Crime City Tour – Glorit erobert die Alte Donau

8. Dezember 201210:30-12:30

10.30 – 12.30 Uhr

Crime City Tour im Rahmen der Aktionstage des „Bündnis Wilder Wohnen“: Glorit erobert die Alte Donau

Führung mit Arno Aigner, Sprecher der Bürger_inneninitiative Obere Alte Donau

Treffpunkt 10.30 Uhr U1-Station Alte Donau – 1220 Wien

Die Immobilienfirma Glorit versucht (mit Erfolg) seit geraumer Zeit Immobilien-Filet-Stückchen etwa an der Alten Donau zu kaufen und sie „aufzuwerten“. Ein gutes Beispiel um zu zeigen wie Spekulation mit offensichtlicher Unterstützung der Stadt Wien vor sich geht.

Text zur Glorit und Alter Donau im Augustin:  http://www.augustin.or.at/article1786.htm

weitere Informationen zum Bündnis Wilder Wohnen: http://wilderwohnen.blogsport.eu/

Bündnis Wilder Wohnen Aktionstag

7. Dezember 201213:00-18:00

13 – 18 Uhr Praterstern, 1020 Wien

Aktionstag: Wohnzimmer am Praterstern & Expeditionen

Öffentliches Protest-Wohnzimmer am Praterstern mit Infopoint, Vokü, und als Startpunkt für zwei Expeditionen.

14.00 Uhr – Expedition 1

Wiener Wohnen ist auch keine Lösung

16.00 Uhr – Expedition 2

Was ihr wollt – alternative Wohnformen, Konzepte und Lebenstrategien

19.00 Uhr

Expeditions – Nachtreffen

PizzeriA lädt euch ein, zu einem gemütlichen Expeditions – Nachtreffen

PizzeriA – Mühlfeldgasse 12 – 1020 Wien

Weitere Infos: http://wilderwohnen.blogsport.eu/

Wohnen darf keine Ware sein! – Bündnis Wilder Wohnen

Anlässlich des 90. Jahrestages der Verabschiedung des Mietengesetzes in Österreich organisiert das „Bündnis Wilder Wohnen“ rund um den 7. Dezember 2012 Aktionstage in Wien (05.-08.12.2012) und will eine dauerhafte neue Mieter_innenbewegung ins Leben rufen.

Das „Bündnis Wilder Wohnen“ existiert seit Sommer 2012 und bildet eine Plattform gegen Gentrifizierung und steigende Mieten, die Akteur_innen auf dem Feld der Wohnungspolitik, der Stadtentwicklung und der Mieter_innen-Interessensvertretung vereinigt. Unterschiedliche „Kulturen“ der Auseinandersetzung mit Stadt- und Wohnpolitik treffen aufeinander – von den service-orientierten Mieter_innenvertretungen über die „Häuserkampfszene“ bis zu den Praktiker_innen und Theoretiker_innen einer sozialen, ökologischen, demokratischen Stadtplanung oder zu den Anti-Privatisierungsinitiativen.
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Diskussion: Wohnen in der Krise

5. Dezember 201219:00-22:00

Als Auftakt der Aktionstage „Wilder Wohnen“ anlässlich des 90-jährigen Jubiläums des Mietengesetzes findet im Aktionsradius Augarten so eine Art Podiumsdiskussion mit – hoffentlich umfangreicher – Publikumsbeteiligung statt. Dabei wird zuerst die 90-jährige Geschichte des Mieterschutzes erörtert. Auf dieser Grundlage werden aktuelle Probleme und Tendenzen in Wien und darüber hinaus eingebracht und diskutiert:

  • Mietrecht: Geschichte und aktuelle Tendenzen – Josef Iraschko
  • Kommunalem Wohnbau – Antonia Coffey
  • Gentrifizierung in Wien – Roman Seidl
  • Zwischennutzungen, Leerstandspolitik – Anna Hirschmann
  • MieterInnenbewegungen in Europa  – Leo Gabriel
  • und weitere Themen

Mittwoch 5.12.2012 – Aktionsradius Wien – Gaußplatz 11 – 1200 Wien

Vortrag Andrej Holm: Neuordnung des Städtischen – Wohnungsfragen im 21. Jahrhundert

6. Dezember 201218:00-20:00

Im Namen des Departments für Raumentwicklung, Infrastruktur- und Umweltplanung, TU Wien, laden wir herzlich zum untenstehenden Vortrag von Andrej Holm ein.

