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Tag "dérive"

Eine spannende Veranstaltungsserie zum Thema Demokratie und Stadt gibt es vom 6.-15. Oktober in Wien, organisiert von dérive – Zeitschrift für Stadtforschung. Wir weisen gerne darauf hin und teilen hier die Ankündigung der Veranstalter zur Auftaktveranstaltung:

Festivaleröffnung DEMOCRACitY – Demokratie und Stadt

Eröffnung urbanize! Festival und Ausstellung Actopolis mit Subchor Sing-Along, Zeppelin/Bukarest, und #analogposting

6.10.2017 19:00 Festivalzentrale im AzW, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Erreichbarkeit: Haltestelle Volkstheater – U2/U3, Straßenbahn 49 & Bus 48A / Haltestelle Museumsquartier – U2

Demokratie! fordert der Subchor und lädt zum kollektiven Sing-Along als klingender Auftakt des urbanize! Festival im Architekturzentrum Wien. 10 Tage lang installiert urbanize! in Kooperation mit dem Social Design Studio der Angewandten im Az W ein öffentliches Festival-Wohnzimmer als Arbeitsplatz, Diskussionsort, Treffpunkt und Wissensdrehscheibe. Während Vize-Bürgermeisterin und Planungsstadträtin Maria Vassilakou um 19 Uhr das Festival eröffnet, übergibt das Bukarester Performance-Kollektiv Zeppelin die Macht an freiwillige Mayor for 10 Minutes. Zeppelin ist auch Teil der Ausstellung Actopolis. Die Kunst zu handeln, die parallel zum Festival eröffnet wird. Gemeinsam mit dem Az W laden wir in die Agora – zum Singen, Feiern, Diskutieren und Regieren, zum Denken und Kleben mit #analogposting, zum Vernetzen, Austauschen und Kennenlernen. Willkommen!

Mehr Infos zum Festival gibt es hier: DEMOCRACitY
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Im Oktober ist es soweit: Für etwa 25.000 StudentInnen sowie 1.500 MitarbeiterInnen der Wirtschaftsuniversität Wien beginnt das Wintersemester 2013 in einer neuen Umgebung. Zwischen Prater und Messe, Vergnügungspark und Krieau liegt der eben erst fertig gestellte, neue WU-Campus. Kaum mehr als sechs Jahre vergingen seit der Standortentscheidung 2007, über den Spatenstich 2009 bis hin zum jetzigen Einzug. Eine relativ kurze Zeitspanne für ein derart großes Projekt, dessen Gesamtkosten etwa 500 Millionen Euro ausmachen werden. Trotzdem wird die Standortwahl für den WU-Campus nicht allerorts gleichermaßen begrüßt: Der einhergehende Sog der Aufwertung für das angrenzende Stuwerviertel, ein klassischer „arrival space“, wird ebenso kritisiert wie die Vertreibung der Sexarbeit in der dafür traditionell bekannten Pratergegend.

Im Gespräch mit Professor Joachim Becker vom Institut für Außenwirtschaft und Entwicklung an der WU Wien sowie der Stadtforscherin Franziska Lind vom Netzwerk Inura wollten Katharina Brandl, Johannes Puchleitner und Konrad Wolf für dérive – Radio für Stadtforschung herausfinden, was denn eigentlich passiert, wenn eine Universität wie die WU ihren Standort wechselt. Welche Konsequenzen hat der Umzug für die Institution selbst? Welche für die Umgebung? Wer profitiert davon und wer nicht? Und kann das alles in einem weiteren historischen Rahmen gefasst werden, der vergangene wie aktuelle politische und ökonomische Entwicklungen mit einbezieht?

Die Radiosendung wurde im Zuge eines Projektseminars des Masters für Critical Studies an der Akademie der Bildenden Künste Wien im Sommersemester 2013 produziert.

Redaktion: Katharina Brandl, Johannes Puchleitner und Konrad Wolf
Sendungsverantwortung: Konrad Wolf
Musik: Bass Tandem – Forgotten Seconds; Butterfly Tea – The World; Eracilon – Le fil du temps
Mitarbeit: Elke Rauth

Weiterführende Informationen: 
INURA – Int. Network for Urban Research and Action
Wirtschaftsuniversität Wien
Master Critical Studies, Akademie der Bildenden Künste Wien

dérive N° 36: Schwerpunkt Aufwertung (anhand des an die WU angrenzenden Stuwerviertels in Wien)

Erstausstrahlung: Dienstag, 3. September 2013, 17:30 auf Radio Orange 94.0 (Wien) oder als Livestream

Sendung abonnieren: CBA Podcast
Information und Kontakt: www.derive.at, radio@derive.at

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