Justin Kadi

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Justin ist Stadt- und Wohnungsforscher. Er ist Post-Doktorand an der Technischen Universität Wien. Davor hat er an der Universität Amsterdam und der Bauhaus-Universität Weimar gearbeitet. Seine Forschungsschwerpunkte sind Wohnungspolitik, Gentrifizierung und städtische Ungleichheit. Persönliche Website

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Beiträge

Symposium: Bretteldorf re­vi­sit­ed. Ein Jahrhundert informeller Stadtentwicklung

5. Oktober 2018-6. Oktober 2018

Zum Jubiläum 100 Jahre Republik widmet sich das Symposium der oft verdrängten Geschichte des „wilden“ Wiens, der ungeplanten Elendsurbanisierung und ihrer heute noch existenten Spuren. Wo und wie fand und findet informelle Stadtproduktion statt? Im Rahmen des zweitägigen Symposiums werden historische und aktuelle Beispiele aus Wien und aus anderen europäischen Kontexten vorgestellt und aus multidisziplinärer […]

Vortragsreihe Gentrifizierung in Wien: Perspektiven aus Wissenschaft, Praxis und Politik

Gentrifizierung ist in den letzten 20 Jahren zu einem der meistdiskutierten Prozesse der europäischen Stadtentwicklung geworden. Ob London, Amsterdam, Stockholm, Kopenhagen, Prag, oder Berlin, innerstädtische Aufwertungsprozesse und Verdrängung werden heute in europäischen Städten unterschiedlicher Größe und Struktur thematisiert. In Wien gab es bis dato noch vergleichweise wenig Aufmerksamkeit für das Thema. Welche Rolle spielt Gentrifizierung in […]

Ausstellung: Geplündert, verbrannt, geräumt, demoliert. Verschwundene Zentren jüdischen Lebens in Wien

Von 3. September 2018 bis 22. Februar 2019 werden anlässlich des Gedenkjahres in einer Ausstellung im Wiener Stadt- und Landesarchiv die Schicksale einiger verschwundener Zentren jüdischen Lebens in Wien präsentiert. Vor dem „Anschluss“ bestanden in Wien, der drittgrößten jüdischen Gemeinde Europas, circa 600 jüdische Vereine und über 300 Stiftungen. Die Stadt zählte über 20 prachtvolle Synagogen und […]

Mietrechtsreform für wen?

Replik auf DerStandard Kommentar „Böse Zinshaie gegen fiesen Mietadel?“ von 5. August 2018 Justin Kadi Es fehlt an preiswertem Wohnraum. Insbesondere in Wien. Karin Hiltgartner widmet sich dem Thema in einem DerStandard Kommentar. Sie betont zu Recht die Rolle des Mietrechts zur Sicherstellung preiswerten Wohnraums. Vor allem für Wien ist das relevant mit seinen rund […]

Die politische Ökonomie des Hausabrisses

Mit 1. Juli wurde also die Wiener Bauordnung novelliert. Hausabrisse sind damit auch außerhalb von Schutzzonen genehmigungspflichtig. Die Verschärfung soll den Abriss von Gebäuden in Zukunft erschweren bzw. der Stadt mehr Eingriffsmöglichkeiten bieten. Kein ganz neues Thema Die Praxis Gebäude, insbesondere Gründerzeithäuser, abzureißen und im Anschluss durch Neubauten zu ersetzen ist schon länger Teil der […]

Vortrag: Wohnpolitik und das Recht auf Stadt

5. Juni 201818:30-20:30

Vortrag mit: Andrej Holm (Gastprofessur IPW | Humboldt Universität zu Berlin) Moderation: Ulrich Brand (Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien) Wann: 05. Juni 2018, 18:30 Uhr Wo: Hörsaal III, NIG, Erdgeschoss, Universitätsstraße 7, 1010 Wien __________________________________________________ Städtischer Raum wird immer mehr zur Ware. Öffentlicher Raum wird privatisiert und kommerzialisiert. Das Leben in der Stadt wird immer […]

Wien – eine Stadt für ALLE?!

