Gaswerk Leopoldau: CIT-Collective lädt ein

21. November 20129:30-9:30

Das CIT-Collective versucht schon seit über einem Jahr InteressentInnen für eine kulturelle Nachnutzung des ehemaligen Gaswerk Leopoldau zu bündeln:

“Da oben gibt es ein riesengroßes leerstehendes Gelände!”. Mit diesen Wort einer Einzelperson wird im Sommer 2011 auf einen Schlag eine Gruppe junger Leute auf das ehemalige Gaswerk Leopoldau aufmerksam. Alle interessiert an Stadtentwicklungsprozessen und verbunden mit vielen Kulturschaffenden in Raumnot fängt das CIT collective an, Informationen über das Gaswerk zu sammeln und “live” Blicke darauf zu werfen.
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Das grüne Wunder von Wien

The Austrian Miracle

Wien ist ja bekanntlich anders – zumindest wenn es nach der Dauerbeschallung der Wiener Stadtvermarktung geht. Und ab und an gibt es dann auch noch ein Wunder. So lobt Dardis McNamee – Gründerin und Herausgeberin der englischsprachigen Wiener Monatszeitung „Vienna Review“ – in einem Artikel in „Foreign Policy“ die Österreichische Sozialpartnerschaft und die in Wien doch noch eher keynesianische Wirtschaftspolitik in den Status eines Wunders. Das ist insofern beachtlich als diese Zeitung – also nicht die von McNamee sondern „Foreign Policy“ – weltweit von vielen in Außenpolitik und Diplomatie gelesen wird – ein gewaltiger Marketingerfolg also.
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Wohnungs­politischer Diskurs – Bündnis Wilder Wohnen

16. November 201217:00-20:00

Das wohnungspolitische Treffen in Vorbereitung von Aktionen/Diskussionen rund um den 7. Dezember 2012 (90. Jahrestag der Verabschiedung des Mietengesetzes in Österreich) hat jetzt den Namen „Bündnis Wilder Wohnen“. Das Bündnis unterschiedlicher Personen und Organisationen organisiert Aktionstage von 5. – 8. Dezember 2012 in Wien und will eine dauerhafte neue Mieter_innenbewegung ins Leben rufen.

Eine Plattform gegen Gentrifizierung und Mietwucher, die AkteurInnen auf dem Feld der Wohnungspolitik, der Stadtentwicklung und der Mieter_innen-Interessensvertretung vereinigt. Unterschiedliche “Kulturen” der Auseinandersetzung mit Stadt- und Wohnpolitik treffen aufeinander – von den service-orientierten Mieter_innenvertretungen über die junge “Häuserkampfszene” bis zu den Praktiker_innen und Theoretiker_innen einer sozialen, ökologischen, demokratischen Stadtplanung oder zu den Anti-Privatisierungsinitiativen.

link: http://wilderwohnen.blogsport.eu/

nächstes Treffen: Freitag, 16. November 2012, Augustinhaus, 17 Uhr, 1050 Wien, Reinprechtsdorfer Straße 31, im Hof.

Interessierte sind willkommen!

Mapping Mobilites: Arbeitsmigration von Frauen & der Metropolenkorridor zwischen Berlin und Minsk

13. November 201219:00-19:00

Michael Hieslmair und Michael Zinganel haben tracing spaces gegründet – eine NGO für „interdisziplinäre Forschungsprojekte, Veranstaltungen und Publikationen“. In dem Rahmen veranstalten sie eine Serie von Veranstaltungen mit dem Titel „Mapping Mobilites“. Am Dienstag finden als dritter Teil der Serie zwei Vorträge an der TU Wien statt:

Alissa Tolstokorova stellt in „Where Have all the Women Gone?“ die Auswirkungen der überproportional hohen Mobilität von Frauen vor, die nur mit Touristenvisa ausgestattet im Westen Europas als Service-, Reinigungs- und Pflegepersonal arbeiten. Im Zentrum stehen die Herausforderungen und Probleme eines derart mobilisierten und transnationalen Alltags der Frauen sowie die destruktiven Auswirkungen auf die Familie als soziale Institution.

