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Die Abteilung Kommunalpolitik der AK Wien hat eine neue Zeitschrift mit dem Titel “AK Stadt”. In der ersten Ausgabe widmen sich Michael Klug und Christian Pichler der guten alten Frage “Wem gehört die Stadt?”. Thomas Ritt schreibt über die Mariahilfer Straße und Walter Matznetter von der Uni Wien wird zur Frage der Freiheit in Städten befragt.

http://wien.arbeiterkammer.at/meinestadt

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Fontana Vienna Euro PGA 2008

Fontana Vienna Euro PGA 2008 – (c) by Gryffindor from Wikimedia Commons

In Oberwaltersdorf liegt die Magna Europazentrale. Dafür wurden 1994 das Schloss Oberwaltersdorf und der zugehörige landwirtschaftliche Betrieb erworben. Bald darauf kam es zur Errichtung eines  “Golfresorts mit privaten Häusern und Apartments nach amerikanischem Vorbild” so das Magazin “Vienna Deluxe“.

Die Anlage ist konstant gewachsen und wächst weiter. Teile 1-3 sind laut Webseite der Immobilienfirma schon verkauft und die Gemeinde scheint auch weiterhin widmungswillig. Nur über Carports am Schloss-See wird diskutiert. Gated Community im klassichen Sinne ist es jedoch keine: Es gibt keine Zugangsbeschränkung. Dazu müssten die Besitzer die öffentliche Infrastruktur wie Straßen, Straßenbeleuchtung, etc. selbst errichten und erhalten. In bewährter Form scheint hier Frank Stronachs Firma nicht wirklich bemüht für einen schlanken Staat zu sorgen. Schlank scheint er aber jedenfalls bei der Errichtung der Anlage gehalten worden zu sein: Die Wirtschaftkammer Niederösterreich fand 1999, dass auf der Baustelle der Anlage nur 80% der Arbeiter schwarz beschäftigt wurden – natürlich von Subunternehmen die mit dem Entwickler nichts zu tun hatten.

Für die Presse ist die Anlage “Little America” und das ganze liegt wieder einmal total im Trend. Die Werbung im “Vienna Deluxe” ist dann klarerweise auch auf russisch. Eine Garconniere kommt auf bescheidene € 350.000. Villen scheinen da vergleichsweise billig. Man kann auch ein eigenes Grundstück erwerben und bauen – vorrausgesetzt man hält sich an den “architektonischen Fontana Stil“.

Obwohl das Objekt auch als “Anlage mit überdurchschnittlicher Wertsteigerung” vermarktet wird wohnen laut dem Geschäftsführer der Anlage Manfred Rottensteiner drei Viertel der Inhaber auch  wirklich in den Objekten und zwar “von der Jungfamilie bis zum Pensionisten”. Manfred Rottensteiner hat übrigens bereits eine längere Karriere als Magna Immobilienentwickler. Daneben ist er noch ÖVP-Bürgermeister von Weikersdorf und Präsident des SC Wiener Neustadt.

Die “ideale Lage, nur 20km südlich von Wien” erscheint allerdings nicht mehr so ideal, wenn man die öffentliche Verkehrsanbindung betrachtet. Denn innerhalb kann man zwar “die gesamte Infrastruktur der Freizeitanlage genießen, ohne dafür ein Auto zu benötigen“, die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln in der Hauptverkehrszeit zum Stephansplatz dauert jedoch etwa eineinhalb Stunden. Das ist etwa so lange wie ab Ende nächsten Jahres vom Linzer Hauptbahnhof.

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Virales Marketing aus dem Blechcontainer: Wer will kann ab 20. Juni drei bis sechs Monate in einer Büchse in Aspern leben “Doppelbett, Küche, Dusche, Internet und Fahrrad inklusive” – vorrausgesetzt es wird fleiߟig gepostet auf allen Kanälen.

http://blog.aspern-seestadt.at/?p=5134

5 comments
  1. […] kann das Grundstück für einen Wagenplatz nicht sicher sein für bloggende KünsterInnen die Marketing für die Seestadt machen sollen aber […]

  2. UrbaniZm says: 13.07.201222.46

    Nicht jeder darf in Aspern bleiben | urbaniZm said:

    […] kann das Grundstück für einen Wagenplatz nicht sicher sein für bloggende KünsterInnen die Marketing für die Seestadt machen sollen aber […]

    at 20:33 on 13/07/2012
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  3. UrbaniZm says: 13.07.201222.46

    Nicht jeder darf in Aspern bleiben | urbaniZm said:

    […] kann das Grundstück für einen Wagenplatz nicht sicher sein für bloggende KünsterInnen die Marketing für die Seestadt machen sollen aber […]

    at 20:33 on 13/07/2012
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  4. Ulla UrbaniZm says: 13.07.201222.46

    Nicht jeder darf in Aspern bleiben | urbaniZm said:

    […] kann das Grundstück für einen Wagenplatz nicht sicher sein für bloggende KünsterInnen die Marketing für die Seestadt machen sollen aber […]

    at 20:33 on 13/07/2012
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  5. UrbaniZm says: 04.05.201312.41

    Ulla UrbaniZm said:

    Nicht jeder darf in Aspern bleiben | urbaniZm said:

    […] kann das Grundstück für einen Wagenplatz nicht sicher sein für bloggende KünsterInnen die Marketing für die Seestadt machen sollen aber […]

    at 20:33 on 13/07/2012
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    at 22.46 on 13.07.2012
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Installation zur finanziellen Lage der TU im Teich im Resselpark:

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