1. Juni 201818:00-20:00

Ausgehend vom neuerschienenen Sammelband: Stadt für Alle! Analysen und Aneignungen (https://www.mandelbaum.at/buch.php?id=837) wird am 1.Juni die Frage diskutiert, wie Widerstand auf der Ebene des Städtischen aussehen kann und welche Erfahrungen es dazu bereits gibt. In Städten wird ständig verhandelt, wer dazu gehört und wer nicht, wer Zugang zu Ressourcen hat und wer nicht. Etwa durch rassistische Polizeikontrollen, Ausschlüsse beim sozialen […]

Recht auf Stadt Wien Treffen

22. Mai 201819:00-21:00

Gruppen und/oder Einzelne tauschen sich aus über ihre Aktivitäten, Nicht-Aktivitäten, stadtpolitischen Beobachtungen, Projekte, Ideen, Synergien etc. Bei Bedarf Update zur RaS-Infrastruktur (Webseite, Mailingliste, Wiki etc) Ausblick und Allfälliges (open space nach Bedarf) Zeit: Dienstag, 22.5.2018, 19:00 Ort: Amerlinghaus (Raum 4), Stiftgasse 8, 1070 Wien

Studienpräsentation: Airbnb und die Auswirkungen auf den Wiener Wohnungsmarkt

23. März 201819:00-21:00

Airbnb ist auch in Wien in den letzten Jahren rasant gewachsen und mittlerweile zu einem wichtigen „Player“ im städtischen Tourismus geworden. Bis zu 10% des Nächtigungsumsatzes werden bereits über Airbnb erwirtschaftet. Anders als bei klassischen Hotels werden auf Airbnb private Wohnungen vermietet. Es kommt zu neuen Konflikten: Wohnungen werden dem regulären Wohnungsmarkt entzogen, Häuser und […]

7 Haushalte pro Tag. Radio Augustin über Zwangsräumungen in Wien

Jeden Tag werden in Wien etwa sieben Haushalte delogiert, die Hälfte davon im Gemeindebau. Betroffen sind aber weit mehr Menschen, wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Wiener Haushalt zwei Personen zählt. Seit einem Jahr ist die „Soziale Wohnungssicherung“ im Gemeindebau aktiv – eine Form der Delogierungsprävention, die versucht Zwangsräumungen abzuwenden. Über Delogierungen und deren Hintergründe ist in […]

Radio dérive zu Airbnb in Wien

TUNE IN: Radio dérive zu Airbnb in Wien. Greta Egle und Lisa Puchner haben sich mit den Autoren Justin Kadi und Roman Seidl über die Erkenntnisse einer gemeinsam mit Leonard Plank an der TU Wien erstellten Studie, sowie die mit dem Plattform-Urbanismus verbundenen Problematiken und mögliche Regulationsansätze unterhalten.. Heute um 17:30 auf Radio ORANGE 94.0 und hier zum […]

Studie zu Wohnleistbarkeit mit methodischen Schwächen

Leistbares Wohnen wird momentan viel diskutiert in Österreich. Die verfügbare empirische Datenlage ist gleichzeitig äußerst mangelhaft. Die Immobilienplatform Immobilienscout24.at hat dieser Tage eine kurze Analyse veröffentlicht (hier), die auch in diversen Medien aufgegriffen wurde (z.B. im DerStandard hier oder in DiePresse hier). Mit aktuellen Zahlen, aber methodischen Schwierigkeiten. Aktuelle Zahlen Der Immobilienscout24 Erschwinglichkeitsindex bildet laut der […]

Verteilungspolitische Implikationen der geplanten Wohnrechtsreformen

Die Pläne der neuen Bundesregierung im Bereich Wohnen sind bekannt: Eigentum wird im Regierungsprogramm als die beste Wohnform gesehen und soll gefördert werden. MieterInnen drohen hingegen höhere Belastungen, etwa durch Ausweitung der Lagezuschläge, die Erschwerung der Weitergabe von Mietverträgen, oder die Erleichterung von Mieterhöhungen durch Sanierung. Die verteilungspolitischen Implikationen dieser Maßnahmen wurden bisher kaum diskutiert. […]

Regierungsprogramm: was bringt es für MieterInnen?

Das Regierungsprogramm sieht Wohnungseigentum als beste Wohnform an und will es entsprechend fördern. Aber was beinhaltet das Programm für MieterInnen? Gleich zu Beginn heißt es, es soll einen „fairen Interessenausgleich zwischen Mietern und Vermietern geben“. Aber was bedeutet das genau? Hier ein genauerer Blick auf drei geplante Änderungen. (Hier das Regierungsprogramm zum Download, Teil zu Wohnen […]

Wie sich die Immobilienwirtschaft in das Regierungsprogramm eingebracht hat

Mit dem Bekanntwerden des Regierungsprogramms stellt sich neben der Frage nach den möglichen Auswirkungen der ankündigten Maßnahmen auch die Frage, wessen Interessen Eingang in das vorgelegte Programm gefunden haben. Im Bereich „Wohnen“ ist eine Interessensgruppe bei Betrachtung der Vorhaben unübersehbar: die Immobilienwirtschaft. Klar wird das durch einen Vergleich des Regierungsprogramms mit den aktuellen Pressematerialien des Österreichischen Verbands der Immobilienwirtschaft (ÖVI). […]