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Tag "Segregation"

Die Grünen Neubau veranstalten am 17. November einen Abend zum Thema Stadtwachstum und Segregation.

Es diskutieren:

Raimund Gutmann, wohnbund:consult; Bettina Köhler, Stadtforscherin; Irmi Voglmayr, Soziologin Moderation: Sonja Gruber, Verein Wirbel

Der Ankündigungstext liest sich wie folgt:

Wien wächst. Diese Entwicklung schlägt sich u. a. in verstärkter Wohnbautätigkeit, in hohen Bebauungsdichten oder dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs nieder. Die Verdichtungsgespräche laden ein zur Diskussion der Folgen von Verdichtung im urbanen (Lebens-)Raum.

Für wen ist der Wohnort in einer Stadt wie wählbar? Fixe Verortung von Menschen in bestimmten Stadtteilen oder Wohnbauten? Vertikale Segregation in neuen Wohnbauten?

Quelle: https://neubau.gruene.at/verdichtung-und-soziale-segregation-wer-lebt-wo

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Wien wächst. Das ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Neben der natürlichen Bevölkerungsentwicklung fußt dabei ein beträchtlicher Anteil des Wachstums auf Zuwanderung. Wien ist eine attraktive Stadt zum Wohnen und Arbeiten – und das schlägt sich in einer positiven Zuwanderungsbilanz nieder.

Aber wer sind eigentlich die Personen, die nach Wien ziehen? Woher kommen sie? Und wohin in Wien ziehen sie? Ein neues Datenset der Statistik Austria gibt Einblicke in diese Fragen. Die Daten der Wanderungsstatistik, die hier zum Download bereitstehen, bilden die Wanderungen nach (und aus) Wien für die Jahre 2007 bis 2012 ab. Grundlage ist das zentrale Melderegister. Hier ein paar kurze illustrierte Fakten daraus (Grafiken durch klicken vergrößern).

Screen Shot 2014-09-18 at 1.37.50 PM

Zwischen 2007 und 2012 ist Wien durch Zuwanderung um rund 72.000 Personen gewachsen. Das entspricht einem Anteil von etwa 4,1% der Gesamtbevölkerung (Stand 2012). Tatsächlich zugewandert sind wesentlich mehr Personen, nämlich rund 462.000. Gleichzeitig haben allerdings auch 390.000 Personen Wien verlassen (rund 54% davon ins Ausland).

 

Screen Shot 2014-09-18 at 1.38.01 PMBezogen auf ihre Nationalität sind Zugewanderte höchst heterogen – siehe Grafik links. Die größte Teilgruppe machen mit etwas mehr als einem Drittel österreichische Staatsbürger aus. Deutsche, Rumänen, und Personen aus dem ehemaligen Serbien und Montenegro sind mit jeweils 6% die zweitwichtigsten Nationalitäten. Die Gruppe der “anderen” macht rund 15% aus – hierbei handelt es sich um Staatsangehörige von Ländern außerhalb der EU, exklusive den separat angeführten Ländern Russland, China, Bosnien-Herzigowina, Makedonien und der Türkei.

 

Screen Shot 2014-09-18 at 1.38.06 PMAuswanderer sind eine ebenso heterogene Gruppe. Auffallend hierbei allerdings, dass der Anteil an Personen mit österreichischer Staatsbürgerschaft größer ist als unter den Zuwanderern – siehe Grafik links. Die Gruppe der “anderen” macht wiederum einen großen Anteil aus, ebenso wie, interessanterweise, auch die Gruppe der Personen aus dem ehemaligen Serbien und Montenegro – seit den 1960ern eigentlich eine traditionelle Einwanderergruppe.

 

Screen Shot 2014-09-18 at 1.38.10 PMIn absoluten Zahlen ergibt sich daraus das nebenstehende Bild über die Zuwanderung nach Wien nach Nationalität in der Zeit von 2007 bis 2012. Die Gruppe der “anderen” (außerhalb der EU, exklusive China, Russland, Türkei, Serbien u. Montenegro, Kroatien, Makedonien und Bosnien-Herzigovina) ist mit fast 21.000 Personen am stärksten angewachsen, vor den Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft. 2012 wohnen rund 12.000 mehr Deutsche in Wien als 2007. Österreicher zieht es zunehmend aus der Stadt hinaus – diese Gruppe ist im Wanderungssaldo um rund 19.000 Personen geschrumpft. Der Wegzug ins Ausland ist dabei übrigens anscheinend ein wichtiger Grund für österreichische Migranten – stärker als etwa der Umzug ins suburbane Umland. Rund 2/3 der Auszügler sind ins Ausland gezogen.