Uwe Rada berichtet in “Terminals” von den Transformationen des Metropolenkorridors zwischen Berlin und Minsk, entlang dessen sich wachsende und schrumpfende Räume gegenüberstehen. Im Fokus liegen Grenzen und Grenzüberschreitungen die nicht nur das wirtschaftliche Überleben zum Thema haben sondern auch konkurrierende Geschichtspolitiken und neue regionale Identitäten.

s. http://tracingspaces.net/mapping-mobilities-program/

Dienstag, 13. Oktober 2012  – 19.00
Kontaktraum – TU Wien – Gusshausstrasse 25-29, Dachgschoß – 1040 Wien

IKEA City

IKEAs Immobilien-Tochterfirma LandProp hat in Londons East End ein 10.5 Hektar großes Areal gekauft, um ein neues Stadtviertel entstehen zu lassen. Der Bau (eines Turms als landmark) hat bereits begonnen, wie dem Independent zu entnehmen ist.Doch viel mehr soll folgen, wie wir auf der Homepage des entstehenden Lifestyle Stadtviertels Strand East sehen können. Man könnte sich fragen: Gab es dort vorher auch schon Menschen und Häuser? Nein, scheint das Designmagazin gizmag mit dieser Bilderstrecke zu sagen, die uns zeigt: „Much of the area to become Strand East was blighted pre-development.“ Ein erster Google Search zu Strand East und Gentrification bleibt ergebnislos…

Ach ja und  Hamburg ist auch im Gespräch.

Wohnungspolitischer Diskurs

4. November 201218:30-20:30

Nächstes wohnungspolitisches Treffen in Vorbereitung von Aktionen/Diskussionen rund um den 7. Dezember 2012 (90. Jahrestag der Verabschiedung des Mietengesetzes in Österreich) – eine dauerhafte neue MieterInnenbewegung soll entstehen.

Eine Plattform gegen Gentrifizierung und Mietwucher, die AkteurInnen auf dem Feld der Wohnungspolitik, der Stadtentwicklung und der MieterInnen-Interessensvertretung vereinigt. Unterschiedliche “Kulturen” der Auseinandersetzung mit Stadt- und Wohnpolitik treffen aufeinander – von den service-orientierten MieterInnenvertretungen über die junge “Häuserkampfszene” bis zu den PraktikerInnen und TheoretikerInnen einer sozialen, ökologischen, demokratischen Stadtplanung oder zu den Anti-Privatisierungsinitiativen.

Sonntag, 4.11.2012, 18.30 Uhr in der pizzeria, Mühlfeldgasse 12, 1020 Wien

Post-Politik in der Öko-Diktatur?

15. November 201218:00-18:00
28. November 201218:00-18:00

Die Debatte über „Post-Democracy“ und „Post-Politics“ scheint sich auszubreiten. Die sozialen ÖkologInnen am IFF  laden zu zwei Vorträgen zum Thema.

Ingolfur Blühdorn spricht am 15. November eher allgemein über „Postdemokratie, Postpolitik und Ökodiktatur“:

Was ist eigentlich Postdemokratie? Die schon seit einigen Jahren andauernde Diskussion um diesen Begriff hat sich inzwischen in eine Debatte um die sogenannte Postpolitik weiter entwickelt. Er artikuliert die Befürchtung, dass immer mehr grundlegende Fragen des gesellschaftlichen Lebens aus dem Bereich des Verhandel- und Entscheidbaren herausgenommen und an Akteure übertragen werden, die nach einer Logik der Alternativlosigkeit handeln. Bezogen auf die Klima- und Umweltpolitik könnte dies geradewegs in eine technokratisch-autoritäre Ökodiktatur führen. Der Vortrag befasst sich kritisch mit den populären Begriffen der Postdemokratie und Postpolitik. Er untersucht den Wandel demokratischer Wertorientierungen und eröffnet eine unerwartete Perspektive auf mobilisierende Warnungen vor der Ökodiktatur.
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Bei Abriss leistbar!

