urbaniZm

Archive
Tag "Graz"

Im mittlerweile ja wohl wieder abflauenden internationalen Trend städtischen Campierens setzt der steirische Herbst 2012 auf ein einwöchiges 24/7 Camp mit dem Titel “Truth is Concrete“. Das Programm ist sehr umfangreich und orientiert vor allem auf eine bunte Mischung internationaler kritischer KünsterInnen und AktivistInnen. Darunter sind auch Lieblinge des westlichen Medien-Mainstreams wie Femen oder – irgendwann angekündigt aber wohl nicht möglich – Pussy Riot.

Was die Stadt betrifft – sei es die wo das Camp steht oder sei es die abstrakte – so ist da eher wenig Platz im Programm. Einzelne Dinge berühren sie. Zu Bogotá gibt es ein Gespräch über die Rolle der Kunst in der “Aufwertung” – was auch immer das sein möge – der Innenstadt und eine Lecture-Performance über den Abriss eines Wohnviertels. Zu Graz veranstaltet das Theater am Bahnhof täglich um 5 Uhr Früh eine Exkursion in den öffentlichen Raum. Eine Gruppe kroatischer Künstler organisiert schließlich noch eine Diskussion zum Thema “Commoning the space”. Und dann gibt es noch  ein wenig zu Interventionen im öffentlichen Raum und collective mapping.

Sicher ein sehr gut organisiertes Camp – schließlich wurde es von ArchitektInnen gebaut. Die Wahrheit ist aber: es ist kein Camp. Campieren ist verboten. Im Gegensatz zur diesjährigen Berlin Bienale werden hier keine AktivistInnen ausgestellt sondern gleich nur der Name besetzt. Wenigstens bleibt man dann unter sich. Ob das die Stadt so wollte oder die VeranstalterInnen?

Read More

0 comments add comment...

– so ein Mitglied der Breakdancegruppe “Street Life Supreme” im Videointerview mit standard.at anlässlich der seit Juni verschärften Verordnung für Straßenkunst in Wien. Im Detail lässt sich diese Verordnung hier nachlesen, die Quintessenz ist: Die Ausübung akustischer Straßenkunst (und darunter fallen auch Breakdancer) ist nur an einigen wenigen Orten des Wiener Stadtgebiets erlaubt (siehe Anlage I der Verordnung) und ab diesem Sommer außerdem nur mehr zwischen 16.00 und 20.00 möglich und auf zwei Stunden pro Darbiertung  begrenzt.

Presse und Standard sprechen von der Vertreibung  von Straßenkünstler_innen aus der Wiener Innenstadt, da duch Platzzuweisung (auch an unlukrative Orte wie den Praterstern) und zeitliche Begrenzungen lebenswichtige Einnahmen nicht mehrz erzielt werden können. Ein Ausweichen wird sich für die Künstler_innen nicht leicht gestalten – in Graz weht ein ähnlicher Wind. Gegen den Grazer Stadtsäuberer haben Staßenmusiker_innen bereits ein kleines Lied geschrieben:

Ggegen das Wiener Äquivalent kann man zum Beispiel vom 14.-16.09 ein ganzes Festival besuchen: das Erste Wiener Straßenkunst Festival Buskers.

16 comments
  1. roman says: 01.09.201220.53

    Danke für den wunderbaren Beitrag. Gegen Ende war mir nicht so klar ob das Straßentheater-Festival in Wien oder in Graz ist.

    Ob das Festival so viel mit der Freiheit der Straßenkunst zu tun hat wenn es von der Raiffeisenkasse gesponsert wird ist die Frage. Die “Über Uns” Seite auf der Webseite (s. http://www.buskerswien.at/content_ueberuns.html) ist dann auch nur eine Werbung für die Stadt Wien ohne jeglichen Inhalt.

    Schade – da hätte ich mir mehr erwartet.

  2. Ulla UrbaniZm says: 02.09.201213.20

    roman said:

    Danke für den wunderbaren Beitrag. Gegen Ende war mir nicht so klar ob das Straßentheater-Festival in Wien oder in Graz ist.