 

Screen Shot 2014-09-18 at 2.34.29 PM

Nicht alle Bezirke sind für Zuwanderer gleich attraktiv beziehungsweise zugänglich. Der größte Teil der Neuankömmlinge ist zwischen 2007 und 2012 nach Favoriten, den 10. Bezirk, gezogen. Leopoldstadt, der 2. Bezirk, ist ebenfalls ein wichtiger Ankunftsort, genauso wie der 15., 16., und 20. Bezirk. Die wenigsten Personen sind in den 1. Bezirk, den 4. und den 13. Bezirk gezogen. Zuwanderer zieht es also – nicht besonders überraschend – vor allem in Bezirke mit relativ gesehen preisgünstigerem Wohnraum.

Screen Shot 2014-09-18 at 2.00.29 PM

 

Bei Betrachtung der Verteilung der Zuwanderer nach Nationalität über die Bezirke zeigt sich ein noch differenzierteres Bild. Die Grafik links zeigt für jede Nationalität den Anteil der Zuwanderer dieser Gruppe für jeden der 23 Bezirke. Mehrere Dinge fallen hierbei auf. Obwohl der 10. Bezirk für alle Gruppen wichtig ist, ist er es nicht gleichermaßen für alle. Österreicher, Deutsche und Rest-EU Zugehörige etwa ziehen in wesentlich geringerem Maß nach Favoriten verglichen mit Türken, Makedonieren, Bulgaren und Personen aus Bosnien-Herzigovina. Für Personen mit türkischer Staatsbürgerschaft ist neben Favoriten auch noch der 12. Bezirk ein wichtiger Ankunftsort. Auffallend ist auch, dass für Personen mit chinesischer und russischer Staatsbürgerschaft der 2. Bezirk besonders wichtig ist. Für letztere ist auch der 1. Bezirk ein häufigeres Ziel als für alle anderen Gruppen.

 

Screen Shot 2014-09-18 at 2.41.54 PMDer Blick auf die Verteilung der Gruppen auf Bezirke offenbart aber noch ein anderes interessantes Detail. Während für manche Gruppen – wie etwa Österreicher, Tschechen, Deutsche oder Rest-EU Angehörige die Verteilung über die Bezirke relativ regelmäßig ist (zu sehen an den geringen Größenunterschieden zwischen den Rechtecken in der Grafik oben) ist es für andere wesentlich unregelmäßiger – etwa Chinesen, Makedonier, Russen oder Türken. Institutionelle Wohnungsmarktbarrieren, Diskriminierung, finanzielle Lage der Haushalte, soziale Netzwerke und individuelle Wohnpräferenzen spielen alle eine Rolle, dass sich Zuwanderer aus diesen Gruppen stärker im Stadtraum segregieren. Die Grafik links zeigt die Unterschiede in der räumlichen Ungleichverteilung noch einmal anschaulicher – sie stellt für jede Gruppe die Spannweite zwischen dem Bezirk mit dem höchsten Anteil und dem Bezirk mit dem niedrigsten Anteil dieser Gruppe dar. Gruppen, bei denen in wenige Bezirken ein hoher Anteil an Zuwanderern zieht haben hier höhere Werte als jene, die gleichmäßiger über den Stadtraum verteilt sind – erstere wohnen stärker segregiert.

 

Anmerkung: Die Grafiken wurden mit infogr.am erstellt.

1 comment
  1. @patrick_jaritz says: 18.09.201423.32

    “Wie Zuwanderung #Wien verändert”
    http://t.co/s5Ie1O3cTb

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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung veröffentlicht dieser Tage eine Serie von Karten zum Thema “Gespaltene Stadt” und fragt sich, ob die Spaltung deutscher Großstädte zwischen 1991 und 2005 zugenommen hat. Vor diesem Hintergrunf werden sechs Großstädte betrachtet: Essen, Frankfurt, Berlin, Köln, Leipzig und Stuttgart.

Die interaktiven Karten zeigen in ihrer Färbung, dass die Spaltung in den untersuchten Städten durchwegs zugenommen hat. Besonders stark sind die Veränderungen laut farblicher Skalierung in Stuttgart und Berlin.

Die Operationalisierung des Konzepts “Spaltung der Stadt” wirft allerdings einige Fragen auf. Die Artikelunterschrift suggeriert, dass es in den Karten um die Veränderung von einkommensbedingter Segregation in deutschen Städten geht, wenn es heißt: “Großstädte teilen sich immer heftiger in arme und reiche Wohnviertel. Unsere interaktive Grafik zeigt an sechs Städten, wie es früher war und wie es heute ist.”

