Stadterforschung 29 – ‚Seestadt‘ Aspern, Wagenplatz Gänseblümchen – 20.04.2013

20. April 201312:31-16:03

Samstag, 20. April 2013, Treffpunkt 12.30 Uhr beim Fluc/ Praterstern, 1020 Wien.
Stadterforschung per Fahrrad in den 22. Bezirk, Stadtentwicklungsgebiet Aspern „Seestadt“ und Wagenplatz Gänseblümchen.

Weil alles am Weg liegt wird die Route der Stadterforschung (mit Fahrrad) ausgehend vom Praterstern vorbei an der Baustelle der neuen Wirtschaftsuniversität Wien, zum Viertel Zwei, vorbei am Sportclub Hakoah und der ÖGB-Zentrale, über die Praterbrücke und entlang der U2 in Stadlau führen.
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Wien: Speed-Dating „Wohnen in Zukunft“

12. April 201314:30-17:30

Wer Informationen über Wohnen in Wien aus erster Hand der Entscheidungsträger erhalten will, hat heute die Möglichkeit u.a. Stadtrat Michael Ludwig in einem Speeddating in der GB*3/11 zu treffen. Die Einladung liest sich wie folgt:

Technische Neuerungen wie Niedrigenergie- und Passivbauweise, der Wunsch nach Mitbestimmung beim Bau, die Nachfrage nach Wohnungen, die sich flexibel an unterschiedliche Lebensphasen adaptieren lassen, gemeinschaftliche Wohnformen, die Entwicklung von neuen Stadtteilen in teils dicht bebautem Stadtgebiet sind nur einige Aspekte, die das Wohnen in Zukunft prägen werden. Im Rahmen eines Speed-Datings beantworten Expertinnen und Experten aus Politik, Planung, Verwaltung und Forschung Fragen zum Thema.
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Konferenz: The Crisis, Displacements, Cities, and Migrants

11. April 2013-12. April 2013

Das IFK veranstaltet in Kooperation mit dem Department für Kulur- und Sozialanthropologie der Universität Wien eine Konferenz zum Thema Krise, Verdrängung, Städte und Migranten. In der Ankündigung heißt es:

The conference will address questions of diversity (including, but not limited to, cultural diversity), as well as social and spatial displacements (including processes of gentrification) that mark contemporary urban life in a variety of cities.

Genauere Informationen gibt es hier, das genaue Programm findet sich hier.

Die Veranstaltung wird auf Englisch abgehalten.

Alt Wien

Immer mehr sind nunmehr historische Bilder von Städten öffentlich zugänglich. Spannend sind dabei vor allem auch Luftbilder, an denen sich die Entwicklung von Stadtteilen nachverfolgen lässt.

Die Wiener Stadtvermessung besitzt zahlreiche historische Aufnahmen. Seit einiger Zeit sind für drei Zeitpunkte Luftbilder im Geodatenviewer der MA41 öffentlich zugänglich. Der erste Satz ist von 1938 und weist einige „überklebte“ Stellen auf. Laut Auskunft der Stadtvermessung ist der Satz im Oktober bis November 1938 entstanden. 1939 wurden die Luftaufnahmen vom Reichsluftfahrtministerium als geheimer Gegenstand gekennzeichnet. Dabei dürften in einigen Bereichen Abdeckungen vorgenommen worden sein. Wie es zur Auswahl der Abdeckungen kam ist aber nicht bekannt.
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BürgerInnen­beteiligung: Demokratie oder Ausgrenzung?

8. April 20138:30-17:30

Die Abteilung Kommunalpolitik der AK Wien veranstaltet eine Tagung zum Thema „BürgerInnenbeteiligung in der Stadt – Zwischen Demokratie und Ausgrenzung?“.

Das Programm ist eine Reihe von Vorträgen mit abschließender Podiumsdiskussion. Zu Wien sprechen etwa Hans Emrich über „Agenda 21 in Wien – Mitgestaltung nur für BesserverdienerInnen?“ und Andrea Breitfuss über „Die Gebietsbetreuung Wien – Programm für schwer erreichbare Gruppen?“. Für den internationalen wissenschaftlichen Rahmen sorgen Norbert Kersting von der Universität Münster, Johanna Klatt vom Göttinger Institut für Demokratieforschung und Rolf Prigge von der Universität Bremen.