    Ob das Festival so viel mit der Freiheit der Straßenkunst zu tun hat wenn es von der Raiffeisenkasse gesponsert wird ist die Frage. Die “Über Uns” Seite auf der Webseite (s. http://www.buskerswien.at/content_ueberuns.html) ist dann auch nur eine Werbung für die Stadt Wien ohne jeglichen Inhalt.

    Schade – da hätte ich mir mehr erwartet.

    at 20:53 on 01-09-2012
    [Comment imported from blog]

  3. UrbaniZm says: 02.09.201215.34

    Ulla UrbaniZm said:

    roman said:

    Danke für den wunderbaren Beitrag. Gegen Ende war mir nicht so klar ob das Straßentheater-Festival in Wien oder in Graz ist.

    Ob das Festival so viel mit der Freiheit der Straßenkunst zu tun hat wenn es von der Raiffeisenkasse gesponsert wird ist die Frage. Die “Über Uns” Seite auf der Webseite (s. http://www.buskerswien.at/content_ueberuns.html) ist dann auch nur eine Werbung für die Stadt Wien ohne jeglichen Inhalt.

    Schade – da hätte ich mir mehr erwartet.

    at 20:53 on 01-09-2012
    [Comment imported from blog]

    at 13:20 on 02-09-2012
    [Comment imported from blog]

  4. UrbaniZm says: 02.09.201215.34

    Ulla UrbaniZm said:

    roman said:

    Danke für den wunderbaren Beitrag. Gegen Ende war mir nicht so klar ob das Straßentheater-Festival in Wien oder in Graz ist.

    Ob das Festival so viel mit der Freiheit der Straßenkunst zu tun hat wenn es von der Raiffeisenkasse gesponsert wird ist die Frage. Die “Über Uns” Seite auf der Webseite (s. http://www.buskerswien.at/content_ueberuns.html) ist dann auch nur eine Werbung für die Stadt Wien ohne jeglichen Inhalt.

    Schade – da hätte ich mir mehr erwartet.

    at 20:53 on 01-09-2012
    [Comment imported from blog]

    at 13:20 on 02-09-2012
    [Comment imported from blog]

  5. Ulla UrbaniZm says: 02.09.201222.18

    roman said:

    Danke für den wunderbaren Beitrag. Gegen Ende war mir nicht so klar ob das Straßentheater-Festival in Wien oder in Graz ist.

    Ob das Festival so viel mit der Freiheit der Straßenkunst zu tun hat wenn es von der Raiffeisenkasse gesponsert wird ist die Frage. Die “Über Uns” Seite auf der Webseite (s. http://www.buskerswien.at/content_ueberuns.html) ist dann auch nur eine Werbung für die Stadt Wien ohne jeglichen Inhalt.

    Schade – da hätte ich mir mehr erwartet.

    at 20:53 on 01-09-2012
    [Comment imported from blog]

  6. Ulla UrbaniZm says: 02.09.201222.32

    roman said:

    Danke für den wunderbaren Beitrag. Gegen Ende war mir nicht so klar ob das Straßentheater-Festival in Wien oder in Graz ist.

    Ob das Festival so viel mit der Freiheit der Straßenkunst zu tun hat wenn es von der Raiffeisenkasse gesponsert wird ist die Frage. Die “Über Uns” Seite auf der Webseite (s. http://www.buskerswien.at/content_ueberuns.html) ist dann auch nur eine Werbung für die Stadt Wien ohne jeglichen Inhalt.

    Schade – da hätte ich mir mehr erwartet.

    at 20:53 on 01-09-2012
    [Comment imported from blog]

  7. mara says: 03.09.201211.13

    Da stimme ich dir zu, Roman, bei genauerer Betrachtung ist die Homepage eher inhaltslos. Habe mich von der Facebook-Seite täuschen lassen (hier: http://www.facebook.com/BuskersFestivalWIEN) auf der steht:

    “2012 war ein Jahr der Rückschläge und Verbote für die Straßenkunst in Österreich! Den Spieß werden wir m 14. und 15. September umdrehen und der Straßenkunst jede gebührende Ehre zukommen lassen damit alle sehen dass die Straßenkunst nicht untergeht! Kommt vorbei und setzt ein deutliches Zeichen damit die Kulturstadt Wien sich auch wirklich so nennen darf!”