Neuordnung des Städtischen – Wohnungsfragen im 21. Jahrhundert

Unternehmerische Orientierungen der Stadtpolitik, eine Internationalisierung ortgebundener Investitionen und eine wachsende Fragmentierung von Interessen unterwerfen nicht nur die Stadtentwicklung einem ständigen Anpassungsdruck sondern haben auch das Verständnis von Stadt als Integrationsmaschine und Ort der kollektiven Konsumption verändert. Die Neuordnungen des Städtischen sind vielfach mit dem Trend von sozialen und sozialräumlichen Polarisierungen verbunden und bilden den Hintergrund von vielfältigen gesellschaftlichen Konfliktlinien. Am Beispiel der Wohnungsversorgungssysteme sollen die aktuellen Entwicklungswege und Folgen der kapitalistischen Urbanisierung exemplarisch dargestellt werden. 

Zur Person: Andrej Holm ist Stadtsoziologe und forscht an der Humboldt Universität Berlin zu den Themen Gentrification, Wohnungspolitik im internationalen Vergleich und Europäische Stadtpolitik.

Gerade vor dem Hintergrund der hohen Aktualität städtischer Wohnungsfragen, die sich auch an der gestiegenen öffentlichen Aufmerksamkeit rund um das Thema in den letzten Monaten zeigt, freuen wir uns, dass wir mit Andrej Holm einen ausgewiesenen Experten für die Thematik für einen Vortrag gewinnen konnten.

Donnerstag, 6.12. 18.00h –  TU Wien – Hauptgebäude, Hörsaal 7 Schütte Lihotzky

Gaswerk Leopoldau: CIT-Collective lädt ein

21. November 20129:30-9:30

Das CIT-Collective versucht schon seit über einem Jahr InteressentInnen für eine kulturelle Nachnutzung des ehemaligen Gaswerk Leopoldau zu bündeln:

“Da oben gibt es ein riesengroßes leerstehendes Gelände!”. Mit diesen Wort einer Einzelperson wird im Sommer 2011 auf einen Schlag eine Gruppe junger Leute auf das ehemalige Gaswerk Leopoldau aufmerksam. Alle interessiert an Stadtentwicklungsprozessen und verbunden mit vielen Kulturschaffenden in Raumnot fängt das CIT collective an, Informationen über das Gaswerk zu sammeln und “live” Blicke darauf zu werfen.
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Das grüne Wunder von Wien

The Austrian Miracle

Wien ist ja bekanntlich anders – zumindest wenn es nach der Dauerbeschallung der Wiener Stadtvermarktung geht. Und ab und an gibt es dann auch noch ein Wunder. So lobt Dardis McNamee – Gründerin und Herausgeberin der englischsprachigen Wiener Monatszeitung „Vienna Review“ – in einem Artikel in „Foreign Policy“ die Österreichische Sozialpartnerschaft und die in Wien doch noch eher keynesianische Wirtschaftspolitik in den Status eines Wunders. Das ist insofern beachtlich als diese Zeitung – also nicht die von McNamee sondern „Foreign Policy“ – weltweit von vielen in Außenpolitik und Diplomatie gelesen wird – ein gewaltiger Marketingerfolg also.
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Wohnungs­politischer Diskurs – Bündnis Wilder Wohnen

16. November 201217:00-20:00

Das wohnungspolitische Treffen in Vorbereitung von Aktionen/Diskussionen rund um den 7. Dezember 2012 (90. Jahrestag der Verabschiedung des Mietengesetzes in Österreich) hat jetzt den Namen „Bündnis Wilder Wohnen“. Das Bündnis unterschiedlicher Personen und Organisationen organisiert Aktionstage von 5. – 8. Dezember 2012 in Wien und will eine dauerhafte neue Mieter_innenbewegung ins Leben rufen.

