Radio dérive zu Airbnb in Wien

TUNE IN: Radio dérive zu Airbnb in Wien. Greta Egle und Lisa Puchner haben sich mit den Autoren Justin Kadi und Roman Seidl über die Erkenntnisse einer gemeinsam mit Leonard Plank an der TU Wien erstellten Studie, sowie die mit dem Plattform-Urbanismus verbundenen Problematiken und mögliche Regulationsansätze unterhalten.. Heute um 17:30 auf Radio ORANGE 94.0 und hier zum streamen: https://cba.fro.at/369785

Wer heutzutage in einer Stadt einen Kurzurlaub oder Ähnliches plant, ist beim Nächtigungsangebot nicht mehr auf Pensionen, Hostels oder Hotels angewiesen. Neben der Alternative couchsurfing nutzen viele seit einigen Jahren Plattformen wie airbnb, um unterzukommen. Dabei werden private Wohnungen oder Zimmer als temporäre Unterkünfte für Reisende vermietet. Während Airbnb damit das Image transportiert, als wäre man als Reisende_r bei ‚Locals’ untergebracht, bringen solche Plattformen einige Problematiken mit sich. So stehen Airbnb-Angebote in Konkurrenz mit dem Wohnungsmarkt, konzentrieren sich die Einnahmen eher auf einige wenige große Akteur_innen und verlagern die Interessenskonflikte zwischen Tourist_innen und Einwohner_innen einer Stadt direkt in die Wohnhäuser.

Greta Egle und Lisa Puchner haben sich für Radio dérive mit Justin Kadi und Roman Seidl zur Situation von Airbnb in Wien unterhalten. Gemeinsam mit Leonard Plank haben sie im Rahmen eines Forschungsprojekts der TU im Fachbereich Finanzwissenschaft und Infrastrukturpolitik letzten Oktober die Studie Wherebnb veröffentlicht. Im Studiogespräch berichten sie von den Ergebnissen der Studie, Problematiken in Zusammenhang mit Airbnb und möglichen Strategien der Regulation.

Weitere Informationen:

https://wherebnb.in/wien/

Am 23.3. diskutieren Justin Kadi und Roman Seidl u.a. im Rahmen einer Veranstaltung der ÖGFA – Österreichische Gesellschaft für Architektur zum Thema „Lebenswerte Stadt oder touristische Erlebniszone – Wem gehört die Stadt“.

Kommentieren

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Die Kommentare geben nicht die Meinung der AutorInnen dieses Blogs wieder. Wir behalten uns jederzeit vor Kommentare zu entfernen - diesfalls können keine Ansprüche gestellt werden. Weiters behalten wir uns vor Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. Wir bitten darum, uns bei Verdacht auf entsprechnde Vorkommnisse zu kontaktieren.