. UrbaniZm says: 28.07.201220.02

    roman said:

    Im Format ist übrigens auch ein Artikel zum Thema Olympia – es wirkt ein wenig als hätten sie da deutsches Material recycled aber es ist auch nicht uninteressant.

    http://www.format.at/articles/1230/525/336214/london-2012-olympia-luege

    at 19:52 on 28/07/2012
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  3. UrbaniZm says: 28.07.201220.02

    roman said:

    Im Format ist übrigens auch ein Artikel zum Thema Olympia – es wirkt ein wenig als hätten sie da deutsches Material recycled aber es ist auch nicht uninteressant.

    http://www.format.at/articles/1230/525/336214/london-2012-olympia-luege

    at 19:52 on 28/07/2012
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  4. Justin Kadi says: 31.07.201200.00

    eine möglicherweise interessante kurzdoku zum thema der veränderungen durch olympia in newham gibts auch hier: http://www.vice.com/rule-britannia/the-vice-guide-to-the-olympics-part-1

  5. Justin Kadi says: 31.07.201200.00

    eine möglicherweise interessante kurzdoku zum thema der veränderungen durch olympia in newham gibts auch hier: http://www.vice.com/rule-britannia/the-vice-guide-to-the-olympics-part-1

  6. Justin Kadi says: 31.07.201200.00

    eine möglicherweise interessante kurzdoku zum thema der veränderungen durch olympia in newham gibts auch hier: http://www.vice.com/rule-britannia/the-vice-guide-to-the-olympics-part-1

  7. roman says: 02.08.201218.47

    Die Doku ist finde ich großteils recht gut. Jedenfalls sehenswert – danke für den Tipp!

  8. UrbaniZm says: 02.08.201218.47

    roman said:

    Die Doku ist finde ich großteils recht gut. Jedenfalls sehenswert – danke für den Tipp!

    at 18:47 on 02-08-2012
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  9. UrbaniZm says: 02.08.201218.47

    roman said:

    Die Doku ist finde ich großteils recht gut. Jedenfalls sehenswert – danke für den Tipp!

    at 18:47 on 02-08-2012
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Ein interessanter Artikel in der Süddeutschen zur Frage, wie die neuen städtischen Luxusimmobilien vermarktet werden. Welche Sujets werden verwendet? Welche Themen angesprochen? Und was sagt das aus über die veränderte Rolle von Stadt? Das Thema ist viel umfangreicher als ein kurzer Artikel es abbilden kann, aber als Einstieg ist der Text ganz spannend zu lesen.
Hier der Link: http://www.sueddeutsche.de/leben/gentrifizierung-in-deutschland-wohnst-du-noch-oder-residierst-du-schon-1.1412458

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