Eine Plattform gegen Gentrifizierung und Mietwucher, die AkteurInnen auf dem Feld der Wohnungspolitik, der Stadtentwicklung und der Mieter_innen-Interessensvertretung vereinigt. Unterschiedliche “Kulturen” der Auseinandersetzung mit Stadt- und Wohnpolitik treffen aufeinander – von den service-orientierten Mieter_innenvertretungen über die junge “Häuserkampfszene” bis zu den Praktiker_innen und Theoretiker_innen einer sozialen, ökologischen, demokratischen Stadtplanung oder zu den Anti-Privatisierungsinitiativen.

link: http://wilderwohnen.blogsport.eu/

nächstes Treffen: Freitag, 16. November 2012, Augustinhaus, 17 Uhr, 1050 Wien, Reinprechtsdorfer Straße 31, im Hof.

Interessierte sind willkommen!

Mapping Mobilites: Arbeitsmigration von Frauen & der Metropolenkorridor zwischen Berlin und Minsk

13. November 201219:00-19:00

Michael Hieslmair und Michael Zinganel haben tracing spaces gegründet – eine NGO für „interdisziplinäre Forschungsprojekte, Veranstaltungen und Publikationen“. In dem Rahmen veranstalten sie eine Serie von Veranstaltungen mit dem Titel „Mapping Mobilites“. Am Dienstag finden als dritter Teil der Serie zwei Vorträge an der TU Wien statt:

Alissa Tolstokorova stellt in „Where Have all the Women Gone?“ die Auswirkungen der überproportional hohen Mobilität von Frauen vor, die nur mit Touristenvisa ausgestattet im Westen Europas als Service-, Reinigungs- und Pflegepersonal arbeiten. Im Zentrum stehen die Herausforderungen und Probleme eines derart mobilisierten und transnationalen Alltags der Frauen sowie die destruktiven Auswirkungen auf die Familie als soziale Institution.

Uwe Rada berichtet in “Terminals” von den Transformationen des Metropolenkorridors zwischen Berlin und Minsk, entlang dessen sich wachsende und schrumpfende Räume gegenüberstehen. Im Fokus liegen Grenzen und Grenzüberschreitungen die nicht nur das wirtschaftliche Überleben zum Thema haben sondern auch konkurrierende Geschichtspolitiken und neue regionale Identitäten.

s. http://tracingspaces.net/mapping-mobilities-program/

Dienstag, 13. Oktober 2012  – 19.00
Kontaktraum – TU Wien – Gusshausstrasse 25-29, Dachgschoß – 1040 Wien

IKEA City

IKEAs Immobilien-Tochterfirma LandProp hat in Londons East End ein 10.5 Hektar großes Areal gekauft, um ein neues Stadtviertel entstehen zu lassen. Der Bau (eines Turms als landmark) hat bereits begonnen, wie dem Independent zu entnehmen ist.Doch viel mehr soll folgen, wie wir auf der Homepage des entstehenden Lifestyle Stadtviertels Strand East sehen können. Man könnte sich fragen: Gab es dort vorher auch schon Menschen und Häuser? Nein, scheint das Designmagazin gizmag mit dieser Bilderstrecke zu sagen, die uns zeigt: „Much of the area to become Strand East was blighted pre-development.“ Ein erster Google Search zu Strand East und Gentrification bleibt ergebnislos…

Ach ja und  Hamburg ist auch im Gespräch.

Wohnungspolitischer Diskurs

4. November 201218:30-20:30

Nächstes wohnungspolitisches Treffen in Vorbereitung von Aktionen/Diskussionen rund um den 7. Dezember 2012 (90. Jahrestag der Verabschiedung des Mietengesetzes in Österreich) – eine dauerhafte neue MieterInnenbewegung soll entstehen.

