Nicht jeder darf in Aspern bleiben

Die Bemühungen, dass in Aspern etwas passiert scheinen grenzenlos. Und dann gibt es da Menschen die suchen einen Ort zum wohnen. Aber es sind wohl die Falschen. Weil sie bleiben könnten? Weil sie politisch sind? Oder weil sie der Bezirks-FPÖ nicht genehm sind?

Der Wagenplatz Ausschussware steht seit zwei Wochen in der Johann-Kutschera-Gasse – direkt neben dem was eines Tages die „Seestadt“ werden soll. Zuerst gab es angeblich noch eine Zusage von der Planungsstadträtin für einen Platz am Flugfeld. Danach schoben sich wohl die 3420 und der Bezirksvorsteher die Verantwortung gegenseitig zu. Am Ende bezeichnet laut Ausschussware die 3420 „das gesamte Grundstück als nicht sicher“.

Wie kann das Grundstück für einen Wagenplatz nicht sicher sein für bloggende KünsterInnen die Marketing für die Seestadt machen sollen aber schon?

Nun Veranstalten die BewohnerInnen eine Party. Am Parkplatz und scheinbar den ganzen Tag.

14.7.2012 – Johann-Kutschera-Gasse Ecke Bernadinerallee

Presseaussendung des Wagenplatz Ausschussware

Latin American Cities. Inequalities, segregation and tolerance /Ciudades latinoamericanas. Desigualdad, segregación y tolerancia

Eine Session zum Thema Ungleichheit in lateinamerikanischen Städten im Rahmen des International Congress of Americanists in Wien, nächste Woche.

Wann?

18.07.2012 | 08:00 – 13:30
18.07.2012 | 17:30 – 19:30

Wo?

University of Vienna
Dr.-Karl-Lueger-Ring 1 – renamed „Universitätsring“
1010 Vienna

Latin American cities have historically been unequal cities. However, in recent years there have been produced a series of urban change – as the growth of cities and urban poverty, the shifting of rururban boundaries , the emergence of new ethnical, gender and cultural inequalities, t he internal and external migration, the growing multiculturalism and multi-ethnicity, etc. – that led the discussions and reflections on the struggles, conditions, practices and ways of life in urban centers to be increasingly complex.
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Rund um den Hauptbahnhof – Rad-Expeditionen mit ExpertInnen

Die Projektkoordination Hauptbahnhof der Stadt Wien und die Gebietsbetreuunngen der angrenzenden Bezirke veranstalten geführte Fahrradtouren rund um den Hauptbahnhof.

  • 13.7.2012 um 16 Uhr
    FahrRADhaus, Friedrich-Schmidt-Platz 9, 1010 Wien
  • 10.8.2012 um 16 Uhr
    Robert-Hochner-Park , 1030 Wien (St. Marx)
  • 21.9.2012 um 15 Uhr
    FahrRADhaus, Friedrich-Schmidt-Platz 9, 1010 Wien

Anmeldung per email unter radtour(at)wien-event.at bzw. +43-1-319 82 00 erforderlich.

http://www.wien.gv.at/verkehr-stadtentwicklung/rad-expedition.html
http://www.gbstern.at/veranstaltungen/gb10/rund-um-den-hauptbahnhof/

Exklusivität und Luxus am Wiener Wohnungsmarkt

Zunehmend folgt auch der Wiener Wohungsmarkt internationalen Trends und es werden mehr und mehr hochpreisige Luxusapartments in der Stadt angeboten. Das neueste Projekt nach dem Sans Souci Haus in der Burggasse, mit einem kolportierten Quadratmeterpreis von 17,500 Euro, entsteht gerade am Hohen Markt. Der Quadratmeterpreis der Wohnungen im Palais „Il Principe“ soll bei schlappen 28,500 Euro liegen. Die Wohnungsgröße liegt bei 600 m², inklusive Terrasse.
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Rebel Cities: The Urbanization of Class Struggle

David Harvey talks about his latest book „Rebel Cities – The urbanization of Class Struggle“

45 min video plus Q&A

Given the strong relationship between urbanization and capital accumulation, and the consequent urban roots of both past and present fiscal crises, it follows that the city is a key arena within which class forces clash. The sharpening of these clashes transforms movements for the right to the city into urban uprisings and revolutionary movements. This then poses the key question of how to mobilize and organize a whole city around a movement for revolutionary change.

David Harvey is Distinguished Professor and Director of the Center for Place, Culture and Politics at the Graduate Center of the City University of New York. His most recent books include A Companion to Marx’s Capital; The Enigma of Capital (Deutscher Prize, 2010); and Rebel Cities: From the Right to the City to the Urban Revolution.

Speaker(s): Professor David Harvey
Recorded on 10 May 2012 in Old Theatre, Old Building.

WIEN MORZINPLATZ. WIE ERINNERN?

WIEN MORZINPLATZ. WIE ERINNERN? fragt sich ein Walk zu den Gedenkstätten der Opfer der Gestapo Wien inkl. Diskussion. Mit Carola Dertnig, Julia Rode, Eduard Freudmann, Moderation des KÖR Projekts: Elke Krasny. Treffpunkt Salztorgasse 6. Heute, 22.6. 17:00, Morzinplatz.

Weltjournal: Rio de Janeiro – Friede den Favelas

Gemeinsam mit Spezialeinheiten der Militärpolizei hat WELTJOURNAL-Reporterin Julieta Rudich die Favela Morro do Alemao besucht, die bis vor kurzem noch als die gefährlichste Gegend von Rio de Janeiro bekannt war.
Dabei konnte sie unter anderem eine überraschende Wende in der Drogenpolitik feststellen: „Die Bekämpfung des Drogenhandels ist nicht mehr unser Ziel. Drogen sind unausrottbar, es gibt sie in jeder Gesellschaftsschicht. Was wir bekämpfen müssen sind die illegalen Waffen und die Gewalt“, sagt ein Polizeioffizier und die bisher sichtbaren Erfolge in der Befriedung der Elendsviertel scheinen ihm Recht zu geben. (s. http://tv.orf.at/program/orf2/20120620/574461301/340042/)

http://tvthek.orf.at/programs/1328-Weltjournal

Stadterforschung: Zu Fuss vom Feuerwerksladen durch das Verkehrsbauwerk zum Matzleinsdorder Hochhaus und zur ‚Spinnerin am Kreuz’.

Das Verkehrsbauwerk Matzleinsdorfer Platz benutzen alle gerne und häufig, dem Platz wird aber in der Regel wenig Liebe entgegen gebracht. Unort oder Nichtort sei der Platz.

In der Stadterforschung wird der Frage nachgegangen, welche historische Entwicklung und welche politischen Verhältnisse hinter solchen Charakterisierungen stehen. Mit dem „matzleinsdorferplatz“ soll ein erweiterter Orts-Begriff vorgeschlagen werden, ein utopisches Terrain entwickelt werden, von dem aus radikale Kritik an Verkehrspolitik, an herkömmlicher Stadtgeschichtsarbeit, an kapitalistischer Stadtentwicklung, etc. geübt werden könnte. Der experimentelle Spaziergang führt vom Feuerwerksladen, durch das Verkehrsbauwerk zum Matzleinsdorfer Hochhaus und dann hoch zur so genannten ‚Spinnerin am Kreuz‘.
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