Simpel ließe sich dies zum Beispiel darstellen durch eine Karte mit positiver / negativer Veränderung im Medianeinkommen eines Viertels im Vergleich zum Medianeinkommen in der gesamten Stadt. Verändern sich einige Viertel positiv in ihrer Abweichung und andere negativ, könnte das als ein Indikator für zunehmende Einkommensegregation herangezogen werden. Eine andere Möglichkeit wäre eine Indizierung der Viertel gemessen am reichsten Viertel. Nimmt der Unterschied des Medianeinkommens in ärmeren Vierteln gemessen zum Medianeinkommen im reichsten Viertel ab, kann das als Indikator für eine Abnahme in der Einkommenssegregation herangezogen werden, und vice versa.

Die in der FAZ dargestellten Karten wählen allerdings einen wesentlich simplifizierteren Weg. Die “Spaltung der Stadt” wird operationalisiert durch den Anteil an Sozialhilfeempfängern in einem Viertel. Weisen also im Jahr 1991 zum Beispiel drei Viertel in der Stadt einen Sozialhilfeempfängeranteil > 15 % auf und im Jahr 2005 zum Beispiel fünf wird das – so suggerieren jedenfalls die Karten – als eine zunehmende Spaltung der Stadt interpretiert.

Dieser Schluss scheint allerdings problematisch.  Unklar bleibt beim Heranziehen des Sozialhilfeempfängeranteils, wie sich die Einkommen von denen mit hohem Einkommen verändert haben. Auf Ebene eines Viertels mit steigendem Sozialhilfeempfängeranteil wäre es durchaus möglich, dass auch die Einkommen von jenen mit höherem Einkommen gesunken sind, und daher der steigende Anteil derer mit Sozialhilfe nicht zu einer Spaltung des Viertels geführt hat. Auf Ebene der Stadt ist es ebenso möglich, dass auch in jenen Vierteln in denen sich der Anteil der Sozialhilfeempfänger nicht verändert hat – oder sogar zurückgegangen ist – die Einkommen von höherverdienenden verringert haben – und damit gesamtstädtisch die Einkommenssegregation nicht zugenommen hat. Veränderung von höheren Einkommen sind allerdings mit dem Indikator “Anteil an Sozialhilfeempfängern” nicht abzubilden, schon allein deshalb, weil geringe Veränderungen in hohen Einkommen nicht dazu führen, dass Haushalte unmittelbar zu Sozialhilfeempfängern werden. Die gezogenen Schlüsse erscheinen daher äußerst fragwürdig.

Noch fragwürdiger ist allerdings die auf der problematischen Operationalisierung beruhenden Legendenbeschriftung der Karten. Der Anteil der Sozialhilfeempfänger wird hier abgestuft von niedrig nach hoch wie folgt:

  • Armes Viertel (15 und mehr)
  • Gefährdetes Viertel (10 bis 15)
  • Gutes Viertel (5 bis 10)
  • Reiches Viertel (0 bis 5)

Zwei Problem hierbei: Erstens kann, analog zum oben beschriebenen Beispiel, auf Basis des Indikators “Anteil Sozialhilfeempfänger” kein Schluss gezogen werden über die Einkommenssituation in einem gesamten Viertel. Es ist durchaus möglich, dass in einem Viertel der Anteil der Sozialhilfeempfänger steigt, die Einkommen der reicheren Haushalte allerdings ebenso steigt, und damit das Viertel – im Durchschnitt – reicher (!) wird. Das würde zwar auf eine zunehmden Spaltung des Viertels hinweisen – da aber die Einkommenssituation der reichen Haushalte unbekannt ist, kann nicht der Schluss gezogen werden, dass das Viertel insgesamt ärmer geworden ist.

Das zweite Problem ist ein politisches, nämlich die normative Beschriftung. Die Skala “arm – gefährdet – gut – reich” suggeriert recht eindeutig, dass reiche Viertel gut, arme Viertel schlecht sind. Dieser Kategorisierung fehlt nicht nur der Bezug zur Ausgangsfragestellung, i.e. die Spaltung der Stadt, sondern deutet sie auch darauf hin, dass die Politik danach streben sollte, arme Viertel zu bekämpfen und reiche Viertel zu fördern.