Eine Plattform gegen Gentrifizierung und Mietwucher, die AkteurInnen auf dem Feld der Wohnungspolitik, der Stadtentwicklung und der MieterInnen-Interessensvertretung vereinigt. Unterschiedliche “Kulturen” der Auseinandersetzung mit Stadt- und Wohnpolitik treffen aufeinander – von den service-orientierten MieterInnenvertretungen über die junge “Häuserkampfszene” bis zu den PraktikerInnen und TheoretikerInnen einer sozialen, ökologischen, demokratischen Stadtplanung oder zu den Anti-Privatisierungsinitiativen.

Sonntag, 4.11.2012, 18.30 Uhr in der pizzeria, Mühlfeldgasse 12, 1020 Wien

Post-Politik in der Öko-Diktatur?

15. November 201218:00-18:00
28. November 201218:00-18:00

Die Debatte über „Post-Democracy“ und „Post-Politics“ scheint sich auszubreiten. Die sozialen ÖkologInnen am IFF  laden zu zwei Vorträgen zum Thema.

Ingolfur Blühdorn spricht am 15. November eher allgemein über „Postdemokratie, Postpolitik und Ökodiktatur“:

Was ist eigentlich Postdemokratie? Die schon seit einigen Jahren andauernde Diskussion um diesen Begriff hat sich inzwischen in eine Debatte um die sogenannte Postpolitik weiter entwickelt. Er artikuliert die Befürchtung, dass immer mehr grundlegende Fragen des gesellschaftlichen Lebens aus dem Bereich des Verhandel- und Entscheidbaren herausgenommen und an Akteure übertragen werden, die nach einer Logik der Alternativlosigkeit handeln. Bezogen auf die Klima- und Umweltpolitik könnte dies geradewegs in eine technokratisch-autoritäre Ökodiktatur führen. Der Vortrag befasst sich kritisch mit den populären Begriffen der Postdemokratie und Postpolitik. Er untersucht den Wandel demokratischer Wertorientierungen und eröffnet eine unerwartete Perspektive auf mobilisierende Warnungen vor der Ökodiktatur.
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Bei Abriss leistbar!

Die Wiener Gratiszeitungen sind der Stadt – insbesondere dem Wohnbaustadtrat – oft erstaunlich wohlgesonnen.

So fand sich in Österreich am 9. Oktober direkt über den Bericht über den ersatzlosen Abriss eines Gemeindebaus – also einer Maßnahme der Verminderung des kommunalen Wohnhausbestands – ein Artikel mit dem Titel „Wohnen bleibt leistbar“ inklusive Foto des Herrn Wohnbaustadtrat.
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Vortrag: Veränderungen der Stadtstruktur von Santiago de Chile als Folge der Globalisierung

31. Oktober 201218:00-18:00

Das Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien läd im Rahmen des „Kolloquiums aus Geographie und Regionalforschung“ zu einem Vortrag von Prof. Dr. Axel Borsdorf, Institut für Geographie, Universität Innsbruck, unter dem Titel:

Veränderungen der Stadtstruktur von Santiago de Chile als Folge der Globalisierung

am Mi, 31. Oktober 2012, 18.15 Hörsaal 5A – Institut für Geographie und Regionalfoschung – Universität Wien
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Community Organizing und integrierte Stadt(teil)­entwicklung

Am 19. November findet in Salzburg ein Symposium mit dem Titel „Die Stadt sind wir!? – Community Organizing und integrierte Stadt(teil)entwicklung“ statt. Thematisiert werden Beteiligungsprozesse in der Stadtentwicklung, insbesondere die zivilgesellschaftliche Organisationsarbeit des „Community Organizing“ wird von verschiedenen internationalen Fachleuten diskutiert und mögliche Ansätze für die Zukunft formuliert.

Netterweise ist die Veranstaltung kostenlos, nähere Informationen sind hier zu finden: http://www.wohnbund.at/wp/2012/10/symposium-die-stadt-sind-wir/