Die Wiener Gratiszeitungen sind der Stadt – insbesondere dem Wohnbaustadtrat – oft erstaunlich wohlgesonnen.

So fand sich in Österreich am 9. Oktober direkt über den Bericht über den ersatzlosen Abriss eines Gemeindebaus – also einer Maßnahme der Verminderung des kommunalen Wohnhausbestands – ein Artikel mit dem Titel „Wohnen bleibt leistbar“ inklusive Foto des Herrn Wohnbaustadtrat.
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Vortrag: Veränderungen der Stadtstruktur von Santiago de Chile als Folge der Globalisierung

31. Oktober 201218:00-18:00

Das Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien läd im Rahmen des „Kolloquiums aus Geographie und Regionalforschung“ zu einem Vortrag von Prof. Dr. Axel Borsdorf, Institut für Geographie, Universität Innsbruck, unter dem Titel:

Veränderungen der Stadtstruktur von Santiago de Chile als Folge der Globalisierung

am Mi, 31. Oktober 2012, 18.15 Hörsaal 5A – Institut für Geographie und Regionalfoschung – Universität Wien
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Community Organizing und integrierte Stadt(teil)­entwicklung

Am 19. November findet in Salzburg ein Symposium mit dem Titel „Die Stadt sind wir!? – Community Organizing und integrierte Stadt(teil)entwicklung“ statt. Thematisiert werden Beteiligungsprozesse in der Stadtentwicklung, insbesondere die zivilgesellschaftliche Organisationsarbeit des „Community Organizing“ wird von verschiedenen internationalen Fachleuten diskutiert und mögliche Ansätze für die Zukunft formuliert.

Netterweise ist die Veranstaltung kostenlos, nähere Informationen sind hier zu finden: http://www.wohnbund.at/wp/2012/10/symposium-die-stadt-sind-wir/

Wohnungs­politischer Diskurs

Im Rahmen des wohnungspolitischen Treffens sollen eine Aktion/Demonstration für den 7. Dezember 2012 (90. Jahrestag der Verabschiedung des Mietengesetzes in Österreich) vorbereitet und darüber hinaus Überlegungen über eine dauerhafte neue MieterInnenbewegung anstellt werden.

Eine Plattform gegen Gentrifizierung und Mietwucher, die AkteurInnen auf dem Feld der Wohnungspolitik, der Stadtentwicklung und der MieterInnen-Interessensvertretung vereinigt. Unterschiedliche “Kulturen” der Auseinandersetzung mit Stadt- und Wohnpolitik treffen aufeinander – von den service-orientierten MieterInnenvertretungen über die junge “Häuserkampfszene” bis zu den PraktikerInnen und TheoretikerInnen einer sozialen, ökologischen, demokratischen Stadtplanung oder zu den Anti-Privatisierungsinitiativen.

Mittwoch, 24.10.2012; 18.30 Uhr @ MieterInnenselbsthilfezentrum, 1220 Wien, Schüttaustraße 1

Innovationspreis & Perspektive Leerstand

Die Ig Kultur Wien verleiht dieses Wochenende die zweijährlichen Innovationspreise für die freie Kulturszene:

Der partizipativ vergebene Preis soll einen Blick darauf bieten, was in der Stadt Wien abseits von touristischer Kultur passiert. Dabei gilt der Blick vor allem jenen Projekten und Initiativen, die wenig oder kein Geld von der Stadt bekommen. Fehlende Wertschätzung für die freie und autonome Kulturszene ist aber nichts, was sich nur durch den Mangel adäquater Förderungen festmachen lässt – auch der Zugang zu Räumen und Ressourcen sowie eine fehlende Gesprächsbereitschaft über Themen freier und autonomer Kulturschaffenden sind systematisch für die Wiener Politik. Der Preis soll dazu dienen all diese Projekte und ihre Anliegen sichtbarer zu machen.
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Gibt es doch Verdrängung in Wien?