Aus dem amerikanischen Kontext sind Programme bekannt, in denen arme Haushalte in reichere Viertel umgesiedelt werden im Rahmen von Sozialwohnungsbaureduktionsmaßnahmen. Die wissenschaftliche Erkenntnis darüber, dass arme Haushalte besser dran sind, wenn sie nahe bei reichen Haushalten wohnen, als wenn sie nahe bei armen Haushalten wohnen ist allerdings bis jetzt sehr unklar. Im Gegenteil gibt es einige Studien, die die positiven Aspekte von Segregation aufzeigen. Eine andere Variante die Einkommenssegregation zu verringern wird in den Niederlanden seit Jahren versucht. Dort werden systematisch reichere Haushalte in ärmere Viertel gelockt, vor dem Argument dass sie “das Viertel” aufwerten. In der Realität führt die steigende Kaufkraft allerdings nicht nur zu einer Verbesserung der Einkaufs- und Wohnangebote in den Vierteln, sondern macht sie auch zunehmen unleistbar für ursprünglich ansässige, ärmere Haushalte. Eine dritte Variante, “schlechte”, arme Viertel zu verringern, wäre eine Stadt zu fördern, in der nur reiche Haushalte wohnen, arme Haushalte allerdings außerhalb, da sie ja Viertel zu “schlechten” Vierteln machen. Das, allerdings, würde wohl gänzlich der Idee einer ungespaltenen Stadt zuwiderlaufen.

Ein Ergebnis der Untersuchung scheint allerdings klar: die Armut in deutschen Städten nimmt zu. Die räumliche Manifestierung dieser Armut ist ein wichtiges Element. Der Kern ist allerdings die Frage, wie sozialpolitische Maßnahmen ausschauen können um Armut zu verringern. Ein rein räumlicher Fokus greift hier – wie mittlerweile aus unzähligen Studien bekannt – eindeutig zu kurz. Mit geeigneten Maßnahmen zur Verringerung von Armut löst sich auch die Frage von räumlicher Polarisierung – wenn sie denn existiert – und wenn sie denn tatsächlich ein Problem darstellt.

Der Link zu den Karten übrigens nochmal hier.

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Anlässlich des 90. Jahrestages der Verabschiedung des Mietengesetzes in Österreich organisiert das “Bündnis Wilder Wohnen” rund um den 7. Dezember 2012 Aktionstage in Wien (05.-08.12.2012) und will eine dauerhafte neue Mieter_innenbewegung ins Leben rufen.

Das “Bündnis Wilder Wohnen” existiert seit Sommer 2012 und bildet eine Plattform gegen Gentrifizierung und steigende Mieten, die Akteur_innen auf dem Feld der Wohnungspolitik, der Stadtentwicklung und der Mieter_innen-Interessensvertretung vereinigt. Unterschiedliche “Kulturen” der Auseinandersetzung mit Stadt- und Wohnpolitik treffen aufeinander – von den service-orientierten Mieter_innenvertretungen über die “Häuserkampfszene” bis zu den Praktiker_innen und Theoretiker_innen einer sozialen, ökologischen, demokratischen Stadtplanung oder zu den Anti-Privatisierungsinitiativen.

Das Mietengesetz trat am 7. Dezember 1922 in Kraft und war eine wichtige Basis für das sogenannte “Rote Wien” und den sozialen Wohnungsbau. Vorangegangen waren Proteste und Demonstrationen gegen die prekären Wohnverhältnisse vor und nach dem 1. Weltkrieg – der Mietzins konnte völlig willkürlich festgelegt werden, Menschen mussten in Kleinstwohnungen leben, es gab keinen Kündigungsschutz, viele “Bettgeher” konnten sich gerade mal einen Schlafplatz leisten, etc.

Inzwischen wurde das Mietengesetz jedoch mehrfach geändert und novelliert und sein eigentlicher Inhalt ausgehöhlt. Die Aktionstage rund um den 07.12.2012 sollen die sozialen Errungenschaften aus den 1920er Jahren wieder in Gedanken rufen und nehmen auf aktuelle Tendenzen und Probleme in der Wohnungs- und Stadtpolitik bezug.

Wichtig: die Aktionstage sollen der Beginn einer neuen Mieter_innenbewegung sein, nicht das Ende einer Interessensgemeinschaft.

Infos und Termine: http://wilderwohnen.blogsport.eu/

 

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Eric Fisher hat die Ergebnisse der US-amerikanischen Volkszählung von 2010 und 2000 visualisiert. Jeder Punkt entspricht 25 Einwohnern, wobei Rot Weiß, Blau Schwarz, Grün Asiatisch, Orange Hispanisch und Gelb andere “Race” oder “Ethnicity” bedeutet.