Anmeldung bis 2.4. unter stadt@akwien.at erbeten.

Großmut kommt vor dem Fall

Eine Replik auf Planungsstadträtin Maria Vassilakous Kommentar im Standard vom 11.3.2013

Seit Dienstag ist es also offiziell vom Tisch. Keine olympischen Spiele in Wien – zumindest vorerst. Bis die nächste Populismuswelle über uns drüber schwappt und wir vielleicht über Winterspiele abstimmen dürfen. Eines ist allerdings von der kurzen, jedoch intensiven Debatte der letzten Wochen geblieben: ein unangenehmer Beigeschmack in Bezug auf die Wiener Planungskultur. Denn es hat sich gezeigt: wenn wir über olympische Spiele diskutieren, diskutieren wir stets darüber, ob die Planung dafür gerüstet ist. Wieso aber war Olympia in Wien nur eine Frage der Machbarkeit? Wäre es nicht notwendiger gewesen, sich der grundlegenden Frage nach den stadtpolitischen Zielen eines solchen Großevents zu stellen?
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Ringvorlesung: Europa: Metropolen im Wandel

Ringvorlesung am Institut für Geographie und Regionalforschung an der Universität Wien

„Europa: Metropolen im Wandel“ immer Donnerstags von 15-16.30h

21.03.2013 Christian Zeller: Globaler Pharmaknoten Basel: Regionale und industrielle Restrukturierung
Fachbereich Geographie und Geologie der Universität Salzburg

11.04.2013 Sabine Dörry und Marit Rosol: Kreativwirtschaft als Motor der Stadtentwicklung? Das Beispiel Zürich
Department of Geography and Development (GEODE) des CEPS/INSTEAD Luxembourg /
Institut für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt

Wohnen in Wien – Einblicke ins Verborgene: Teil 1 Delogierungen

Dieser Artikel wurde am 2.9.2016 upgedated: Die Zahlen für 2004-2008 wurden aufgrund aktualisierter Datenlage korrigiert.

Justin Kadi / Mara Verlic

Problemen rund ums Wohnen wird in Wien in den letzten Monaten zunehmend öffentliche Aufmerksamkeit geschenkt. Berichte über steigende Mieten, Leistbarkeitsprobleme oder Konflikte mit Vermieter_innen finden sich fast täglich in den Zeitungen.

Traditionell galt Wien jahrzehntelang als „anders“ im Bezug auf Fragen des Wohnens: Wohnungsprobleme, wie sie in anderen Städten vorherrschten, waren in Wien nur in wesentlich geringerem Ausmaß anzutreffen – nicht zuletzt das Resultat einer umfassenden öffentlichen Regulierung des Wohnungsmarkts, die sich seit den 1920ern im Rahmen des „Roten Wiens“ etabliert hatte. Seit den 1980ern wurde das sozialpolitisch orientierte Wiener Wohnungspolitikregime allerdings zunehmend von Liberalisierungstendenzen erfasst. Schrittweise – und im Einklang mit wohnungspoltischen Trends in anderen Städten – verlässt sich auch Wien zunehmend auf „den Markt“ für die Versorgung mit Wohnraum.
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Leerstand: Diskussion & Workshop

16. März 201315:00-20:00
21. März 201318:00-20:00

Es bewegt sich wieder etwas in Sachen Leerstand:

Am Samstag lädt die dann IG Kultur Wien zu einem zweiteiligen Workshop ins TÜWI:

Workshop: Leerstand? — Was tun?!

1. Teil, 15-17 Uhr: „Leerstand?“

Es gibt kurze Inputs zum Thema Gentrifizierung, „die kreative Stadt“, und Urban Commons; einige Ergebnisse der Studie „Perspektive Leerstand“, des Positionspapiers der IG Kultur Wien und der Leerstandsmelder werden vorgestellt. Umrissen werden außerdem die Kampagne „Recht auf Stadt“ und die Idee der Stadtentwicklung von unten.
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Fast wia im richtigen Leben

Gerhard Polt ist wohl vielen bekannt – jenen die mit Stadt zu tun haben und ihn noch nicht kennen sei er hiermit empfohlen. Am Beginn seiner Karriere stand ein Hörspiel mit dem Titel „Als wenn man ein Dachs wär’ in seinem Bau“. Dabei geht um Personen, die im Laufe der Stadterneuerung im München der 70er verdrängt werden. Das Hörspiel gab es zwar mal auf CD, es scheint aber leider vergriffen. Falls es jemand hat oder beschaffen kann würde ich mich freuen.
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Die große Chance?