Gestern wurde von JP Immobilien der erste so genannte „Wiener Grätzelbericht“ vorgestellt. Der im Rahmen einer Veranstaltung am Yppenplatz präsentierte Bericht, versteht sich selbst als Guide für rentable zukünftige Anlagemöglichkeiten am Wiener Immobilienmarkt. In den Worten von JP Immobilien liest sich das so:

„Der vorliegende Bericht zeigt vier Grätzel mit langer guter Tradition, für die sich, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen, ein Aufschwung voraussagen lässt. Stadteile also, wo es sich lohnt zu investieren oder sich anzusiedeln, sei es als Unternehmen, sei es als Privatperson.“

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Leerstands­management zwischen Instrument und Instrumentalisierung – Podiumsgespräch @UR3ANIZE Festival

Heute wird beim urbanize Festival über Zwischennutzungen gesprochen mit Blick auf andere Städte (Amsterdam, Bremen) als auch mit Blick auf Wien:

Leerstandsmanagement zwischen Instrument und Instrumentalisierung

Ist Zwischennutzung die eierlegende Wollmilchsau auf die Kulturinitiativen, die lokale Wirtschaft und Stadtpolitik gewartet haben oder drohen Gentrification und Instrumentalisierung? Wofür und für wen ist Zwischennutzung sinnvoll? Und: Wie könnte ein Nutzungskonzept für Wien aussehen?

Jaap Draaisma, urban Ressort, Amsterdam
Daniel Schnier, Michael Ziehl, ZZZ Bremen
Bettina Leidl, departure
Mara Verlič, TU Wien
Jutta Kleedorfer, Stadt Wien

Di, 9.10.2012, 19.00  – Urbanize Festivalzentrale, Schraubenfabrik – 2., Lilienbrunngasse 18

s. http://urbanize.at/zwischennutzung/

Dieter Läpple: Metrozonen – städtische Möglichkeitsräume? (Vortrag)

Der Fachbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien läd zum Vortrag von Dieter Läpple zum Thema „Metrozonen – städtische Möglichkeitsräume? Das Beispiel IBA Hamburg“.

Mit dem Konzept der Metrozonen hat die IBA Hamburg einen interessanten Stadtraumtypus eingeführt, der zunächst als ein heterogenes Gebilde von städtischen Grenz- und Übergangsorten charakterisiert wird. Er verweist darauf, dass Stadtentwicklung heute mit einer äußerst komplexen Vielfalt an unterschiedlichen Stadträumen verbunden ist und sich nicht auf eine Abfolge unterschiedlicher Entwicklungsphasen reduzieren lässt.

Man könnte die These aufstellen, dass sich aus dieser funktionalen, sozialen und kulturellen Vielfalt mit ihren vielschichtigen Überlagerungen eine spezifische Entwicklungsoffenheit ergibt, dass dieses »terrain vague« ein Raum ungeplanter Erneuerung und informeller Praktiken sein könnte. 

Mi 10.10.2012 – 19:00 Uhr, Kuppelsaal, TU Wien – Karlsplatz 13, Stiege 1, 4. Stock

Dieter Läpple ist Professor em. für Internationale Stadtforschung an der HafenCity Universität Hamburg und »Nonresident Senior Fellow« in dem »Metropolitan Policy Progam« der Brookings Institution in Washington.
Der Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zukunft Stadt – Kolloquium zur Praxis der Stadtentwicklung“ statt.
www.ifoer.at/zukunftstadt
www.facebook.com/Zukunft-Stadt-Kolloquium-zur-Praxis-der-Stadtentwicklung