Die Bilder, welche daraus für mehr als Hundert Städte entstanden sind, zeigen wie es in den USA mehr als 55 Jahre nach dem richtungsweisenden “Brown v. Board of Education” Urteil des Obersten Gerichtshofes um die Segregation bestellt ist.

Hier abgebildet: Detroit – die Stadt mit dem höchsten Segregationsindex der USA

Race and ethnicity: Detroit
© Eric Fischer. Data from Census 2000. Base map © OpenStreetMap, CC-BY-SA

Alle weiteren Bilder sind (auch höher aufgelöst) zu finden unter:
http://www.flickr.com/photos/walkingsf/sets/72157626354149574/

18 comments
  1. roman says: 20.07.201214.48

    Danke für den Hinweis! Eric Fischer macht oft schöne Karten.

    Zu Wien gab es mal die “Locals & Tourists”:
    http://www.flickr.com/photos/walkingsf/4671527727/

  2. UrbaniZm says: 20.07.201215.01

    roman said:

    Danke für den Hinweis! Eric Fischer macht oft schöne Karten.

    Zu Wien gab es mal die “Locals & Tourists”:
    http://www.flickr.com/photos/walkingsf/4671527727/

    at 14:48 on 20/07/2012
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  3. UrbaniZm says: 20.07.201215.01

    roman said:

    Danke für den Hinweis! Eric Fischer macht oft schöne Karten.

    Zu Wien gab es mal die “Locals & Tourists”:
    http://www.flickr.com/photos/walkingsf/4671527727/

    at 14:48 on 20/07/2012
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  4. Ulla UrbaniZm says: 20.07.201215.01

    roman said:

    Danke für den Hinweis! Eric Fischer macht oft schöne Karten.

    Zu Wien gab es mal die “Locals & Tourists”:
    http://www.flickr.com/photos/walkingsf/4671527727/

    at 14:48 on 20/07/2012
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  5. Carl Eric Fred says: 29.08.201212.34

    Sehr schön das die auch mit die 2010-Daten aktualisiert sind.

    Wolfi, hast du W. Frey’s Black – White Dissimilarity Indices gemeint? Weil Detroit Metro hat sich nun da mit der Volkszählung 2010 ziemlich verbessert und liegt nach Milwaukee, New York und Chicago nun als viertärgste. (Vermutlich aber nur weil Detroit am schnellsten an der schwarzen Bevölkerung verliert und es einen Zuzug von Latina/o Bevölkerung gibt.)

    Wer sich gerade für karten von Detroit interessiert mag wahrscheinlich auf „Mapping the Straight“ (http://mapdetroit.blogspot.co.at/) schauen, da gibt’s ein paar nette Karten allerdings meist ohne die Vororte.

  6. Carl Fredl says: 29.08.201212.34

    Sehr schön das die auch mit die 2010-Daten aktualisiert sind.

    Wolfi, hast du W. Frey’s Black – White Dissimilarity Indices gemeint? Weil Detroit Metro hat sich nun da mit der Volkszählung 2010 ziemlich verbessert und liegt nach Milwaukee, New York und Chicago nun als viertärgste. (Vermutlich aber nur weil Detroit am schnellsten an der schwarzen Bevölkerung verliert und es einen Zuzug von Latina/o Bevölkerung gibt.)

    Wer sich gerade für karten von Detroit interessiert mag wahrscheinlich auf „Mapping the Straight“ (http://mapdetroit.blogspot.co.at/) schauen, da gibt’s ein paar nette Karten allerdings meist ohne die Vororte.

  7. Carl Fredl says: 29.08.201212.34

    Sehr schön das die auch mit die 2010-Daten aktualisiert sind.

    Wolfi, hast du W. Frey’s Black – White Dissimilarity Indices gemeint? Weil Detroit Metro hat sich nun da mit der Volkszählung 2010 ziemlich verbessert und liegt nach Milwaukee, New York und Chicago nun als viertärgste. (Vermutlich aber nur weil Detroit am schnellsten an der schwarzen Bevölkerung verliert und es einen Zuzug von Latina/o Bevölkerung gibt.)

    Wer sich gerade für karten von Detroit interessiert mag wahrscheinlich auf „Mapping the Straight“ (http://mapdetroit.blogspot.co.at/) schauen, da gibt’s ein paar nette Karten allerdings meist ohne die Vororte.

  8. Ulla UrbaniZm says: 29.08.201212.47

    Carl Eric Fred said:

    Sehr schön das die auch mit die 2010-Daten aktualisiert sind.