    Vielleicht weiß ja jemand mehr über die Hintergünde des Festivals?

  8. UrbaniZm says: 03.09.201211.17

    mara said:

    Da stimme ich dir zu, Roman, bei genauerer Betrachtung ist die Homepage eher inhaltslos. Habe mich von der Facebook-Seite täuschen lassen (hier: http://www.facebook.com/BuskersFestivalWIEN) auf der steht:

    “2012 war ein Jahr der Rückschläge und Verbote für die Straßenkunst in Österreich! Den Spieß werden wir m 14. und 15. September umdrehen und der Straßenkunst jede gebührende Ehre zukommen lassen damit alle sehen dass die Straßenkunst nicht untergeht! Kommt vorbei und setzt ein deutliches Zeichen damit die Kulturstadt Wien sich auch wirklich so nennen darf!”

    Vielleicht weiß ja jemand mehr über die Hintergünde des Festivals?

    at 11:13 on 03-09-2012
    [Comment imported from blog]

  9. UrbaniZm says: 03.09.201211.17

    mara said:

    Da stimme ich dir zu, Roman, bei genauerer Betrachtung ist die Homepage eher inhaltslos. Habe mich von der Facebook-Seite täuschen lassen (hier: http://www.facebook.com/BuskersFestivalWIEN) auf der steht:

    “2012 war ein Jahr der Rückschläge und Verbote für die Straßenkunst in Österreich! Den Spieß werden wir m 14. und 15. September umdrehen und der Straßenkunst jede gebührende Ehre zukommen lassen damit alle sehen dass die Straßenkunst nicht untergeht! Kommt vorbei und setzt ein deutliches Zeichen damit die Kulturstadt Wien sich auch wirklich so nennen darf!”

    Vielleicht weiß ja jemand mehr über die Hintergünde des Festivals?

    at 11:13 on 03-09-2012
    [Comment imported from blog]

  10. Ulla UrbaniZm says: 03.09.201211.17

    mara said:

    Da stimme ich dir zu, Roman, bei genauerer Betrachtung ist die Homepage eher inhaltslos. Habe mich von der Facebook-Seite täuschen lassen (hier: http://www.facebook.com/BuskersFestivalWIEN) auf der steht:

    “2012 war ein Jahr der Rückschläge und Verbote für die Straßenkunst in Österreich! Den Spieß werden wir m 14. und 15. September umdrehen und der Straßenkunst jede gebührende Ehre zukommen lassen damit alle sehen dass die Straßenkunst nicht untergeht! Kommt vorbei und setzt ein deutliches Zeichen damit die Kulturstadt Wien sich auch wirklich so nennen darf!”

    Vielleicht weiß ja jemand mehr über die Hintergünde des Festivals?

    at 11:13 on 03-09-2012
    [Comment imported from blog]

  11. Ulla UrbaniZm says: 03.09.201211.46

    mara said:

    Da stimme ich dir zu, Roman, bei genauerer Betrachtung ist die Homepage eher inhaltslos. Habe mich von der Facebook-Seite täuschen lassen (hier: http://www.facebook.com/BuskersFestivalWIEN) auf der steht:

    “2012 war ein Jahr der Rückschläge und Verbote für die Straßenkunst in Österreich! Den Spieß werden wir m 14. und 15. September umdrehen und der Straßenkunst jede gebührende Ehre zukommen lassen damit alle sehen dass die Straßenkunst nicht untergeht! Kommt vorbei und setzt ein deutliches Zeichen damit die Kulturstadt Wien sich auch wirklich so nennen darf!”

    Vielleicht weiß ja jemand mehr über die Hintergünde des Festivals?

    at 11:13 on 03-09-2012
    [Comment imported from blog]

  12. UrbaniZm says: 04.05.201312.46

    Ulla UrbaniZm said:

    roman said:

    Danke für den wunderbaren Beitrag. Gegen Ende war mir nicht so klar ob das Straßentheater-Festival in Wien oder in Graz ist.