Demokratie?

Es fällt schwer einen seriösen Text über die Wiener Volksbefragung zu schreiben. Das liegt nicht nur an dem wie sie wohl zustande kam – als Abwehr gegen die Anti-Parkpickerl-Partei. Jene die damit vertraut sind wie man mit Fragen Antworten steuert oder eben nicht (doch zumeist das Ziel in der empirischen Sozialforschung) sind irritiert bis amüsiert – wohl auch darüber darüber, dass wohl nicht nur unabsichtlich die Fragen so gestellt wurde, das sie das Ergebnis bringen das von der Stadtregierung erwünscht ist. Verfassungrichter Heinz Mayer sieht die Wiener Volksbefragung gar „Nahe am Missbrauch – und das nicht nur weil es möglich scheint auch nach der Verkündigung eines Zwischenergebnisses noch taktisch abzustimmen. Personen denen es ernst ist mit der direkten Demokratie halten damit auch nichts von der Abstimmung.
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Brot und Spiele: Beim Monolog-Team

Die Wiener Volksbefragung hat viele Aspekte. So ist das Zustandekommen der Befragung selbst ja schon interessant. Es gibt dazu zwar wohl keine offizielle Stellungnahme aber niemand wird bezweifeln, dass es etwas damit zu tun hat, das die ÖVP Wien zu einer „Anti-Parkpickerl“ Volksbefragung trommelt und dafür bereits seit langem ausreichend viele Unterschriften gesammelt hatte. Jetzt kann man sich fragen worin das Glück einer Partei besteht deren kommuniziertes Programm in letzter Zeit wohl daraus besteht gegen Parkraumbewirtschaftung zu sein. Aber das ist nicht so wichtig. Die Volksbefragung über das Pickerl wurde vorerst jedenfalls nichts – weil die Wiener Stadtverfassung eine solche über Gebühren verbietet. Das Versprechen der Stadtregierung war dann später in einem anderen Zusammenhang zu befragen. Soweit die bekannte Vorgeschichte.
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David Harvey, Neoliberalism and the City + the (different?) case of Vienna

12. März 201318:00-18:00

mit Felix Wiegand – geb. 1983 studierte Politikwissenschaft an der Universität Wien und ist zurzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt. Seine Arbeitsschwerpunkte sind kritische Raum- und Stadtforschung, das Werk von David Harvey sowie materialistische Staats- und Gesellschaftstheorie.

und INURA Wien – Bettina Köhler, Franziska Lind, Johannes Puchleitner

12.3.2013, 18:00 Uhr, Atelierhaus, Lehargasse 6-8, 1060, 1.Stock, in der Klasse für konzeptuelle Kunst von Marina Gržinić
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Radio dérive über die Aktionstage „Wilder Wohnen“

Ware Wohnen?

Wilder Wohnen Aktionstage, Wien
Jetzt als Download bzw. Stream verfügbar: cba.fro.at/105538

Explodierende Wohnkosten führen in vielen Städten zu Protesten. Auch in Österreich rückt die Wohnungsfrage und damit die Frage nach der Sicherung von „Wohnen als Grundrecht“ wieder stärker ins Zentrum der gesellschaftlichen und politischen Debatte. Denn auch hierzulande steigen Mieten weitaus schneller als Löhne und immer mehr Menschen sind gezwungen, einen immer höheren Anteil ihres Einkommens für das sprichwörtliche „Dach über dem Kopf“ auszugeben. „Wohnen darf keine Ware sein“ lautete daher das Motto umfangreicher Aktionstage, die Anfang Dezember 2012 vom „Bündnis Wilder Wohnen“ in Wien veranstaltet wurden. Von 5. bis 8. Dezember luden zahlreiche Initiativen mit Diskussionen und Vorträgen, einem öffentlichen Wohnzimmer am Praterstern und Führungen zur Auseinandersetzung mit aktuellen Wohnungsfragen. dérive – Radio für Stadtforschung hat sich bei den „Wilder Wohnen Tagen“ umgehört.
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