    Wolfi, hast du W. Frey’s Black – White Dissimilarity Indices gemeint? Weil Detroit Metro hat sich nun da mit der Volkszählung 2010 ziemlich verbessert und liegt nach Milwaukee, New York und Chicago nun als viertärgste. (Vermutlich aber nur weil Detroit am schnellsten an der schwarzen Bevölkerung verliert und es einen Zuzug von Latina/o Bevölkerung gibt.)

    Wer sich gerade für karten von Detroit interessiert mag wahrscheinlich auf „Mapping the Straight“ (http://mapdetroit.blogspot.co.at/) schauen, da gibt’s ein paar nette Karten allerdings meist ohne die Vororte.

    at 12:34 on 29-08-2012
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  9. UrbaniZm says: 29.08.201213.02

    Ulla UrbaniZm said:

    Carl Eric Fred said:

    Sehr schön das die auch mit die 2010-Daten aktualisiert sind.

    Wolfi, hast du W. Frey’s Black – White Dissimilarity Indices gemeint? Weil Detroit Metro hat sich nun da mit der Volkszählung 2010 ziemlich verbessert und liegt nach Milwaukee, New York und Chicago nun als viertärgste. (Vermutlich aber nur weil Detroit am schnellsten an der schwarzen Bevölkerung verliert und es einen Zuzug von Latina/o Bevölkerung gibt.)

    Wer sich gerade für karten von Detroit interessiert mag wahrscheinlich auf „Mapping the Straight“ (http://mapdetroit.blogspot.co.at/) schauen, da gibt’s ein paar nette Karten allerdings meist ohne die Vororte.

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  10. UrbaniZm says: 29.08.201213.02

    Ulla UrbaniZm said:

    Carl Eric Fred said:

    Sehr schön das die auch mit die 2010-Daten aktualisiert sind.

    Wolfi, hast du W. Frey’s Black – White Dissimilarity Indices gemeint? Weil Detroit Metro hat sich nun da mit der Volkszählung 2010 ziemlich verbessert und liegt nach Milwaukee, New York und Chicago nun als viertärgste. (Vermutlich aber nur weil Detroit am schnellsten an der schwarzen Bevölkerung verliert und es einen Zuzug von Latina/o Bevölkerung gibt.)

    Wer sich gerade für karten von Detroit interessiert mag wahrscheinlich auf „Mapping the Straight“ (http://mapdetroit.blogspot.co.at/) schauen, da gibt’s ein paar nette Karten allerdings meist ohne die Vororte.

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  11. UrbaniZm says: 29.08.201213.24

    Ulla UrbaniZm said:

    Carl Eric Fred said:

    Sehr schön das die auch mit die 2010-Daten aktualisiert sind.

    Wolfi, hast du W. Frey’s Black – White Dissimilarity Indices gemeint? Weil Detroit Metro hat sich nun da mit der Volkszählung 2010 ziemlich verbessert und liegt nach Milwaukee, New York und Chicago nun als viertärgste. (Vermutlich aber nur weil Detroit am schnellsten an der schwarzen Bevölkerung verliert und es einen Zuzug von Latina/o Bevölkerung gibt.)

    Wer sich gerade für karten von Detroit interessiert mag wahrscheinlich auf „Mapping the Straight“ (http://mapdetroit.blogspot.co.at/) schauen, da gibt’s ein paar nette Karten allerdings meist ohne die Vororte.

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  12. UrbaniZm says: 29.08.201213.24

    Ulla UrbaniZm said:

    Carl Eric Fred said:

    Sehr schön das die auch mit die 2010-Daten aktualisiert sind.

    Wolfi, hast du W. Frey’s Black – White Dissimilarity Indices gemeint? Weil Detroit Metro hat sich nun da mit der Volkszählung 2010 ziemlich verbessert und liegt nach Milwaukee, New York und Chicago nun als viertärgste. (Vermutlich aber nur weil Detroit am schnellsten an der schwarzen Bevölkerung verliert und es einen Zuzug von Latina/o Bevölkerung gibt.)

    Wer sich gerade für karten von Detroit interessiert mag wahrscheinlich auf „Mapping the Straight“ (http://mapdetroit.blogspot.co.at/) schauen, da gibt’s ein paar nette Karten allerdings meist ohne die Vororte.

    at 12:34 on 29-08-2012
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  13. Ulla UrbaniZm says: 29.08.201213.25

    Carl Eric Fred said:

    Sehr schön das die auch mit die 2010-Daten aktualisiert sind.