    Ob das Festival so viel mit der Freiheit der Straßenkunst zu tun hat wenn es von der Raiffeisenkasse gesponsert wird ist die Frage. Die “Über Uns” Seite auf der Webseite (s. http://www.buskerswien.at/content_ueberuns.html) ist dann auch nur eine Werbung für die Stadt Wien ohne jeglichen Inhalt.

    Schade – da hätte ich mir mehr erwartet.

    at 20:53 on 01-09-2012
    [Comment imported from blog]

    at 13.20 on 02.09.2012
    [Comment imported from blog]

  13. UrbaniZm says: 04.05.201312.46

    Ulla UrbaniZm said:

    roman said:

    Danke für den wunderbaren Beitrag. Gegen Ende war mir nicht so klar ob das Straßentheater-Festival in Wien oder in Graz ist.

    Ob das Festival so viel mit der Freiheit der Straßenkunst zu tun hat wenn es von der Raiffeisenkasse gesponsert wird ist die Frage. Die “Über Uns” Seite auf der Webseite (s. http://www.buskerswien.at/content_ueberuns.html) ist dann auch nur eine Werbung für die Stadt Wien ohne jeglichen Inhalt.

    Schade – da hätte ich mir mehr erwartet.

    at 20:53 on 01-09-2012
    [Comment imported from blog]

    at 22.18 on 02.09.2012
    [Comment imported from blog]

  14. UrbaniZm says: 04.05.201312.46

    Ulla UrbaniZm said:

    roman said:

    Danke für den wunderbaren Beitrag. Gegen Ende war mir nicht so klar ob das Straßentheater-Festival in Wien oder in Graz ist.

    Ob das Festival so viel mit der Freiheit der Straßenkunst zu tun hat wenn es von der Raiffeisenkasse gesponsert wird ist die Frage. Die “Über Uns” Seite auf der Webseite (s. http://www.buskerswien.at/content_ueberuns.html) ist dann auch nur eine Werbung für die Stadt Wien ohne jeglichen Inhalt.

    Schade – da hätte ich mir mehr erwartet.

    at 20:53 on 01-09-2012
    [Comment imported from blog]

    at 22.32 on 02.09.2012
    [Comment imported from blog]

  15. UrbaniZm says: 04.05.201312.46

    Ulla UrbaniZm said:

    mara said:

    Da stimme ich dir zu, Roman, bei genauerer Betrachtung ist die Homepage eher inhaltslos. Habe mich von der Facebook-Seite täuschen lassen (hier: http://www.facebook.com/BuskersFestivalWIEN) auf der steht:

    “2012 war ein Jahr der Rückschläge und Verbote für die Straßenkunst in Österreich! Den Spieß werden wir m 14. und 15. September umdrehen und der Straßenkunst jede gebührende Ehre zukommen lassen damit alle sehen dass die Straßenkunst nicht untergeht! Kommt vorbei und setzt ein deutliches Zeichen damit die Kulturstadt Wien sich auch wirklich so nennen darf!”

    Vielleicht weiß ja jemand mehr über die Hintergünde des Festivals?

    at 11:13 on 03-09-2012
    [Comment imported from blog]

    at 11.17 on 03.09.2012
    [Comment imported from blog]

  16. UrbaniZm says: 04.05.201312.46

    Ulla UrbaniZm said:

    mara said:

    Da stimme ich dir zu, Roman, bei genauerer Betrachtung ist die Homepage eher inhaltslos. Habe mich von der Facebook-Seite täuschen lassen (hier: http://www.facebook.com/BuskersFestivalWIEN) auf der steht:

    “2012 war ein Jahr der Rückschläge und Verbote für die Straßenkunst in Österreich! Den Spieß werden wir m 14. und 15. September umdrehen und der Straßenkunst jede gebührende Ehre zukommen lassen damit alle sehen dass die Straßenkunst nicht untergeht! Kommt vorbei und setzt ein deutliches Zeichen damit die Kulturstadt Wien sich auch wirklich so nennen darf!”

    Vielleicht weiß ja jemand mehr über die Hintergünde des Festivals?

    at 11:13 on 03-09-2012
    [Comment imported from blog]

    at 11.46 on 03.09.2012
    [Comment imported from blog]

add comment...