    Wolfi, hast du W. Frey’s Black – White Dissimilarity Indices gemeint? Weil Detroit Metro hat sich nun da mit der Volkszählung 2010 ziemlich verbessert und liegt nach Milwaukee, New York und Chicago nun als viertärgste. (Vermutlich aber nur weil Detroit am schnellsten an der schwarzen Bevölkerung verliert und es einen Zuzug von Latina/o Bevölkerung gibt.)

    Wer sich gerade für karten von Detroit interessiert mag wahrscheinlich auf „Mapping the Straight“ (http://mapdetroit.blogspot.co.at/) schauen, da gibt’s ein paar nette Karten allerdings meist ohne die Vororte.

    at 12:34 on 29-08-2012
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  14. Ulla UrbaniZm says: 29.08.201213.53

    UrbaniZm said:

    Ulla UrbaniZm said:

    Carl Eric Fred said:

    Sehr schön das die auch mit die 2010-Daten aktualisiert sind.

    Wolfi, hast du W. Frey’s Black – White Dissimilarity Indices gemeint? Weil Detroit Metro hat sich nun da mit der Volkszählung 2010 ziemlich verbessert und liegt nach Milwaukee, New York und Chicago nun als viertärgste. (Vermutlich aber nur weil Detroit am schnellsten an der schwarzen Bevölkerung verliert und es einen Zuzug von Latina/o Bevölkerung gibt.)

    Wer sich gerade für karten von Detroit interessiert mag wahrscheinlich auf „Mapping the Straight“ (http://mapdetroit.blogspot.co.at/) schauen, da gibt’s ein paar nette Karten allerdings meist ohne die Vororte.

    at 12:34 on 29-08-2012
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    at 13:02 on 29-08-2012
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  15. UrbaniZm says: 04.05.201312.41

    Ulla UrbaniZm said:

    roman said:

    Danke für den Hinweis! Eric Fischer macht oft schöne Karten.

    Zu Wien gab es mal die “Locals & Tourists”:
    http://www.flickr.com/photos/walkingsf/4671527727/

    at 14:48 on 20/07/2012
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  16. UrbaniZm says: 04.05.201312.41

    Ulla UrbaniZm said:

    Carl Eric Fred said:

    Sehr schön das die auch mit die 2010-Daten aktualisiert sind.

    Wolfi, hast du W. Frey’s Black – White Dissimilarity Indices gemeint? Weil Detroit Metro hat sich nun da mit der Volkszählung 2010 ziemlich verbessert und liegt nach Milwaukee, New York und Chicago nun als viertärgste. (Vermutlich aber nur weil Detroit am schnellsten an der schwarzen Bevölkerung verliert und es einen Zuzug von Latina/o Bevölkerung gibt.)

    Wer sich gerade für karten von Detroit interessiert mag wahrscheinlich auf „Mapping the Straight“ (http://mapdetroit.blogspot.co.at/) schauen, da gibt’s ein paar nette Karten allerdings meist ohne die Vororte.

    at 12:34 on 29-08-2012
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  17. UrbaniZm says: 04.05.201312.41

    Ulla UrbaniZm said:

    Carl Eric Fred said:

    Sehr schön das die auch mit die 2010-Daten aktualisiert sind.

    Wolfi, hast du W. Frey’s Black – White Dissimilarity Indices gemeint? Weil Detroit Metro hat sich nun da mit der Volkszählung 2010 ziemlich verbessert und liegt nach Milwaukee, New York und Chicago nun als viertärgste. (Vermutlich aber nur weil Detroit am schnellsten an der schwarzen Bevölkerung verliert und es einen Zuzug von Latina/o Bevölkerung gibt.)

    Wer sich gerade für karten von Detroit interessiert mag wahrscheinlich auf „Mapping the Straight“ (http://mapdetroit.blogspot.co.at/) schauen, da gibt’s ein paar nette Karten allerdings meist ohne die Vororte.

    at 12:34 on 29-08-2012
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    at 13.25 on 29.08.2012
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  18. UrbaniZm says: 04.05.201312.42

    Ulla UrbaniZm said:

    UrbaniZm said:

    Ulla UrbaniZm said:

    Carl Eric Fred said:

    Sehr schön das die auch mit die 2010-Daten aktualisiert sind.

    Wolfi, hast du W. Frey’s Black – White Dissimilarity Indices gemeint? Weil Detroit Metro hat sich nun da mit der Volkszählung 2010 ziemlich verbessert und liegt nach Milwaukee, New York und Chicago nun als viertärgste. (Vermutlich aber nur weil Detroit am schnellsten an der schwarzen Bevölkerung verliert und es einen Zuzug von Latina/o Bevölkerung gibt.)

    Wer sich gerade für karten von Detroit interessiert mag wahrscheinlich auf „Mapping the Straight“ (http://mapdetroit.blogspot.co.at/) schauen, da gibt’s ein paar nette Karten allerdings meist ohne die Vororte.

    at 12:34 on 29-08-2012
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Fontana Vienna Euro PGA 2008

Fontana Vienna Euro PGA 2008 – (c) by Gryffindor from Wikimedia Commons

In Oberwaltersdorf liegt die Magna Europazentrale. Dafür wurden 1994 das Schloss Oberwaltersdorf und der zugehörige landwirtschaftliche Betrieb erworben. Bald darauf kam es zur Errichtung eines  “Golfresorts mit privaten Häusern und Apartments nach amerikanischem Vorbild” so das Magazin “Vienna Deluxe“.

Die Anlage ist konstant gewachsen und wächst weiter. Teile 1-3 sind laut Webseite der Immobilienfirma schon verkauft und die Gemeinde scheint auch weiterhin widmungswillig. Nur über Carports am Schloss-See wird diskutiert. Gated Community im klassichen Sinne ist es jedoch keine: Es gibt keine Zugangsbeschränkung. Dazu müssten die Besitzer die öffentliche Infrastruktur wie Straßen, Straßenbeleuchtung, etc. selbst errichten und erhalten. In bewährter Form scheint hier Frank Stronachs Firma nicht wirklich bemüht für einen schlanken Staat zu sorgen. Schlank scheint er aber jedenfalls bei der Errichtung der Anlage gehalten worden zu sein: Die Wirtschaftkammer Niederösterreich fand 1999, dass auf der Baustelle der Anlage nur 80% der Arbeiter schwarz beschäftigt wurden – natürlich von Subunternehmen die mit dem Entwickler nichts zu tun hatten.

Für die Presse ist die Anlage “Little America” und das ganze liegt wieder einmal total im Trend. Die Werbung im “Vienna Deluxe” ist dann klarerweise auch auf russisch. Eine Garconniere kommt auf bescheidene € 350.000. Villen scheinen da vergleichsweise billig. Man kann auch ein eigenes Grundstück erwerben und bauen – vorrausgesetzt man hält sich an den “architektonischen Fontana Stil“.

Obwohl das Objekt auch als “Anlage mit überdurchschnittlicher Wertsteigerung” vermarktet wird wohnen laut dem Geschäftsführer der Anlage Manfred Rottensteiner drei Viertel der Inhaber auch  wirklich in den Objekten und zwar “von der Jungfamilie bis zum Pensionisten”. Manfred Rottensteiner hat übrigens bereits eine längere Karriere als Magna Immobilienentwickler. Daneben ist er noch ÖVP-Bürgermeister von Weikersdorf und Präsident des SC Wiener Neustadt.

Die “ideale Lage, nur 20km südlich von Wien” erscheint allerdings nicht mehr so ideal, wenn man die öffentliche Verkehrsanbindung betrachtet. Denn innerhalb kann man zwar “die gesamte Infrastruktur der Freizeitanlage genießen, ohne dafür ein Auto zu benötigen“, die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln in der Hauptverkehrszeit zum Stephansplatz dauert jedoch etwa eineinhalb Stunden. Das ist etwa so lange wie ab Ende nächsten Jahres vom Linzer Hauptbahnhof.

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Wien hat nun nach langen Debatten öffentlich unterstützte Baugruppen. Und zwar im aktuellen Labor der Wiener Stadtentwicklung wo alles passieren möge – so lange nur etwas passiert: in Aspern.

Von den 12 auf der Homepage angegebenen ProponentInnen  sind drei deklarierte DoktorInnen, sieben nur AkademikerInnen und bei zwei ist es gar möglich, dass sie über keinen akademischen Grad verfügen. Einer der Porponenten ist gar Kurt Hofstätter – seines Zeichens Stadtplaner und Mitarbeiter der  Wien 3420 AG – also jener Gesellschaft, die die Seestadt entwickelt.

Wie sich das Leben wohl anfühlt in einem Haus voller DoktorInnen etwa als deklassierte Sonderschullehrerin? Gelegenheit das und weiteres herauszufinden wäre etwa bei einem Treffen der Baugruppe im August.

7.8.2012 18.30 – Büro pos Architekten ZT, Maria Treu-Gasse 3/15, 1080 Wien

http://www.jaspern.at/aktuelles/

 

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